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  #21 (permalink)  
Alt 29.10.2009, 22:02
Benutzerbild von stebo
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@ Hundeversteher:
Wie gesagt: das ist nur für den Fall, dass es passieren sollte! Ich mache keine plötzlichen Richtungswechsel, sondern sage sie immer an, so dass Henry weiß, dass es einen Richtungswechsel gibt.

Ich nutze das Geschirr nicht dazu, ihn überall hinzuzerren, er läuft ja auf der Höhe der Pedaken, also mit lockerer Leine (weiterzerren wäre bei einem fast 50 kg Hund auch ziemlich aussichtslos...), vielmehr dient es als Halswirbelschutz für den Fall der Fälle, dass etwas schief läuft. Wie z.B. ein über die Fahrbahn schießendes Reh, ein Missverständnis am Laternenpfahl (das kann auchmit Halsband passieren!) o.ä.
__________________
LG Steffi und Henry
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  #22 (permalink)  
Alt 29.10.2009, 22:12
Benutzerbild von Susi53
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Einen Hund, der gerade erst lernt, angeleint am Fahrrad zu laufen, würde ich niemals mit Halsband führen. Bei unkontrollierten Bewegungen können so heftige Verletzungen im Halsbereich (Kehlkopf, Halswirbelsäule) entstehen.
Um die Aufmerksamkeit meines Hundes zu bekommen, brauche ich keine Einwirkung über das Halsband. Ich kann schliesslich sprechen.........
Geradezu zynisch finde ich die Anmerkung, dass der Hund mittels Einwirkung am Halsband "gebeten" wird, die Richtung zu halten.
LG Ingrid
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  #23 (permalink)  
Alt 29.10.2009, 22:41
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Ich wollte ja eigentlich nichts mehr hier zu schreiben, aber...
...zum Radfahren benutze ich auch ein Geschirr.
Manchmal auch zum Spaziergang.
Gerade meine Schäferhündin lässt sich viel besser mit Geschirr führen.
Mein Goldi-Mix findet das Geschirr ganz furchtbar zum normalen Spaziergang...
Jeder Hund ist doch nun wirklich anders.
Von daher bitte immer mit dem weitermachen, wenn es zum Gunsten des Tieres ist.
Die Leine und das Halsband sollten meiner Ansicht nach nur Sicherung sein und keine Lenkimpulse geben und wenn doch wohl eher so zart das auch ein Geschirr zur Lenkung beiträgt.
Soll meinen: Hunde die nicht abgestumpft sind können sowhol am Geschirr als auch am Halsband geführt werden.
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  #24 (permalink)  
Alt 29.10.2009, 22:46
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Zitat:
Zitat von Susi53 Beitrag anzeigen
Einen Hund, der gerade erst lernt, angeleint am Fahrrad zu laufen, würde ich niemals mit Halsband führen. Bei unkontrollierten Bewegungen können so heftige Verletzungen im Halsbereich (Kehlkopf, Halswirbelsäule) entstehen.
Um die Aufmerksamkeit meines Hundes zu bekommen, brauche ich keine Einwirkung über das Halsband. Ich kann schliesslich sprechen.........
Geradezu zynisch finde ich die Anmerkung, dass der Hund mittels Einwirkung am Halsband "gebeten" wird, die Richtung zu halten.LG Ingrid
So, So zynisch findet man das?

Die absolute Mehrheit der HH die mit Ihrem Hund Fahrrad fahren möchten leben nicht am Waldrand/Parklandschaft/Seeufer oder dort wo gleich der Feldweg beginnt.

Er muss über Stadtstraßen auch mit lautem Verkehr, vorbei an parkenden Autos,.....usw., in die ruhigere Parklandschaft mit dem Hund erstmal hinfahren, und da darf der Hund nicht herumzappeln und zum Sicherheits-Risiko werden.

Seit über 30 Jahren fahre ich Fahrrad mit den Hunden, und ..... noch keinen Unfall gehabt... deshalb !
__________________
Meint,

FREUDIG # LEISE # KONSEQUENT


hundeversteher-nrw


-------------------------------------------

HUNDE sind doch die besseren Menschen ; man muss nur richtig hinschauen um es erkennen zu wollen.

