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  #1 (permalink)  
Alt 11.01.2012, 15:32
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Beiträge: 1
Standard Dalmatiner trotz Berufstätigkeit???

Hi

Also ich überlege mir einen Dalmatiner anzuschaffen. Ich habe eine 60m² große Wohnung die direkt am Park liegt.Ich fange in 3 Monaten einen neuen Job an und hätte bis dahin genug Zeit mich um den kleinen zu kümmern. Allerdings wäre er dann bis zu 6 Stunden alleine, habe aber die Möglichkeit in ab und zu mit zur Arbeit zu nehmen und Vormittags hätte ich eine Hundebetreuung für den kleinen. D.h. er wäre nie wirklich richtig alleine, wenn überhaupt 2 Stunden.
Würdet ihr mir raten den kleinen zu holen?
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  #2 (permalink)  
Alt 11.01.2012, 17:37
Benutzerbild von DogGirl
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Registriert seit: 07.01.2008
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Hi!

Du, warum soll es ein Dalmatiner sein?
Das ist ja eine Rasse, die sehr, sehr gerne läuft,... würde mir nicht zuerst einfallen, wenn ich an einen "Bürohund" denke...

Allerdings, muss jeder Hund Art- und Rasse-gerecht beschäftigt werden, um sich an die Lebenssituation seiner Menschen gut und ohne Probleme anpassen zu können.

Und Alleinebleiben ist auch etwas, das der Hund erst (ganz langsam) lernen muss.

Hast du schon Hunde-Erfahrung?
Erzähl´ doch noch ein bisschen genauer, wie du dir das so vorstellst mit "dem Neuen"
__________________
Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gern hätten.
(Suzanne Clothier)
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  #3 (permalink)  
Alt 11.01.2012, 19:24
Benutzerbild von Doggystyle
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Hallo!

Aus deinem Beitrag werde ich nicht so recht schlau..

Zitat:
Allerdings wäre er dann bis zu 6 Stunden alleine
Zitat:
er wäre nie wirklich richtig alleine, wenn überhaupt 2 Stunden.
Wat nu?

2 Stunden täglich ist gar kein Problem, wenn es denn ausreichend geübt und langsam aufgebaut wurde..

Ich sehe keinen Grund einen Dalmatiner nicht mit auf die Arbeit zu nehmen.

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass er geistig und körperlich ausgelastet ist.
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  #4 (permalink)  
Alt 11.01.2012, 21:26
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Hej,

ich verstehe grad das ganze Problem nicht. Egal ob Dalmatiner oder eine andere Rasse. Das "mal" allein bleiben ist reine Erziehungssache. Sicherlich dauert es ne Weile, bis der kleine Rabauke sich daran gewöhnt hat, aber wenn es die sechs Stunden nicht übersteigt kann auch ein Hundi gut damit um, sobald er richtig stubenrein ist und gelernt hat geduldig u sein.

Wenn Du allerdings die Möglichkeit eines Hundesittings hast und ihn dann auch mal mit zur Arbeit nehmen kannst, dann ist das doch perfekt.
Immerhin lernt der Hund ja im Laufe seines Lebens wie seine Familie lebt udn lebt sich da hinein.

LG mali6
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  #5 (permalink)  
Alt 11.01.2012, 22:29
Benutzerbild von bona
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Mal eine ganz ketzerische Frage: Warum willst du einen Hund, wenn du so wenig Zeit hast, dich selbst darum zu kümmern?

Ständig auf andere Leute bei der Betreuung angewiesen zu sein, ist schon recht krass.

LG Wolfgang
__________________
Viele Grüße

Wolfgang und die Entlebucher
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  #6 (permalink)  
Alt 11.01.2012, 22:30
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Zitat:
Zitat von Minou1 Beitrag anzeigen
Würdet ihr mir raten den kleinen zu holen?
Nein! Man sollte die Prämisse einen Hund anzuschaffen nicht mit der Überlegung beginnen, wie lange das Tier allein sein könnten. Allein zu sein, ist für ein Rudeltier kein natürlicher Zustand. Wenn es im Moment nicht in die Lebenssituation passt, passt es halt eben nicht.
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
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  #7 (permalink)  
Alt 11.01.2012, 22:43
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Zitat:
Zitat von bona Beitrag anzeigen
Mal eine ganz ketzerische Frage: Warum willst du einen Hund, wenn du so wenig Zeit hast, dich selbst darum zu kümmern?

Ständig auf andere Leute bei der Betreuung angewiesen zu sein, ist schon recht krass.

LG Wolfgang
Was spricht dagegen den Hund beispielsweise in eine Tagesbetreuung zu geben?

Es soll auch Leute geben die arbeiten müssen um sich ihren Lebensunterhalt (und den des Hundes!) zu verdienen und die wenigsten Jobs lassen sich mit Hund vereinbaren.

Der Hund wird ja nicht jeden Tag zu anderen wildfremden Menschen abgeschoben, sondern ist eben, während der Halter Geld verdient, bei anderen Menschen, die er kennt.

