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Alt 09.11.2010, 11:37
Benutzerbild von Labbifreundin
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Standard "Dicke" Labbis

Hallöle!

Möchte mich mal kritisch äußern!
Im Bereich "Erziehung und Verhalten" läuft ein Beitrag zum Thema "Joggen mit Hund". In diesem Beitrag fallen immer wieder die Kommentare von Usern, dass sie dicke Labbis nicht mögen etc., etc.!

Als Besitzerin einer Show-Linien-Hündin kenne ich diese Kommentare zwar hinlänglich, aber dennoch "ärgern" mich manche Äußerungen und Denkweisen enorm.

Hier wird immer wieder propagiert, dass Labrador entweder a) zu dick sind, oder b) grundsätzlich ganz schlank zu halten sind.

Ich bitte darum zu bedenken, dass nach Rasse-Standart ein Labrador zwischen 34 und 36 Kilo wiegen sollte.
Schaue ich mal auf die Seiten einer meiner absoluten Liebling-Züchterinnen unter:

Bradstons Labrador Retriever

sehe ich keine Mager-Models, sondern wunderschöne und für einen Labrador toll proportionierte Hunde.

Liegt es an den vielen Vermehrer-Labbis, dass ein Bild aufkommt, welches einen total mageren Hund zeigt, der nichts mehr gemein hat mit der ursprünglichen Linie?

Labbis sind keine Ball-Junkies. Sie sind Apportier- und Stöberhunde. Apportieren bezieht sich hier auf Wasserarbeit, bzw. schonendes Apportieren. Keine endlos-Lauftrainings.

Durch die spezifische Disposition zu HD/ED sollte der Hund dosiert und überdacht bewegt werden. Kopfarbeit liegt ihm dabei besser als pure Endlos-Bewegung immer frei nach dem Motto "der braucht das".

Hat man eine Field-Trial-Linie sieht es mit der Bewegung etwas anders aus. Arbeitshunde laufen mehr, besser und sind vom Arbeitstempo her höher. Sie sind auch etwas leichter im Gewicht, sollten 27-28 Kilo aber auch nicht unterschreiten. Aber auch sie sind keine Hunde für Jogger und sie sind auch keine Ball-Junkies.

Mir krausen sich die Haare, wenn ich manches lese, was der geneigte Labrador-besitzer seinem Hund zumutet.

Allein der Satz: Der braucht das... geht mir unter die Hutschnur. Der Labbi frisst auch gern, aber braucht er das so endlos, wie er könnte?

Aber der ewige Satz: "Ist der aber dick" begleitet mich permanent und das bei zwei Hündinnen, die im Mittel zwischen 30 und 32 Kilo wiegen und sowohl HD als auch ED frei sind. Und das mit jeweils etwa 8 Jahren Alter!

Sieht man die Abstammung des Labradors, stößt man auf den kleineren "Bruder" des Neufundländers, aus dem sich der Labbi ableitet. Käme jemand auf die Idee, einen Neufundländer als fett zu bezeichnen? Die Wasserarbeit eines Labradors als Helfer der Fischer kennzeichnet das äußere Erscheinungsbild. Kompakter Körperbau und viel Unterwolle und Fell. Ein mager-Labbi hätte evolutionär in dieser Form keine Überlebenschance gehabt.

Am meisten ärgert mich jedoch, wenn Menschen einen Labbi als zu dick, oder gar fett bezeichnen und sich dabei auf gesundheitliche Schädigungen des Tieres beziehen, die selber hochgradig dick sind. Wenn so jemand meinen Hund als dick bezeichnet, verkneife ich mir nicht mehr den Kommentar, dass man sich mal vor den Spiegel stellen möge. Wenn man selbst einen Hintern wie ein Brauereipferd hat, könnte man auch auf die eigenen Gesundheitsrisiken mal einen kritischen Blick werfen.

