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  #1 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 22:48
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Beiträge: 6
Standard Unkontrolliertes Sabbern

Hallo,
ich mache mir wircklich große Sorgen um meinen 4-Jährigen Labradorrüden. Vor ungefähr einem halben Jahr fing alles an: ein Stück des Reiszahnes meines Hundes war beim Spielen mit einem Stock abgebrochen, worauf er anfing zu sabbern. Da ich schon öfters gelesen hatte, dass Sabbern ein Zeichen von Nervosität, Angst aber auch von Schmerzen ist, ging ich mit ihm zum Tierarzt woraufhin dieser Zahn per OP überkappt wurde. Mein Hund hat danach aber keinesfalls aufgehört zu sabbern- das Sabbern wurde noch stärker. Erst vermuteten ich, dass diese Überkappung vielleicht wieder abgegangen war und ich ging wieder zum Tierarzt. Der konnte allerdings nichts dergleichen feststellen. Wir haben noch einen weiteren Tierarzt besucht, der ebenfalls nichts feststellen konnte. Dann dachte ich, es wäre vielleicht ein psyschisches Problem, da wir gerade umgezogen waren und meine Tochter, an der er sehr hängt ausgezogen war. Wir haben es mit Beruhigungsmitteln und Spielen zur Ablenkung versucht aber das Sabbern hört nicht auf. Wir haben auch einen Alllergietest gemacht, es sind dabei aber keine Allergien zum Vorschau gekommen. Ich weiß wircklich nicht, was noch dahinter stecken könnte und selbst unser Tierarzt hat keine weiteren Ideen mehr. Hinzu kommt, dass das Sabbern keineswegs kontinuierlich ist sondern machmal Tagelang sehr stark ist und dann wieder 2 Tage überhaupt nicht. Ich hoffe, es gibt hier ein paar Menschen, die immernoch ein paar Ideen haben, was die Ursache dieses Sabberns sein könnte,
Vielen dank im Vorhinaus,

Lisa
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  #2 (permalink)  
Alt 04.01.2009, 11:08
KISS
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Hallo,
also: Ich bin für Sabbern weiß Gott keine Expertin. Die einzige Idee, die ich hätte wäre, mal genau zu beobachten - und vielleicht aufzuschreiben - wann die Sabberpahsen so sind. Vielleicht (nur eine spontane Idee) immer nachdem Deine Tochter zu Besuch war? Oder nachdem irgendetwas im Tagesablauf anders war?
Wenn alle medizinischen Faktoren ausgeschlossen sind, muss es ja eine psychische Ursache haben... . Die musst Du suchen.
Mehr fällt mir dazu leider nicht ein. Aber vielleicht haben Nelly oder Windhundliebe oder jemand anders noch einen Tipp für ein homöopathisches Mittel dagegen
Drücke jedenfalls die Daumen!
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  #3 (permalink)  
Alt 04.01.2009, 12:58
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Also danke erstmal für deine Antwort. Wir haben bereits geschaut ob das Sabbern unseres Hundes stärker wird beim Besuch unserer Tochter, doch wir konnten nichts dergleichen bemerken. Manche Tage sabbert unser Hund gar nicht un dann Wochen lang wieder sehr stark oder, was auch vorkommt, er sabbert Morgens sehr stark und Mittags überhaupt nicht mehr. Trotzdem vielen dank,

Lisa
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Alt 04.01.2009, 17:01
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Empfindet Dein Hund die Überkappung des Zahnes vielleicht als Fremdkörper im Mund?
Vielleicht stößt er manchmal mehr und manchmal weniger mit der Zunge daran und beginnt dann zu speicheln?
Ist er in den "speichellosen" Zeiten vielleicht durch anderes angelenkt?
Dies ist nur so eine Idee, weil Du schreibst, dass der Anfang des Speichelns mit der Überkappung zusammenfiel.

