Auch wenn es jetzt schon fast nicht mehr aktuell ist, ich habe hier aus meinem Barf-Laden einen Tipp, wie man mit einer Schneegastritis umgehen kann (wenn es auch den Gang zum Tierarzt nicht ersetzt):
Den Patienten 24 nüchtern lassen, damit sich die Magen- und Darmschleimhaut regenerieren kann und nicht mit dauerndem Futternachschub weiterhin belastet wird. In dieser Zeit nur Wasser (oder auch Kamillen- oder schwarzen Tee mit einer ganz kleinen Prise Salz und Traubenzucker. Dieser nicht besonders appetitlichen Mischung kann man einige wenige Tropfen Dosenmilch hinzufügen, dann wird es besser angenommen), davon immer wieder kleine Mengen verabreichen.
Die angegriffene Schleimhaut sollte mit einer Schutzschicht "abgedeckt" werden. Dazu kann man ein Magenschleimhaut auskleidendes Mittel wie "Slippery Elm Bark" (Rinde der amerikanischen Rotulme) verabreichen. Verwendet wird die inndere Rinde, welche sehr weich ist und Polysaccharide enthält, die für die Schleimbildung verantwortlich sind. Die gemahlene Rinde bildet zusammen mit Wasser einen Brei, der sich schützend auf die Magenschleimhaut legt. Darüber hinaus schmiert sie Knochen und Gelenke und hilft, Abfallstoffe in allen Teilen des Körpers (insbes. auch der Darm) zu erfassen und auszuscheiden. Der Brei ist dabei auch sehr nahrhaft.
Ich habe das nicht selbst ausprobiert, da uns eine Schneegastritis glücklicherweise erspart blieb uns hoffentlich auch bleibt.
Slippery Elm Bark kann aber aufgrund der Wirkung bestimmt auch bei normalem "Magen- und Darm-Ärger" helfen, den Magen zu beruhigen und wieder herzustellen...
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LG Steffi und Henry
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