Manchmal fürchte ich, dass viele Menschen ihr eigenes Gesundheits-Wunschdenken auf ihren Hund projezieren und dabei wesentliche Rassemerkmale einfach übersehen.

Vielleicht ist es auch ein Problem, dass es nicht mehr viele Hunde aus guter Zucht gibt, die ein normales Rassebild widerspiegeln. Wir sind gewohnt, aus Vermehrerzuchten zu kleine, zu dünne, unterbemuskelte und nicht mehr felltypische Labradore zu sehen. Diese entsprechen jedoch nicht der Regel, auch wenn sie momentan in der Überzahl zu finden sind.

Ich propagiere für meine Hunde eine gesunde und artgerechte Ernährung unter Kontrolle des Gewichts. Eine ausgewogene Bewegung und Kopfarbeit und eine familienbezogene Haltung.

Ich wünschte mir, dass viel Hundebesitzer sich mal die Mühe machen würden, sich mehr über die Rasse "Labrador-Retriever" zu informieren und ich wollte, dass die ewigen Kommentare bezüglich Gewicht und Bewegung mit etwas mehr Sachverstand gehandelt werden würden. Bitte immer unterscheiden zwischen Show- und Arbeitslinien, ehe man über das Gewicht und Aussehen die Nase rümpft. Etwas mehr Fairness.

Lieb Grüße
Daniela mit Kara, Abby und Nori immer in unseren Herzen
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Um wirklich glücklich zu sein, muss man lernen, die universellen Prinzipien, die das Leben als solches aufstellt, zu respektieren und zu akzeptieren.
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Alt 09.11.2010, 12:03
Benutzerbild von Susi53
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Liebe Daniela- ich stimme Dir fast in allem zu- nur wenn man einen Blick in die Retrieverzeitung wirft und sich da die "Best-of-Show" Hunde anguckt, da gruselt es zumindest mich des Öfteren. Kurzbeinige, dickliche Hunde mit Bollerkopf und Halswamme- leider bestimmt oft der Geschmack des jeweiligen Richters, wer "schön" ist und letztendlich in die Zucht kommt. Und unbedarfte Besitzer überfüttern dann ihre Hunde noch zusätzlich und heraus kommen gesundheitlich (nicht nur Gelenk- sondern auch Organ)geschädigte Hunde, die niemals in den Genuß kommen, sportliche Apportierarbeit zu machen- von ernsthafter Dummyarbeit ganz zu schweigen. Es bleibt ja bei vielen nicht bei 32 Kg- viele Besitzer sind auch noch stolz auf ihren 40Kg-Klops, der im gemütlichen Tempo nebenher schleicht und nicht wirklich fröhlich aus dem Fell schaut.
LG Ingrid
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Alt 09.11.2010, 12:17
Benutzerbild von tutnix
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Zitat:
Zitat von Susi53 Beitrag anzeigen
Kurzbeinige, dickliche Hunde mit Bollerkopf und Halswamme-
Leider trifft das für mich auch zu beim 08/15 Labbi. Auch wenn ich die Bilder der Hunde von "Bradstones" angucke, sind diese Labbis für meine Begriffe schon zu massig.

Aaaaber wie Susi53 schon schreibt, ist es genau das was die Richter vielleicht sehen wollen und wohl eher eine Frage des Geschmackes.
Gerade Rassen die Gelenkprobleme haben, sollte man doch versuchen weniger massig zu züchten.
__________________
Gaby, CH-Krause