Wenn ich mir so einen Tagesablauf vorstelle (morgens eine kleine Runde mit dem Hund, dann bis nachmittags in der Hundegruppe oder eben in der Betreuung, nach der Arbeit den Hund geholt, große Runde gehen, spielen, tricksen usw.., Wochenende komplett mit Hund, Urlaub ja eh..): was spricht dagegen?

Zitat:
Zitat von Nett-Man Beitrag anzeigen
Nein! Man sollte die Prämisse einen Hund anzuschaffen nicht mit der Überlegung beginnen, wie lange das Tier allein sein könnten. Allein zu sein, ist für ein Rudeltier kein natürlicher Zustand. Wenn es im Moment nicht in die Lebenssituation passt, passt es halt eben nicht.
Unsere ganze Hundehaltung ist kein natürlicher Zustand.

Ich finde es nur logisch, dass man sich vor der "Anschaffung" überlegt wie oft der Hund alleine sein müsste und ob das für das Tier gut machbar ist oder nicht. Das zeigt doch Verantwortung!
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  #8 (permalink)  
Alt 11.01.2012, 23:38
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Ich sagte ja, eine ketzerische Frage.

Aber warum muss ich mir denn unbedingt einen Hund ins Haus holen, wenn es nur unter solchen Umständen klappt? Ein Hundesitter ist für den Notfall ganz gut - aber darauf die ganze Hundebetreuung aufbauen???

Ich kenne leider zuviele Hunde, bei denen das dann einige Wochen oder Monate gut ging - und schwupps war der Hundesitter weg, hatten wir plötzlich wieder einen verkorskten Hund im Tierheim.

Muss das denn sein? Kann man vielleicht mal etwas warten, bis alles passt?

Das ist ein Lebewesen. Mit eigenen Anforderungen. Das soll nicht unbedingt dazu dienen, eigene Probleme oder Wünsche zu kompensieren.

Wenn mehr Menschen bei ihren Entscheidungen das Wohl der Tiere im Auge hätten, wären wir ein ganzen Stück weiter.

LG Wolfgang
__________________
Viele Grüße

Wolfgang und die Entlebucher
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  #9 (permalink)  
Alt 11.01.2012, 23:49
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Das sind "ketzerische" oder unangenehme und unbequeme - aber durchaus überlegenswerte und berechtigte Fragen... jaha, find´ ich auch.
__________________
Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gern hätten.
(Suzanne Clothier)
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  #10 (permalink)  
Alt 12.01.2012, 09:00
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Hi du meine ersten Hund habe ich bereits ab der sechsten Woche täglich beim Bauern besucht und für kleine Ausflüge abgeholt.
Dann hatte ich zeit, ich glaube es war ein halbes Jahr, da ich auf einen Studienplatz wartete.
Mein damaliger Freund studierte auch und wir konnten uns absprechen.
Nach anderthalb Jahren zog meine Schäferin bei uns ein.
Eher ungeplant.
Ich hatte zwischezeitlich einen Job angenommen.
Täglich sechs Stunden.
Mein Freund teilweise über Monate in München, so dass ich auf Hilfe anderer angewiesen war.
Bevor ich die drei Monate alte Hündin zu mir nahm, klärte ich mit einer Freundin ab, ob wir uns mit der Aufsicht der jungen Hunde abwechseln konnten, denn sie hatte zur gleichen Zeit einen Junghund.
Es war hart.
Ich stand gegen fünf Uhr auf.
Beschäftigte die zwei Hunde.
Um sieben ging es zur Arbeit.
In der Mittagspause schnell eine kurze Hunderunde.
Immer wieder der wieder Wechsel und die Absprachen des Anderen und dessen Arbeistzeiten....
Nachts raus damit die kleine Stubenrein wird.
Dann noch Kurse auf den Hundeplatz anbieten.
War quasie mein Hobby.
Vielleicht hast du auch welche, die werden leiden.
Und auch deine Augen.
Mir ist es auch noch nicht so ganz klar wie lange der Hund denn nun wirklich alleine bleiben sollte.
Ob es nun ein Dalmi ist oder eine Pudeldame das finde ich jetzt nicht soo tragisch.
Die Frage ist nun ob du wirklich der Mensch bist der das alles wirklich will.
Zwschen Beruf und Hund zu managen und das zum Wohl des Tieres.
Hudekitas und der gleichen?
Ich bin im Zwispalt.
Manchmal ändert sich das Leben und man ist angewiesen.
Auch hier gibt es Qualitätsunterschiede.
Wenn ein andere Mensch meinen Hund beaufsichtigen sollte, dann würde ich mich für einen einzelne Person entscheiden.
Keine Gassigänge mit fünf oder mehr Hunden.
Ich habe da schon zu viele schlechte dogwalker gesehen.
Eine zeitlang war ich auch auf eine andere helfende Hand angewiesen, als mein Mann im Krankenhaus war.
Es war eine Privatperson und wir halfen uns auch wieder gegeseitig.
Es ist alles ein abwägen.
Wenn ich meinen Hund aber definitiv in eine Tagesbetreuung, sagen wir mal von sieben bis siebzehn Uhr geben wollte/müsste würde ich den Wünsch noch einen Wünsch sein lassen.
Dann hat man zu wenig von seinem Hund.
Herzliche Grüße.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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