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Hallo zusammen,
das ist ein oft sehr emotional geführtes Thema und ich möchte jetzt nicht diskutieren, ob oder ob nicht. Viele Grüße Christine |
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Hallo Christine!
Unser nachbarhund(3jahre) wurde im alter von ca 8monaten kastriert. man hoffte ihn so ruhig und verträglich wie er war zu behalten. leider hatte er es schon verschmeckt was es bedeutet wenn man eine läufige hündin erschnüffelt und ihr in den garten folgt... trotz kastration ist er im haus fast nicht zu ertragen wenn es läufige mädels in der umgebung gibt. Mit rüden kommt er fast garnicht klar, ausser er kennt sie schon immer. das haus zu hüten ist seine grösste leidenschaft, man darf nichtmal am grundstück vorbei, da hört man ihn schon durch die tür... er ist übrigens ein sennenmix LG mamamia |
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Am Anfang unserer Hundehalterlaufbahn hatten wir zwei unkastrierte Rüden und nie Probleme.
Einer starb und es kam eine kastrierte Hündin dazu - keine Probleme. Aufgrund eines Hodentumors wurde der Rüde dann kastriert - nix auffälliges. Als dieser verstarb bekamen wir den nächsten Hund (ein Rüde) aus dem Tierheim unkastriert, mit der Auflage, diesen kastrieren zu lassen, was wir auch taten. Auch dieser zeigte keine Verhaltensänderungen. Dazu kam noch eine Hündin, auch aus dem Tierheim. Diese hatte Mammatumore, welche wir entfernen liesen und wobei sie kastriert werden musste, da die Gebärmutter und die Eierstöcke auch mit kaputt waren. Auch bei ihr ist uns keine Veränderung aufgefallen. Eine Kastration ersetzt nicht gute Erziehung. Wenn wir merken, dass unsere Rüden (egal ob kastriert oder unkastriert) "eine heiße Spur" in die Nase bekommen (auch unsere kastrierten Rüden sprechen noch darauf an, also Trieb nicht gänzlich abgestellt), sind wir aufmerksamer, rufen sie ggf. öfters ab oder nehmen sie bei starker Erregung (Unterkiefer "klappert" bei aufgenommener Witterung) halt in dieser Zeit auch an die Leine. Viele Grüße Conny Geändert von Mueckony (26.01.2007 um 15:40 Uhr). |
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Hallo Christine,
ich habe einen 4jährigen Beaglerüden (mit 13 Monaten vom Tierschutz bekommen), der im Alter von ca. 17 Monaten kastriert wurde. Danach wurde er ca. 2 Jahre von anderen Rüden besprungen, da er arg nach Hündin roch, was er sich natürlich nicht hat gefallen lassen. Heute ist er auf fremde Rüden absolut nicht gut zu sprechen, er verbellt sie erstmal und springt ihnen auch schon mal in die Seite, um sie zu verscheuchen. Die Rüden lassen sich das alle gefallen bzw. suchen das Weite, da sie ihn ja für eine Hündin bzw. keinen Rüden halten. Wenn er die Rüden längere Zeit kennt und sie ihn in Ruhe lassen, ist es kein Problem mehr, deshalb würde ich nicht sagen, dass er rüdenunverträglich ist. Es scheint bei ihm die Panik zu sein, wieder besprungen zu werden. Wir haben noch eine weiße Schäferhündin, die gerade läufig ist. Er zeigt hier keine Reaktion mehr. Gruß Heike |
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da wir nicht züchten wollen und von läufigen hündinnen, die roch er durch thermopenscheiben und sabberte das fensterbrett voll, umgeben sind, haben wir unseren rüden nach abschluß des größenwachstums mit 18 monaten kastrieren lassen. am nächsten tag war er wieder toppfit und ärgerte sich nur über seine halskrause. läufige hündinnen interessieren ihn nur noch, wenn sie ihm direkt über den weg laufen. die bewegungshemmenden schnüffeleien und eintropfenmarkierungen sind eingestellt und jetzt werden nur noch reviermarken gesetzt. sonstige verhaltensänderungen und übergewicht haben sich nicht eingestellt und er verträgt sich nach wie vor mit fast allen rüden und hündinnen - kastriert oder nicht. er ist einfach nur allgemein gelassener und konzentrierter, sicher spielt da auch das zunehmende alter mit, geworden und nicht in den läufigkeitszeiten von seinem nicht ausleben könnenden sexualtrieb bestimmt. und leiden tut er nun wirklich nicht darunter...
