Partner im Netzwerk livingathome.de


Zurück   dogs Magazin - Forum > Ernährung & Gesundheit

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1 (permalink)  
Alt 09.06.2009, 16:19
Benutzerbild von nacht-eule
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.01.2008
Ort: Bayern
Beiträge: 264
Standard Flöckchen hat Borreliose..

seit heute ist es definitv bestätigt. Flöckchen hat Borreliose.

Habe vor etwa 2 Wochen bemerkt, dass Flöckchen in allem was sie tat,
nicht mehr die Power hat, die sie normalerweise an den Tag legt.
Alles an ihr wurde langsamer, und sie, die immer alle anderen Hunde
zum Spielen animierte, wurde immer lustloser.....

In der letzten Woche fiel mir dann auf, dass sie beim "grossen
Geschäft" in den Hinterläufen zu zittern begann und offensichtlich
Probleme damit hatte, diese Position beizubehalten....

Da wir viel mit Zecken zu tun haben in unserer Gegend, viel
mein Verdacht auf Borreliose...

Am Freitag sind wir dann mit Flöckchen zum Tierarzt gefahren,
und veranlassten dort ein grosses "Mittelmeerbild", mit Haupt-
augenmerk "Borreliose".....

Heute kam die telefonische Info, dass Borreliose nachgewiesen
worden war.....

Die gute Nachricht dabei ist, dass es im Frühstadium erkannt
wurde, und somit die Heilungschancen sehr gut stehen.

Heute Abend holen wir das Antibiotikum beim Tierarzt ab
und auch noch eine Kopie des Befunds. Das Antibiotikum
muss nun ca. 4 Wochen konsequent verabreicht werden.

Weitere Infos folgen.

Es grüssen
Nacht-Eule Anita
und das römische Flöckchen...
__________________
Ein Hund ist wie ein Haus,
in dem die menschliche Seele wohnen kann...
(nacht-eule Anita)


www.eulen-hunde.de

Geändert von nacht-eule (09.06.2009 um 16:22 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #2 (permalink)  
Alt 09.06.2009, 16:49
Benutzerbild von frisbee
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.11.2008
Ort: Kiel
Beiträge: 2.227
Standard

Gute Besserung!
Glück im Unglück, dass es im Frühstadium erkannt wurde und Du gleich aktiv geworden bist! Ich wünsche Flöckchen alles Gute.
__________________
Liebe Grüße Uta & Filou
Mit Zitat antworten
  #3 (permalink)  
Alt 09.06.2009, 19:59
Benutzerbild von Bjela
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.04.2009
Ort: Bayern, Chiemgau
Beiträge: 204
Standard

Oje - da wünsche ich Euch gute Besserung. Ich lasse meine jährlich impfen.......aber ist halt wie bei der Grippeimpfung, nur das gängige Zeug wird geimpft, wenn mal wieder so ein neues Monster auftritt nicht - und das in unserer Gegend, wo es von den blöden Viechern nur so wimmelt.

Hilft Antibiotikum allein oder müsst ihr noch eine Therapie dazu machen?
Mit Zitat antworten
  #4 (permalink)  
Alt 09.06.2009, 21:17
Moderator
 
Registriert seit: 06.12.2008
Beiträge: 5.083
Standard

Ich wünsche euch alles Gute und Erfolg mit der Behandlung.
Ich finde es gut, dass Du Deine Erfahrung hier weitergibst, damit andere frühzeitig gewarnt sind und handeln können. Danke.

Metaxa
Mit Zitat antworten
  #5 (permalink)  
Alt 10.06.2009, 00:00
Benutzerbild von stebo
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.11.2008
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 5.631
Standard

Oh jemine diese überflüssigen Mistviecher, ich wünsche Euch gute Besserung! Gut dass Du so schnell einen Verdacht hattest und Dinem Flöckchen so früh und schnell geholfen werden kann!
__________________
LG Steffi und Henry
Mit Zitat antworten
  #6 (permalink)  
Alt 10.06.2009, 22:35
Wahlfranzose
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Anita,

ich hoffe, Du hast die letzte dogs gelesen, Ausgabe vom April/Mai!!!

Da stand etwas über Parasiten drin, vor allem ging es eben um Zecken bzw. Borrelien und Leishmanien etc.

1. Es ist äußerst schwer, Borreliose richtig nachzuweisen. Es wird leicht verwechselt mit anderen (schwereren) Krankheiten, die dann auch entsprechend behandelt werden müssen, z. B. Anaplasmose.

2. Eine Borreliose-Imfpung bringt nullkommanix, weil dieses eine Impfserum genau gegen DIE Borrelien, die bei uns verbreitet vorkommen, gar nicht hilft. Es gibt nämlich ungefähr 5 verschiedene Sorten von Borrelien.

Also - trotzdem nochmal genau informieren!

Wenn es tatsächlich Borreliose ist, dann braucht Hund für etwa 3 Wochen Antibiotika und dann ist es auch durchgestanden. Es sollten keine weiteren Folgeschäden oder sonstiges bleiben.

Ach so: Jetzt könnt ihr mir ja wieder mit dem Satz kommen, dass das dogs Magazin mit seinen Beiträgen schwächelt - nur weiter so, ich lese es trotzdem.
Es gibt nämlich noch weitaus schlechtere Lektüre ...

Geändert von Wahlfranzose (10.06.2009 um 22:44 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #7 (permalink)  
Alt 10.06.2009, 22:51
KISS
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Wahlfranzose Beitrag anzeigen
Anita,

ich hoffe, Du hast die letzte dogs gelesen, Ausgabe vom April/Mai!!!

Da stand etwas über Parasiten drin, vor allem ging es eben um Zecken bzw. Borrelien und Leishmanien etc.

