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  #1 (permalink)  
Alt 19.11.2010, 19:17
Benutzerbild von lelayna69
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Registriert seit: 22.10.2007
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Ausrufezeichen Dickes Knie

Hallo!

Obwohl ich schon beim Tierazrt war, erhoffe ich mir von Euch ein paar erfahrene Tips und vielleicht auch einige beruhigende Worte

Eine pubertierende Hundedame ist Otis heute auf der Hundewiese aus vollem Galopp in die Seite gerannt, Otis hat sich überschlagen und seitdem humpelt er und belastet das linke hintere Bein kaum noch.

Ich bin sofort (nach 10minütigem Weg zum Auto) zur Tierärztin gefahren, aber das Knie war schon so dick, daß sie nicht mehr fühlen konnte, was es ist. Den "Schubladentest", den man macht, um festzustellen, ob das Kreuzband gerissen ist, ging auch nicht. Sie meinte, der Muskel sei total hart. Jetzt muß ich bis Montag warten, weil dann hoffentlich keine Schwellung mehr besteht. Er bekommt Schmerz-u. Entzündungshemmer Metacam und Knorpelaufbaumittel Fortiflex. Die Tierärztin meinte, sie glaubt nicht, daß das Kreuzband ganz gerissen ist, denn dann würde er gar nicht auftreten, aber es kann sein, daß es angerissen ist oder gedehnt. Oder es ist was an der Gelenkkapsel.

Habt Ihr schon mal einen Bänderanriß o.ä. beim Hund erlebt? Wißt Ihr, ob ich die nächsten 2 Tage noch irgendetwas tun kann, um Otis zu helfen? Ich habe das Gefühl, er belastet das Bein immer weniger. Und hält es fast ständig hoch beim Stehen und Gehen.

Würdet Ihr die Besitzer der Hündin kontaktieren? Ich kenne sie von früher aus der Hundeschule, müßte aber Name und Telefonnummer durch die Trainerin rausfinden.

Ich gehe arbeiten und Otis ist dann bei meinen Eltern und ich glaube nicht, daß sie ihn ruhighalten können. Zusammen mit ihrem eigenen Hund rennt er oft durch's Haus wie ein Wahnsinniger. Das macht mir noch dazu Sorgen.

Sorry für das Durcheinander. Bin total durch den Wind.
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  #2 (permalink)  
Alt 19.11.2010, 19:31
Erfahrener Benutzer
 
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hi, na da ist das WE ja schön eingeleitet worden.
Mir solchen Dingen kenne ich mich nicht aus und wollte dir nur kurz meine Anteilnahmen bezeugen.
Es wird bestimmt wiede alles in Ordnung kommen.
Ich kenne Hunde die laufen auch mit einen gerissenem Kreuzband fidel durchs Leben.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #3 (permalink)  
Alt 22.11.2010, 20:09
Benutzerbild von lelayna69
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Registriert seit: 22.10.2007
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Frage Diagnose Kreuzbandanriss

Hallo!
Vielleicht findet sich ja doch noch jemand hier, der seine Erfahrungen mit mir teilt. Ich würde mich sehr freuen.

Wir waren heute wieder beim Tierarzt und sie diagnostizierte einen Kreuzbandanriss. Ich war zunächst etwas "beruhigt", da die Tierärztin ziemlich locker erklärte, daß Otis zwar 6 Wochen Leinenzwang hat und nicht rennen oder springen darf, daß es aber ohne OP wieder in Ordnung kommt.

Jetzt, nach 2 Stunden googeln, bin ich sehr besorgt. Die meisten berichten, daß das Band meistens doch später noch reißt und daß sich ohne OP auf jeden Fall Arthrose im Knie bildet. Außerdem meinte unsere Tierärztin, Otis könne an der Leine Spaziergänge in normaler Länge machen, nur halt ohne Rennen, da sich die Muskulatur nicht zurückbilden darf.