g.h. |
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Hallo bigbeagle
Dein Bericht deckt sich mit vielen Erfahrungen die ich mit kastrierten Rüden in der Hundeschule gemacht. Wobei ich bei zwei Deiner Aussagen etwas Gänsehaut bekomme. Zum Einen riecht Dein Rüde nach einer Kastration nicht nach Hündin. Ein Kasrat riecht weder nach Rüde noch nach Hündin. Und genau dieser neutrale Geschlechtsgeruch verunsichert andere Hunde. Die versuchen dann oft eine Unterordnung sofort durchzuziehen. Und da wären wir bei Punkt zwei. Wie kann es sein, dass Dein Rüde so lange von anderen Hunden bestiegen werden kann? Wo warst Du denn in diesen Situationen? Ich finde, dass es die Aufgabe jedes Hundeführers sein sollte seinen Hund vor Übergriffen anderer Hunde zu schützen. Wenn ein Hund lernt, dass er sich selber aus solchen Situationen befreien muß, dann ist es doch logisch, dass dieser Hund beginnt zu beißen. Gaaaaanz gruselige Aussage: Das regeln die Hunde schon untereinander!?! Bitte seid so taff und schützt Eure Tiere. Am Besten ruft Ihr sie zu Euch, lasst sie zwischen Euren Beinen absitzen und verscheucht den nervenden Artgenossen ganz deutlich. Nur so kann Euer Hund darauf vertrauen immer Schutz bei Euch zu finden. Und das macht ein gutes Alphatier aus. Auch, und besonders, läufige Hündinnen müssen vor aufdringlichen Rüden geschützt werden. Eine Kastration kann in vielen Fällen hilfreich sein, ist aber nicht der Weißheit letzter Schluss. Einen schönen und stressfreien Tag wünscht Euch allen Tanja |
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Hallo Mueckony
Wer wurde denn da bestiegen? Deine Rüden von anderen- oder waren Deine Rüden die, die "oben auf" waren? Fakt ist, dass dieses Aufreiten und das Auflegen des Kopfes auf den Rücken eines anderen Hundes immer Dominanz und Unterordnung bedeutet. Ich würde dieses Verhalten bei meinem Hund niemals zulassen. Weder in der Einen noch in der Anderen Position. So ein Verhalten kann nicht gut sein für die Hunde. In diesem Sinne einen schönen Abend wünscht Tanja |
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Hallo Tanja,
dass kastrierte Rüden oft nach Hündin riechen, haben mir zwei verschiedene Tierärzte gesagt. Punkt 2: mein Beagle wurde zwar lange von anderen Rüden bestiegen bzw. wurde versucht zu besteigen, aber er hat sich so schnell gewehrt, dass ich hier keinen Handlungsbedarf gesehen habe. Punkt 3: Ich habe nicht geschrieben, dass mein Hund beißt, das tut er nicht. Punkt 4: Den Hund zwischen den Beinen absitzen lassen? Das werde ich mit Sicherheit nicht tun. Solange er das so schnell selber regelt bzw. geregelt hat, sah ich wie gesagt, keinen Handlungsbedarf. Das ist eben in diesem Fall meine Meinung. Punkt 5: Die Hunde regeln das schon untereinander? Auch das habe ich nicht geschrieben. Ich bin auch nicht dafür, dass Hunde alles selber untereinander ausmachen. Im übrigen: Nobody ist perfect! Es gibt bestimmt auch von dir Erziehungsmaßnahmen für deine Hunde, die ich niemals machen würde. Ich gebe dir aber recht in dem Falle, wenn ein Hund zu lange bedrängt wird und er sich nicht wehren kann. Dann würde ich auch eingreifen. Es scheint auch so zu sein, dass Hunde allein durch Blicke gegenseitig zeigen, wer sich unterzuordnen hat. Das geht oft blitzschnell. Wie willst du denn hier eingreifen? Da der Beagle mein erster Hund war habe ich natürlich einiges falsch gemacht. Wer hat das nicht beim ersten Hund? Aber ich bin ja hier in diesem Forum, um in Bezug auf Hunde noch dazuzulernen. Heike |
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