1. Es ist äußerst schwer, Borreliose richtig nachzuweisen. Es wird leicht verwechselt mit anderen (schwereren) Krankheiten, die dann auch entsprechend behandelt werden müssen, z. B. Anaplasmose.

2. Eine Borreliose-Imfpung bringt nullkommanix, weil dieses eine Impfserum genau gegen DIE Borrelien, die bei uns verbreitet vorkommen, gar nicht hilft. Es gibt nämlich ungefähr 5 verschiedene Sorten von Borrelien.

Also - trotzdem nochmal genau informieren!

Wenn es tatsächlich Borreliose ist, dann braucht Hund für etwa 3 Wochen Antibiotika und dann ist es auch durchgestanden. Es sollten keine weiteren Folgeschäden oder sonstiges bleiben.

Ach so: Jetzt könnt ihr mir ja wieder mit dem Satz kommen, dass das dogs Magazin mit seinen Beiträgen schwächelt - nur weiter so, ich lese es trotzdem.
Es gibt nämlich noch weitaus schlechtere Lektüre ...
Was die Lektüre anbelangt hast Du bestimmt Recht.
Aber: Gegen Borreliose kann man m.W. gar nicht impfen. Nur gegen diese Meningitiserreger.
Allerdings ist es richtig, dass die Antibiotika-Therapie so gut wie immer hilft. Vor allem, wenn die Krankheit wie hier, rechtzeitig erkannt wurde.


LG
Mit Zitat antworten
  #8 (permalink)  
Alt 10.06.2009, 22:58
Wahlfranzose
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ach Kirsten, bei der Gelegenheit:

Ich bin gerade mal auf Eure website .... mannomann, die Frida hätte ich auch genommen!!!!
Mit Zitat antworten
  #9 (permalink)  
Alt 10.06.2009, 22:59
KISS
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Wahlfranzose Beitrag anzeigen
Ach Kirsten, bei der Gelegenheit:

Ich bin gerade mal auf Eure website .... mannomann, die Frida hätte ich auch genommen!!!!

Oh danke! Da freu ich mich über so ein nettes Feedback.
Sie ist auch wirklich klasse - ein echter Glücksgriff!
Mit Zitat antworten
  #10 (permalink)  
Alt 11.06.2009, 01:22
Benutzerbild von nacht-eule
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.01.2008
Ort: Bayern
Beiträge: 264
Standard

Vielen lieben Dank für Eure Anteilnahme und Grüsse.,
gebe sie gerne an unser Flöckchen weiter, obwohl wir ja in den nächsten
Wochen nicht ganz so intensiv knuddeln werden wie sonst üblich, da
Borreliose auch auf den Menschen übertragen werden kann....

Wir hatten wirklich Glück, dass es eine Früherkennung war.

Der Befund hatte folgendes Ergebnis:

neben zahlreichen Werten, die alle im Normbereich lagen,
sind diese hier wichtig:

Borrelien-IgG Wert: 16 U/ml (<20 = negativ, 20-24 = grenzwertig, >24 = positiv)
(Liegt durch die Früherkennung noch im Normbereich)

Borrelien-IgM Wert: 30 U/ml (<20 = negativ, 20-24 = grenzwertig, >24 = positiv)
(hier ist die Borreliose klar erkennbar durch den erhöhten Wert von "30")

Zur Differenzierung der Antikörper wurde noch ein IGN-Blot nachgefordert.
(wenn das Ergebnis vorliegt, gebe ich es bekannt)

Behandlung/Therapie:

Flöckchen wiegt 26 Kg.
Nach diesem Gewicht erhält sie nun für genau 28 Tage
insgesamt zweimal täglich 1 Tablette Amoxival Vet 400 mg,
jeweils ins Fressen gegeben....
wichtig ist jetzt die genaue Einhaltung der Verabreichung.
werde diesbezüglich ein Tagebuch führen, um die Einhaltung
abzusichern. Sie scheint es gut zu vertragen, da sie bisher
weder Brechreiz noch Durchfall erkennen liess.

Da der Körper durch das Antibiotikum belastet wird, wird
bis zum Ende der Therapie auf den Zeckenschutz (Advantix)
verzichtet. (Absuchen nach Zecken erfolgt auch weiterhin
täglich, wie bisher).

Die Borreliose wurde zwar früh erkannt, aber bei den Blutwerten
wurde bereits ein erhöhter Wert Niere/Harnstoff festgestellt:
Ergebnis: 9,66 Referenzbereich: 3,2 - 6,2

Nach Abschluss der 28 Tage und einigen Auszeit-Tagen wird ein
neuer Bluttest erfolgen, der dann entweder zur Beendigung der
Behandlung führt oder aber eine nachfolgende Therapie einleitet.

Wenn ich neues habe melde ich mich wieder.

http://www.aerztekammer-bw.de/25/15medizin08/B30/1.pdf



@Wahlfranzose: die letzte Ausgabe habe ich
leider nicht gelesen. Was die "dogs" betrifft,
so halte ich sie nach wie vor für ein gutes
Blatt. Sie bietet mehr "Klasse" als die üblichen
"Zuchtblätter"....


Die Impfung gegen Borreliose beim Hund ist
wohl allgemein noch ziemlich in der
Diskussion und bedarf vermutlich noch einige
Zeit der Weiterentwicklung..

Wünsche noch eine gute Nacht
Nacht-Eule Anita und das römische Flöckchen...
__________________
Ein Hund ist wie ein Haus,
in dem die menschliche Seele wohnen kann...
(nacht-eule Anita)


www.eulen-hunde.de
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Trackbacks are Aus
Pingbacks are Aus
Refbacks are Aus


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:53 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.12 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.2.0