Wißt Ihr, ob das wirklich so easy ist, wie es sich anhört? Soll ich nicht lieber kurze Spaziergänge machen und das Knie schonen? Ich habe auch gelesen, daß die abgerissenen Fasern ständig Entzündungen hervorrufen und durch die unmerkliche Schonhaltung beim Gehen andere Teile des Knies in Mitleidenschaft gezogen werden.

Bin völlig verwirrt. Es ist wie immer: Viel Recherche = viele Meinungen.

Geändert von lelayna69 (22.11.2010 um 20:24 Uhr).
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  #4 (permalink)  
Alt 22.11.2010, 21:36
Benutzerbild von Spanielpower
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Registriert seit: 21.11.2010
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Hallo!!

Ich habe über 20 Jahre als Tierarzthelferin gearbeitet und ich würde das auf jeden Fall in einer Klinik vorstellen, damit sich das jemand ansieht, der auch Erfahrungen mit der OP hat.
Bei kleinen, leichten Hunden geht das oft auch ohne OP.
Und die Besitzerin des anderen Hundes würde ich in jedem Fall informieren.
__________________
Liebe Grüße
Anette mit Joschi und Timo
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  #5 (permalink)  
Alt 22.11.2010, 22:39
Benutzerbild von lelayna69
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Vielen Dank, Anette!

Hast Du denn Erfahrungen mit Bänderanrissen, die nicht operiert wurden? Ich habe gelesen, daß das Band keinesfalls wieder zusammenwächst, sondern eher immer mehr Fasern reißen. Mein Hund ist ja nun kein kleiner Hund - ein Collie von 63cm mit 30kg Gewicht.

Ich hätte so gerne ein paar Erfahrungsberichte... Habe kein gutes Gefühl bei dem Gedanken, gleich operieren zu lassen.
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  #6 (permalink)  
Alt 22.11.2010, 22:48
Benutzerbild von Spanielpower
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Registriert seit: 21.11.2010
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Nein, mit Bänderrissen bei Hunden dieser Größe (ohne OP) habe ich keine Erfahrungen.
Wie gesagt, ich würde da eine zweite Meinung vom Spezialisten einholen.
__________________
Liebe Grüße
Anette mit Joschi und Timo
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  #7 (permalink)  
Alt 23.11.2010, 09:37
Benutzerbild von ChrisP
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Ich hab leider unschoene Erfahrungen mit Kreuzbandrissen, meine Liese hatte vergangenes Jahr den ersten, diesen Sommer den 2., beide wurden operiert.

DEFINITIV wuerde ich, im Falle eines Risses, operieren lassen, denn ansonsten ist, ausser evtl bei sehr kleinen Rassen (da moecht ich mich nicht zu aeussern, kann nur von grosen Hunden sprechen), eine Arthrose aufgrund der Fehlstellung vorprogrammiert.

Such Dir auf jeden Fall ne GUTE Klinik (Lisa's 1. OP zB war ein Reinfall, sie wurde behandelt wie am Fliessband und setzt das Bein bis heute nicht richtig auf), ebenso nen guten Physiotherapeuten fuer die Zeit danach, der Dir auch diverse Griffe und Uebungen fuer Zuhause zeigen wird.

Schonzeit ist nbedingt einzuhalten, zur Not eben nur mit Kurzleine raus, toben mit anderen Hunden ist erstmal tabu.

Dass der Hund das Bein mal mehr, mal gar nicht belastet ist mE normal. Lisa ist mit dem 1. Bein GAR nicht aufgetreten, beim 2. Mal ist sie nur stark gehumpelt, hat das Bein aber benutzt, obwohl sowohl das KB als auch der Miniskus und das Gelenk stark in Mitleidenschaft gezogen waren.