Versuche dein Hund zu verstehen, er wird es dir mit bedingungsloser Freundschaft danken
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Alt 09.11.2010, 12:25
Benutzerbild von stebo
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Ich möchte mich mal schüchtern zu Wort melden...verfettete Labbis sind auch ehrlich gesagt nicht mein Fall. Ich finde, dass der Trend in den Showlinien immer mehr zu kürzeren Beinen und moppligeren Figuren geht! Jedenfalls sind das häufig die Hunde, die die besseren Bewertungen erhalten. Diesen Trend finde ich persönlich nicht so schön und frage mich immer, wie es wohl bei den festgelegten Standards dazu kommt, dass sich Bewertungen so verschieben. Bei einem sehr anerkannten Labbi-Züchter (VDH) bei uns ums Eck kann ich das ganz gut verfolgen, denn dort sind die Hündinnen der gesamten letzten Jahre auf Fotos zu sehen und meiner Meinung nach sehen die Hündinnen immer kurzbeiniger und mopsiger aus. Der Labrador ist ein kräftiger Hund und das soll er auch gerne sein...aber zwischen kräftig und fett liegen doch ein paar Kilo (im Übrigen auch beim Neufundländer;o))

Nichtsdestrotz ist und bleibt es meine absolute Lieblingsrasse!!!!
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LG Steffi und Henry
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Alt 09.11.2010, 12:31
Benutzerbild von Blueheeler06
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Wie war das mit den Kilos??? ich kenne einen Labbi Rüde, der tatsächlich das "Ideal" Standart Gewicht hat, alle anderen wiegen deutlich mehr.
In dem Tread den Du erwähntest, hätte man auch Breite und Schmale schreiben können, das wäre sicher Korrekter gewesen.
Ich kenne sogar einen dem das Kreuzband Operiert wurde, und die OP ist nicht sonderlich gut gelaufen, so weit ich das beurteilen kann, diesem Hund würden aber auch 3-4Kg weniger nicht schaden.

Fakt ist (finde ich) das Labbis langsam aber sicher so breit gezüchtet werden wie Rotties, und das war mM nach nicht Absicht des "Erfinders".

Wenn ich in die Cattle ecke schaue, bei Ausstellungen, sind von 20 Tieren, 1-2 in der lage wirklich noch so zuarbeiten, wo für Sie gezüchtet wurden. Und das ist (finde ich) traurig.

Es ist eine streit frage, aber wenn es Dir lieber ist, das Wir Uns auf breit (statt dick) und schmal (statt dünn) einigen sollen, ich bin so fort dabei.
__________________
Schreibfehler sind lediglich Specialeffects meiner Tastatur.

Ein linker Hund, hat meist kein Fell.
Liebe grüße Cori&Bouni

http://www.facebook.com/cordula.breitinger
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Alt 09.11.2010, 12:35
Benutzerbild von Boxi
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Zitat:
Zitat von Labbifreundin Beitrag anzeigen
Labbis sind keine Ball-Junkies. Sie sind Apportier- und Stöberhunde. Apportieren bezieht sich hier auf Wasserarbeit, bzw. schonendes Apportieren. Keine endlos-Lauftrainings.

Durch die spezifische Disposition zu HD/ED sollte der Hund dosiert und überdacht bewegt werden. Kopfarbeit liegt ihm dabei besser als pure Endlos-Bewegung immer frei nach dem Motto "der braucht das".
Deine Aussagen zum Thema "Beschäftigung für Labradore" finde ich sehr schön und kann nachvollziehen, dass du für eine "Besinnung auf die Herkunft der Rasse" und entsprechende Auslastung eintrittst.

Zitat:
Zitat von Labbifreundin Beitrag anzeigen
Ich bitte darum zu bedenken, dass nach Rasse-Standart ein Labrador zwischen 34 und 36 Kilo wiegen sollte.
...
Aber der ewige Satz: "Ist der aber dick" begleitet mich permanent und das bei zwei Hündinnen, die im Mittel zwischen 30 und 32 Kilo wiegen und sowohl HD als auch ED frei sind. Und das mit jeweils etwa 8 Jahren Alter!
Beim Thema Übergewicht/angemessenes Gewicht finde ich es schwierig, sich auf Pauschalaussagen aus Rassebeschreibungen zu verlassen. Zudem ist, soweit ich weiß, laut FCI-Rassestandard für den Labrador kein Gewicht vorgeschrieben? Ich lese hier lediglich von einer Widerristhöhe für Rüden 56-57 cm, Hündinnen 54-56 cm. Auch auf der Seite des Deutschen Retriever Clubs kann ich keinen Hinweis zum gewünschten Gewicht finden. Wenn ich mir jetzt allerdings eine Hündin von lediglich 54 cm Größe vorstelle, finde ich tendenziell alles jenseits der 30-32 kg sehr viel, ohne natürlich den Hund vor Augen zu haben.

