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  #1 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 13:35
Benutzerbild von LaLoba
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Beiträge: 69
Standard Tierarzt und Hartz4

Hallo,

wie die Überschrift schon sagt, die Hündin meines Nachbarn müsste eigentlich DRINGEND zum Tierarzt, aber er ist Hartz4-Empfänger...

Es fing damit an, dass einen Tag der Urin blutig war. Das war am nächsten Tag vorbei. Dafür speichelte sie Blut. Auch das war am nächsten Tag vorbei. Zwischendurch hat sie immer mal schlecht gefressen, hatte dieses oder jenes kleine (normalerweise unbedeutende) Wehwehchen. Was mir aber auffiel, wenn sie gähnte, dass die Zunge immer irgendwie zu einer Seite "raushing". Was ich nun aber wirklich bedenklich finde, dass sobald sie nur leicht am Kopf berührt wird (seit gestern), vor Schmerzen aufjault, denn es ist eigentlich eine sehr schmerzunempfindliche Hündin (Staffordterrier, um die 13 - 14 Jahre alt)

Nun habe ich ihm gesagt, dass er mit der Hündin eigentlich dringend zum tierarzt müsste, ich würde ihn auch fahren, da er kein Auto hat. Er sagt aber, das kann er sich nicht leisten, zumal ich vermute, dass die Untersuchung auch nicht ganz billig werden würde. Mir tut das einfach leid, mit ansehen zu müssen, wie dieser Hund gesundheitlich leidet. Andererseits habe ich auch das Gefühl, wenn wir wirklich zum tierarzt fahren würden, dass da was nicht so gutes bei herauskäme (an kaputte Zähne glaube ich eher nicht). Die Tage war es so, dass sich ihr Bellen total verändert anhörte, sehr leise und kraftlos. Vom Gefühl her habe ich das Gefühl, dass sie sehr schwer krank ist :-(

Kann sich irgendjemand diese Symptome erklären, vor allem aber weis jemand, an wen man sich wenden könnte, um zu erfahren, ob es auch für Hartz4-Empfänger eine Möglichkeit gibt, ihren Hund behandeln zu lassen? Ich weis, dass eine Ferndiagnose den Tierarztbesuch nicht ersetzen kann, und wenn es mein Hund wäre, wäre ich auch schon längst beim Tierarzt, aber in dem Fall kann ich ihm nur unterstützend zur Seite stehen mit den Möglichkeiten, die ich habe...
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  #2 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 13:41
Benutzerbild von kahuna
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Bei uns gibt es ein Tierheim, in dem ein Tierarzt einmal die Woche kostenlos seine Dienste zur Verfügung stellt. Genau für solche Fälle, aber keine umfassenden Therapien oder OPs.
Vielleicht wäre das auch in eurer Stadt eine Recherche wert.
Viele Tierärzte lassen sich auf Ratenzahlungen ein. Würde das denn helfen?
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  #3 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 13:49
Benutzerbild von LaLoba
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An die Möglichkeit habe ich noch gar nicht gedacht, habe soeben mal die Tierärztekammer angeschrieben und werde auch noch das Tierheim anschreiben. Ob er sich auf Ratenzahlung einlässt, hab ich keinen Plan. Ich werde heute abend nochmal versuchen, ihn zu überreden, vermutlich wird wohl auch eine gehörige Portion Angst mit im Spiel sein, da diese Hündin sein ein und alles ist...
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  #4 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 13:53
Benutzerbild von kahuna
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Das kann ich mir gut vorstellen, dass es auch schwer ist beim Alter des Hundes vielleicht eine sehr schlechte Prognose zu bekommen...

Versuche doch auch die Tiertafeln, die kümmern sich ja eigentlich ums Futter aber vielleicht haben sie auch einen Tipp für Tierärzte...
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  #5 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 14:03
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Habe ich gerade geschaut, die gibts bei uns in weiterem Umkreis nicht. Ich hoffe mal, Tierheim oder Tierärztekammer können mir was positives sagen
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  #6 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 14:10
Benutzerbild von Cassiopeia
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Gibt es bei euch eine Tiertafel? (Tiertafel Deutschland e.V.)

Wenn dein nachbar den hund schon hatte, bevor er Hartz IV bekommen hat, nehmen die ihn auf, dann wird er mit DFutter und oft (je nachdem, wie gut eure Tiertafel ausgestattet ist) auch tierärztlich versorgt.
__________________
"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger."
[Jiddisch]
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  #7 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 14:17
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Zitat:
Zitat von Cassiopeia Beitrag anzeigen
Gibt es bei euch eine Tiertafel? (Tiertafel Deutschland e.V.)

Wenn dein nachbar den hund schon hatte, bevor er Hartz IV bekommen hat, nehmen die ihn auf, dann wird er mit DFutter und oft (je nachdem, wie gut eure Tiertafel ausgestattet ist) auch tierärztlich versorgt.
Ja den Hund hat er schon seit er 4 Wochen alt ist (der Hund). Aaaber, es gibt bei uns keine Tiertafel, hab ich eben nachgeschaut...schade

Und gerade auch sehr schnell die erste Antwort zurückbekommen, vom Tierheim mit der kurzen, knackigen Antwort "Mir ist nicht bekannt, dass es dafür Vergünstigungen gibt"...

Geändert von LaLoba (11.02.2010 um 14:19 Uhr).
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  #8 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 14:22
Benutzerbild von Cassiopeia
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Autsch.
Na ja, man wird ja wohl mal fragen dürfen.
Aber solch nette Antwroten bin ich auch vom berliner Tierheim gewohnt
__________________
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[Jiddisch]
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  #9 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 14:33
Benutzerbild von Antonius
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Soll einfach mal bei Pittbull in Not anfragen.
Die ""Kampfler" helfen eher als andere organisationen, sofern es sich um "ihre" Rassen handelt.
Grüßle
Antonius
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  #10 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 18:05
Benutzerbild von Doggystyle
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Oh Gott, das ist ja schrecklich!

Zitat:
Mir tut das einfach leid, mit ansehen zu müssen, wie dieser Hund gesundheitlich leidet. Andererseits habe ich auch das Gefühl, wenn wir wirklich zum tierarzt fahren würden, dass da was nicht so gutes bei herauskäme
Gerade dann muss der Hund dringend zum Tierarzt!

Ich glaube ich würde ihm anbieten die Erstuntersuchung finanziell zu übernehmen.. Natürlich könnte ich mir keine Behandlung oder aufwändige Diagnostik leisten, aber so kann der Tierarzt schon mal ein Prognose abgeben und dass das Tier dringend zum Arzt muss liegt ja auf der Hand!

Und so wie du die Situation schilderst sollte man auch nicht noch länger warten..

Hat man denn echt so wenig Geld als HartzIV-Empfänger, dass man sich keine einzige Standarduntersuchung beim Tierarzt leisten kann? (Hab echt keine Ahnung..)
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