Die andere Hundebesitzerin informieren, hmm, wozu?? Ich meine, klar, man kann sich sowas erzaehlen, logo, aber nicht mit der 3Erwartungshaltung" dass sie sich evtl mitverantwortlich fuehlt wegen der wilden Toberei. Sowas kommt vor, bei Lisa's ersten KBR war ein Apfel verantwortlich der in der wiese lag...

Ich druecke Euch alle Daumen dass alles schnell wieder in die Reihe kommt.
Und: Hoer bitte auf nach Krankheiten etc zu googeln, denn das verursacht IMMER Horrorvorstellungen die am Ende doch meist unnoetig vergeudete Nerven bedeuten. Kopf hoch!!
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  #8 (permalink)  
Alt 23.11.2010, 10:25
Benutzerbild von lelayna69
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Danke, Chris.

Ja, ich weiß, daß das viele Googlen noch mehr verwirrt, aber ich finde die Aussagen meiner Haustierärztin halt ziemlich vage und im Nachhinein auch nicht 100%ig wahr. Ich habe jetzt einen Termin für heute Nachmittag in einer Tierklinik gemacht (Walluf - kannt die jemand?) und bin gespannt auf eine 2. Meinung. Bin wirklich dankbar für jede Erfahrung anderer. Danke
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  #9 (permalink)  
Alt 23.11.2010, 11:15
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Meiner Erfahrung nach sind praktische Tieraerzte in solchen Sachen oftmals ueberfragt. Ich bin froh dass ich beim 1. KBR bei ner TAE war, die das zugegeben und mich direkt in ne Klinik ueberwiesen hat

Leider leider bestehen hier im Umkreis ALLE Tieraerzte darauf dass man in EINE bestimmte Klinik faehrt, man bekommt regelrecht eingeimpft das nuuur DIESE Klinik etwas taugt...und es war genau dort, wo ich bitter enttaeuscht wurde! Das 1. Bein ist bis heute nicht richtig einsatzfaehig, und wie man dort behandelt wurde, alles zackzack, im Flur die Narkose verabreicht, halb schlafenden Hund in den Arm edrueckt bekommen und heim...nee, nicht schoen!!

Nebenbei, ich nehme an dass die Tieraerzte von besagter Klinik Kohle kassieren fuer ihre Ueberweisungen.

In Klinik Nr 2 war ich dageen uebergluecklich. Es wurde individuell auf uns eingegangen, man hat sich Zeit genommen, Lisa musste 4 Tage dort bleiben, wurde waehrenddessen mit Laser, Tens etc behandelt. Hatte zuerst ein verdammt besch...eidenes Gefuehl dabei meinen Hund bei anderen Menschen zu lassen, aber im Nachhinein muss ich saen, Liese wurde SO genial versorgt, die Maedels haben sich regelrecht verliebt...UND, gaaanz am Rande bemerkt war die OP, obwohl sie "groesser" war (KBR plus Miniskus plus Gelenkmaeuschen entfernen) UND ein Klinikaufenthalt inbegriffen war, inkl aller Behandlungen 300 Euro billier als in Klinik Nr 1.

Leider kann ich zu Deiner Klinik nix sagen, koennte Dir hoechstens meine empfehlen, liegt 137 km von Dir entfernt...wenn Du magst?!

Ach so, und zum googeln: Ich habe zuletzt "Husten Hund" eooelt, weil unsere Bulli-Oma mit schrecklich Husten zu uns kam. Sch...ande, mich hat fast der Schla getroffen: schwere Herzprobleme, Wasser in der Lunge...echt zum gruseln!! Und, was war's?? Ne doofe kleine Kehlkopfentzuendung, mit bisserl Homoeopathie binnen einer Woche auskuriert
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  #10 (permalink)  
Alt 23.11.2010, 18:15
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Registriert seit: 31.03.2010
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Wie war es denn heute in der Klinik?

Also bei jüngeren und größeren Hunden operiert man eigentlich immer.

Wie alt ist denn dein Hund?

Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Erfolg!
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