Ein sehr großer und entsprechend gebauter und veranlagter Hund kann vielleicht die von dir genannten 34-36 kg ausfüllen, aber pauschal zu sagen, jeder Labrador darf soviel wiegen, finde ich problematisch.
Um das Idealgewicht für jeden Hund zu ermessen, müsste man seine Größe und sein Gebäude im einzelnen betrachten.

Im Rassestandard des Boxers steht etwas von "ca. 30 kg für Rüden", und das ist wirklich nur in Ausnahmefällen für den Hund in der Praxis zutreffend. Manch einer sieht mit 30 kg aus wie ein Hungerhaken, für kleine Rüden hingegen kann das schon viel zu viel sein.
Wenn ich einen Hund sehe, ist mir eigentlich egal, aus was für einer Zucht, Linie etc. er kommt, man sollte eine Taille erkennen können und die Rippen unter dem Fell ertasten können - bei Windhundrassen (und meiner Boxerin ) sogar sehen, aber das muss für den Labrador vielleicht nicht unbedingt sein.
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  #7 (permalink)  
Alt 09.11.2010, 12:38
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Auch ich finde die Hunde der Bradstones zu dick, voellig unproportioniert, es sei denn, sie sollen als Tischersatz in meinem Wohnzimmer stehen ...

Warum Hunde der Showlinie so massig gezuechtet werden muessen um 'schoen' zu sein, verstehe ich nicht und MEIN Auge erfreut sich an Hunden mit Figur!

Ich weiss um den Rassestandard und dass die Hunde nicht dick gefuettert wurden. Sie kommen schon als 'Kloepse' auf die Welt und sind auch durch wenig Futter nicht 'schlank' zu bekommen. Schade um die schoenen Hunde, die leider nur noch mit passenden Proportionen in den Leistungslinien zu finden sind!

Aehnlich 'verschobene' Wahrnehmungs-Kommentare wird man auch bei Zuechtern und stolzen Besitzern der viel zu grossen Doggen, wuchtigen Rottweilern, kurznaesigen Moepsen, fettleibigen englischen Bulldoggen etc. finden.

Solange Menschen Hunde nach 'wirren' Vorstellungen von Schoenheit zuechten, und es wiederum Menschen gibt, die dieses Irrsinn auch noch 'schoen' finden, bleibt uns diese Tierquaelerei noch eine lange Zeit erhalten.

Die Argumente von HD-frei, der Hund kann ganz toll atmen, wird ganz alt, ist kerngesund kann man jederzeit mit Tiermedizinern diskutieren, die da, komischerweise, oft andere Erfahrungen machen aber von diesen so gesunden Hunden ganz gut leben ...

Tolles Thema :-)

RussianCosmic
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Mensch mit Hund
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Alt 09.11.2010, 12:41
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Hallo Daniela,
ich kann dich gut verstehen . Mein Leben wird auch von 2 Labbis bereichert und somit habe ich mich reichlich mit dieser wundervollen Rasse auseinandergesetzt.
Vor Jahren war ich mit meiner Labbidame auf einer Ausstellung , wo sie in allen Punkten bestens abgeschnitten hat , perfekte Otterrute ,Körperhaltung und excellentes Wesen , nur eins passte nicht : ihr Gewicht ,das Mädel war den Richtern zu dünn . In der Beurteilung stand mit großen roten Buchstaben , wesensfeste Junghündin ,nur zu MAGER !!!
Seitdem mied ich Ausstellungen .
Mittlerweile ist das Mädel eine Labbidame von 11 JAhren , 54 cm Größe und hält immernoch ihr Gewicht von 25 kg.
Ich finde ihr Aussehen perfekt , wie auch unsere Tierärtzin.
Mein Rüde ist 41/2 Jahre alt , 57cm groß und hat ein Gewicht von 28kg , auch er sieht absolut klasse aus.
Nur von den Dicklabbibesitzern höre ich dann immer h die armen Hundis , die tuen mir aber leid !Warum haben sie sich denn keinen Windhund angeschafft ?
Oder aber : Oh , mein Labbi ist soooo dick , wie haben sie das denn geschafft ????