Grüße
Metaxa
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Alt 04.01.2009, 17:48
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Hallo,
vermehrter Speichelfluss also das sabbern kann
eine natürliche Antwort auf Reize wie Angst und Unruhe sein.
Bei manchen Hunden ist es allerdings auch Rassebedingt.
Es kann aber auch auf ein Erkrankung hinweisen.
Störungen im Mund und Rachenraum in der Speiseröhre, Hitzschlag,Vergiftungen Lebererkrankungen,Tollwut oder Pseudowut ,Staupe können ein starkes Speicheln verursachen.
Manche Medikamente , Betäubungsmittel und sogar Flohhalsbänder und Flohmittel können es verursachen.
Wenn der Hund einen Fremdkörper verschluckt, fängt er an zu speicheln oder wenn sich der Fremdkörper im Maul verkeilt hat.
Lokale Mundhöhlenerkrankungen und Zahnabszesse können es ebenso hervorrufen.
Könnte es sein, dass Dein Hund auf das Material allergisch reagiert. Wie ist der Zahn
behandelt worden. Gefüllt? Überkront?
Der Hund einer Freundin leidet an einer
verminderten Entleerungsfähigkeit der Speiseröhre.( praktisch ein gewisse Lähmung ) Der Hund speichelt auch sehr viel.
Das ist alles ,was ich im Augenblick sagen kann.
Gerne frage ich aber noch einmal nach.
Hoffe unsere Lupi und Anne lesen mit.
Die könnten auch mit Gewissheit hilfreiche Tips geben, denn Sie kennen sich auch bestens aus.
Hoffe, dass Du noch einige hilfreiche Antworten bekommst. Wir bleiben am Ball.
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Mit freundlichen Grüßen
Windhundliebe


Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.
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Geändert von Windhundliebe (04.01.2009 um 17:51 Uhr).
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Alt 04.01.2009, 20:08
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Ist denn mal eine CT vom Kiefer gemacht worden, da wo der Zahn abgebrochen ist??Es könnte sein, dass der Nerv darunter entzündet ist, oder ein Eiterherd sitzt. Es ist dann genauso wie bei uns Menschen. Es gibt eine zeitlang Ruhe und auf einmal geht es wieder los.Ich würde hier auf alle Fälle eine Aufnahme machen lassen!!!Zur Vorsicht kannst Du Salbeitee kochen, am besten Kräuter aus der Apotheke besorgen (nicht den normalen Tee). Salbei desinfiziert und hilft auch beim Speichelfluß.
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Alt 04.01.2009, 22:25
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Zitat:
Zitat von Tulip Beitrag anzeigen
Manche Tage sabbert unser Hund gar nicht un dann Wochen lang wieder sehr stark oder, was auch vorkommt, er sabbert Morgens sehr stark und Mittags überhaupt nicht mehr. Trotzdem vielen dank,

Lisa
Hallo Lisa,

wir haben einen fast zweijährigen Rüden (von Haus aus sehr sabbrig ) der beim Spazierngehen und dem damit verbundenen Gerüche aufnehmen ebenfalls extrem die Sabberei anfängt, was sich dann auch über längere Zeit zieht. Besonders eben wenn viele läufige Damen vor uns da waren...

Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorschreibern anschließen.

Ich wünsche euch alles Gute und eine schnelle Lösung.

Anja
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Alt 05.01.2009, 11:48
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Erneutes Dankeschön für eure Ratschläge und Tipps. Also unser Tierarzt hat ein Röntgenbild des Zahnes gemacht und uns damit bestätigen können, dass mit dem Zahn soweit alles in Ordnung ist. Am Zahn scheint es nicht zu liegen. Und ich glaube auch nicht, dass es etwas mit "Gerüchen" zu tun hat, die er während des spazierengehens wahrnimmmt, da er beim Spazierngehen genauso viel oder eben wenig sabbert, wie zuhause. An Windhundliebe habe ich aber noch eine Frage : Kann man gegen die verminderten Entleerungsfähigkeit der Speiseröhre etwas machen oder gibt es noch andere Zeichen, außer das sabbern, die auf diese "Störung" hinweisen? Ich habe am 12.01 einen Termin bei einer Neurologin für Hunde, denkt ihr dass das weiterhelfen könnte?

Viele Grüße,
Lisa
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  #9 (permalink)  
Alt 05.01.2009, 13:57
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Eins ist mir noch in den Kopf geschossen:

Hast du vielleicht deine Fütterungsgewohnheiten verändert, so dass eure Fellnase jetzt vorallem morgens auf Erwartungshaltung steht und deswegen sabbert?? Ich meine, dass du vorher vielleicht z.B. zu einer festen Zeit gefüttert hast und jetzt schwankt das??

Liebe Grüße und alles Gute
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  #10 (permalink)  
Alt 05.01.2009, 17:18
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Hat der TA auch die Speicheldrüsen untersucht?

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