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Zitat:
Jedoch ist eine Kastration auch von älteren Hündinnen oft vorteilhaft, was eine mögliche Gebärmuttervereiterung angeht. Diese Erkankung kommt häufig im Alter ab 7 Jahren vor und kann, falls nicht schnell behandelt, tödlich enden. ....liegt schon eine gewisse Tendenz in der Aussage ("häufig", "tödlich"). Denn nur mal am Rande: meine Hündin hatte mit 10 Jahren eine Gebärmuttervereiterung. Da war aber nichts gefährlich und hätte tödlich enden können, einfach weil ich meine Hündin gut beobachte und die Entzündung durch leichten Ausfluß auch direkt bemerkt habe. Ich weiß schon, was Du meinst. Aber ich finde, wenn jemand eine solche Frage stellt, sollte man auch Dinge zu bedenken geben, die nicht nur die reinen Statistiken betreffen, weil in diese Entscheidung immer auch andere Überlegungen miteinbezogen werden sollten.
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Viele Grüße Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen |
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@Mydog
ja, ich schrieb aber auch: Falls nicht schnell behandelt...dann kann sie tödlich enden. und so ist es auch. Nicht jeder ist so gewissenhaft oder weiß überhaupt von der Gefahr und deren Symptomen und schaut eben nicht so genau nach, bei seinem Hund. Hündinnen lecken sich in dem Bereich besonders sauber und dann fällt eben nicht allen Hundehaltern dieser Ausfluss auf. Meist fällt erst das extreme trinken auf, da der Hund versucht die Giftstoffe, die durch den Eiter in der Gebärmutter entstehen, aus dem Körper über die Nieren auszuscheiden. Dann ist es meist schon fortgeschrittener mit der Erkrankung und einen geschwächten Hund zu operieren, ist weitaus risikoreicher als einen gesunden Hund zu operieren. Ich hatte mit meiner Aussage nicht unbedingt zu einer Kastration im Alter als Prophylaxe raten wollen, sondern dass eben kastrierte Hündinnen erst gar keine Vereiterung der Gebärmutter bekommen können....weil ja nicht mehr vorhanden. Geändert von Lupi (24.04.2008 um 15:02 Uhr). |
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Zitat:
ich kapiere jetzt nicht ganz, auf was du hinaus willst. Die Zahl von 2-3,5% gilt derzeit und nur für den mitteleuropäischen Raum, wo die Kastration vor der 1. Läufigkeit nicht so oft gemacht wird. In USA, wo diese Frühkastration normal ist, ist die Erkrankungsrate deutlich geringer. Daneben gibt es natürlich Einflüsse, wie genetische Disposition, Ernährung usw., die für das einzelne Individuum das Risko ansteigen lassen können. Viele Grüße Amelie
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Dackel versprechen nichts, aber das halten sie dann auch. |
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@Lupi
Ich habe ja auch nicht gesagt, daß es nicht stimmt, was Du geschrieben hast oder daß Du explizit zur Kastration geraten hättest. Und die Aussage, daß etwas, das nicht mehr da ist, sich nicht entzünden kann, ist natürlich trivial. Aber Hinweise, wie der Deine, auf irgendwelche Krankheiten, die kommen könnten (z.B. eine Gebärmutterentzündung), dienen beim Menschen eben auch nicht als Grund dafür, ohne Indikation eine Totaloperation vorzunehmen. Und nur darum ging es mir: darauf hinzuweisen, daß man hier einen völlig gesunden Hund operiert und zwar in einer Art und Weise, die man beim Menschen nie machen würde. Und ich finde schon, daß man das hinterfragen oder zumindest in seine Überlegungen einbeziehen sollte.
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Viele Grüße Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen |
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Zitat:
Die Ausgangsfrage bezog sich darauf, ob man bei einer 7,5 jährigen Hündin das Krebsrisiko durch eine Kastration noch vermindern kann. Das habe ich nach dem Stand der derzeitigen Forschungsergebnisse beantwortet und diese lautet, in diesem Fall: Nein. Wo habe ich mich als Kastrationsbefürworterin geoutet? Das habe ich nicht getan, weil ich selbst MEINEN Hund nicht kastrieren lasse, solang es keinen krankhaften Grund dafür geben würde. Meine Zusatzbemerkung mag in deinen Augen trivial sein aber er ist nun mal faktisch richtig.....nicht mehr und nicht weniger. |
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Zitat:
Ich glaube, Du hast mich grundlegend falsch verstanden, weil Du meine postings als Widerspruch auf Deine Aussagen zu den medizinischen Fakten gemünzt hast, was sie nicht sein sollten. Ich wollte lediglich deutlich machen, was ich bei einer Kastrationsentscheidung wichtiger finde als die Frage, welche Krankheiten man damit eventuell verhindern kann, ohne diese Fakten damit grundsätzlich in Frage zu stellen. Laß uns die Diskussion doch damit abschließen, ja!?!
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Viele Grüße Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen Geändert von Mydog (24.04.2008 um 20:44 Uhr). |
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