Geändert von hundeversteher-nrw (29.10.2009 um 22:50 Uhr).
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  #25 (permalink)  
Alt 29.10.2009, 22:49
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Ich wohne in HH und bin schon mit zwei relativ grossen Hunden zum Einkaufscentrum in Grosstadtathmo mit dem Rad und Geschirr gefahren!
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  #26 (permalink)  
Alt 29.10.2009, 22:56
Benutzerbild von stebo
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Meines Erachtens sind auch in der Stadt Halsbandimpulse nicht die einzige Möglichkeit. Man kann das über ein Geschirr machen. Ob Halsband oder Geschirr hat mit dem Zappeln nichts zu tun, sondern eher eine gute Gewöhnung und ein sicherer Gehorsam. Trotzdem halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass auch ein am Halsband per Impuls gesteuerter Hund mal in einer Situation nicht da läuft, wo er sollte (da braucht nur mal die Pfote in eine Scherbe oder in Steinchen zu treten, das man als Radfahrer nicht sehen konnte. Das ist gerade in der Stadt nicht abwegig). In einem solchen Fall ist ein Ruck besser vom Geschirr abgefangen, das den Ruck besser auf den Rücken verteilt, als von einem Halsband.
Aus diesem Grund - zur Sicherheit des Hundes - ziehe ich es vor, mit einem Geschirr zu fahren.
__________________
LG Steffi und Henry
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  #27 (permalink)  
Alt 29.10.2009, 23:08
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Zitat:
Zitat von stebo Beitrag anzeigen
@ Hundeversteher:
Wie gesagt: das ist nur für den Fall, dass es passieren sollte! Ich mache keine plötzlichen Richtungswechsel, sondern sage sie immer an, so dass Henry weiß, dass es einen Richtungswechsel gibt.

Ich nutze das Geschirr nicht dazu, ihn überall hinzuzerren, er läuft ja auf der Höhe der Pedaken, also mit lockerer Leine (weiterzerren wäre bei einem fast 50 kg Hund auch ziemlich aussichtslos...), vielmehr dient es als Halswirbelschutz für den Fall der Fälle, dass etwas schief läuft. Wie z.B. ein über die Fahrbahn schießendes Reh, ein Missverständnis am Laternenpfahl (das kann auchmit Halsband passieren!) o.ä.
Wir tauschen uns hier nur darüber aus, und Du und jeder Andere macht das wie er es bitte für gut meint!

Habe nur meine Erfahrungs-Meinung geschrieben.
Erwarte nicht das sich automatisch Jemand danach richtet!
Warum auch?
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Meint,

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HUNDE sind doch die besseren Menschen ; man muss nur richtig hinschauen um es erkennen zu wollen.

Geändert von hundeversteher-nrw (29.10.2009 um 23:19 Uhr).
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  #28 (permalink)  
Alt 30.10.2009, 09:32
Benutzerbild von Antonius
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Ihr sprecht hier alle von Impulsen und meint damit doch den Ruck, oder? Ok, Impuls hört sich etwas humaner an.
Nichts desto trotz: Es muss schon ein ziemlich starker, verdammt unglücklich stattgefundener Ruck oder falsch ausgeführter Ruck über die Halsung sein, dass Hund Schaden davon trägt.
Durch richtiges Heranführen an das Fahrrad, spielt es meiner Meinung nach überhaupt keine Rolle ob ich mit Halsband oder Geschirr fahre. Es geht doch darum dass Hund verstanden hat, was es bedeutet am Rad mitzulaufen.
Grüßle
Antonius
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  #29 (permalink)  
Alt 30.10.2009, 09:48
fuerstbuersti
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Zitat:
Zitat von stebo Beitrag anzeigen
...vielmehr dient es als Halswirbelschutz für den Fall der Fälle, dass etwas schief läuft. Wie z.B. ein über die Fahrbahn schießendes Reh...
In dem Fall braucht nicht mein Hund einen Halswirbelschutz, sondern ich.
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  #30 (permalink)  
Alt 30.10.2009, 10:50
Benutzerbild von soley
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Zitat:
Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
Ihr sprecht hier alle von Impulsen und meint damit doch den Ruck, oder? Ok, Impuls hört sich etwas humaner an.
Nichts desto trotz: Es muss schon ein ziemlich starker, verdammt unglücklich stattgefundener Ruck oder falsch ausgeführter Ruck über die Halsung sein, dass Hund Schaden davon trägt.
Durch richtiges Heranführen an das Fahrrad, spielt es meiner Meinung nach überhaupt keine Rolle ob ich mit Halsband oder Geschirr fahre. Es geht doch darum dass Hund verstanden hat, was es bedeutet am Rad mitzulaufen.
Grüßle
Antonius
Das mag sein. Aber gerade Junghund lernt auch aus Erfahrung. Du kannst es ihm noch so genau zeigen, was zu tun ist - und er kann das auch lieben: Mit einem Dreivierteljahr wird er mal überraschend stehenbleiben oder links hin ziehen, wenn Du rechts fahren willst.
Ich bin kein Gesundheitsexperte - aber das Geschirr scheint mir beim Fahrradfahrenlernen, ebenso wie die spezielle abgefederte Leine, unabdingbar. Der Ruck ist doch um einiges stärker als beim Gehen.

LG
Soley

Ach so, und nachdem ich nun zwei Wochen lang täglich in Berlin Mitte eine Viertelstunde durch stark frequentierte Straßen zum nächsten Park radeln musste, kann ich nur sagen: Meine HÜndin hat das großartig gemacht - am Geschirr.
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