Mein Fazit : Um erfolgreich auf Ausstellungen zu sein , muss ein übergewichtiger Labbi her , egal was die Gesundheit sagt .

Und auch ich musste leider feststellen , ziemlich viele Labbis die ich treffe ,und das sind derzeit nicht wenige , haben oft nicht mehr viel mit der Rasse Labrador zutun - weit über 60 cm , keine korrekte Rutenhaltung und Köpfe , vom Wesen spreche ich jetzt lieber nicht.
Ich denke , da die Nachfrage enorm ist , wird wild drauflos gezüchtet.

Und da muss ich Daniela zustimmen , der Labbi ist und bleibt ein Apportierhund und sollte auch so oder ähnlich ausgelasstet werden .
Ich habe schon so einige Labbis erlebt , wie sie beim Agility und Flyball regelrecht kaputt trainiert wurden , dabei noch chancenlos gegenüber ihren leichtgewichtigeren Mitstreitern.
__________________
Am Anfang schuf Gott den Menschen.Doch als er sah, wie schwach er war , gab er ihm den Hund.
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Alt 09.11.2010, 12:55
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Ich bin nun wahrhaftig keine Kennerin der Materie, wie schwer bei welcher Höhe "der" Labbi zu sein hat. Ausserdem habe ich einen Bordercollie, ein völlig anderes Modell also ; aber die freundlich aussehenden Labbis aus der Bradstone Gallery empfinde ich schon als...naja, massig.
Trotzdem kann ich deine Einwände verstehen, diese Sorte Hund ist halt kein Whippet .
__________________
Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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Alt 09.11.2010, 13:18
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Das der ursprüngliche Labbi einen Speckmantel braucht ist selbst mir als Laie bekannt, schliesslich kommt er aus Gegenden in denen sie auch den Sprung ins kalte Wasser verkraften müssen. Was mir heute als Labbi begegnet hat mit diesen eigentlich schönen Hunden wenig zu tun, die sind in der Tat zu kurzbeinig geworden, der Bauch schlabbert bei jedem Schritt, der Kopf ähnelt (übrigens auch ein Rotti Phänomen) eher einer Robbe denn einem Hund. Was diese Rasse nun wiegen darf mache auch ich nicht vom irgendeinem Standart abhängig, es kommt auf das Individuum an, einen Hund nur auf Grund einer Beschreibung auf das verlangte Gewicht zu bringen halte ich für sträflich, es geht am Hund vorbei.
Die vorgestellte Züchterseite zeigt mir Labbis wie ich sie nicht mag.
Kepri ist für ihren Rassestandart auch zu gross, sie gehört schon in die Klasse der Rüden, ihr Gewicht auf das des Rüden (wegen der Grösse) zu bringen würde auch aus Kepri einen Moppel machen- auch wenn sie nie Unterhautfett bekommen würde.
Es gibt hier eine Labbigruppe, die immer am See arbeitet, diese Hunde sind durchtrainiert und das sieht man auch am Körperbau- trotz der recht massigen Hunde kann man Muskulatur erkennen, das vermisse ich bei den meisten Labbis total, sie wirken oft wie Welpen in einen zu grossen Hautmantel.
__________________
Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

Marian Anderson

http://co-bold.jimdo.com

http://kepri.jimdo.com/
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