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Ich bin für jede Art von Zucht-Vereinigung, die in der Lage ist und das Kleingeld dazu aufbringt genetische Daten aufzuheben, auszuwerten und so dafür sorgt dass gesunde Hunde über viele Generationen hinweg gezüchtet werden.
Dass Modetrends,Qualzucht und Billig-Kofferraum-Verkäufen Einhalt geboten wird. Dass Käufer vorab eine Möglichkeit haben sich strukturiert über ihre Lieblingsrasse zu informieren und auch kompetent beraten werden welche Hunde sich für sie wirklich eignet. Ich verfolge zur Zeit die Diskussion in einem internationalen Berger Picard Forum. Diese Rasse hat wohl eine kleine, feine Gefolgschaft in den USA/Kanada aber leider nur einen kleinen Gen-Pool aus dem sie schöpfen. Dort haben viele Picards einen sogenannten Papageien-Schnabel dass bedeutet der Unter-/Oberbiss ist so massiv ausgeprägt dass sie keine Objekte vom Boden mit der Schnauze greifen / aufheben können. Viele Käufer freuen sich weil sie so zu einem Picard zum "Schnäppchen-Preis" kommen. Jeder 10. Picard soll das angeblich dort haben. Schrecklich. Von einem VDH würde ich erwarten dass sie dagegen anarbeiten. |
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Mit manchen Rassen würde ich eher in einem Nicht-VDH-Verein züchten bzw. einen Hund von dort nehmen.
Bspw. gibt es anatomisch korrekte und deshalb wohl auch gesündere SH in der Dissidenz. Manche Rassen sind auch vom VDH garnicht anerkannt. Wie die Rückzüchtungen des English Bulldog, die OEB oder der Continental Bulldog. Mit Lea hätte ich auch bei der Dissidenz gezüchtet. Da ihre Eltern zwar VDH-Papiere hatten, die Züchterin auch einen eingetragenen Zwingernamen, der Wurf aber ein echter "Ups-Wurf" war und deshalb keine Papiere vom VDH bekam. Von einem anderen Verein bekam ich für Lea, nach Vorlage aller Unterlagen, Papiere, so dass ich in diesem Rahmen auch ausstellen konnte. Dass wir dann doch nicht gezüchtet haben, trotz vorzüglicher Beurteilungen, hat andere Gründe.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Allllso, zweimal habe ich jetzt mit amtlichen VDH-Zucht-Hunden und so am Rande deren Vereinen meine Erfahrungen machen können.
Grundsätzlich denke ich (weil ich auch einfach gerne an das Gute im Menschen glaube), dass die allerallermeisten VDH angeschlossenen Züchter das Wohl ihrer Rasse z.B. in Hinblick auf die Gesundheit der Tiere und auf die Aufklärung und die Auswahl der Welpen-Interessenten ganz weit vorne auf der Liste haben… Ich kann aber gleichzeitig aus meinen Erfahrungen Beispiele nennen, wo genau das nicht so war: 1. Klar hatte man bei der Auswahl des Deckrüden das – wie heißt das? – Zuchtregister mit allen Ahnen genauestens studiert… aber dann brach sich der Auserwählte bei einem Unfall das Bein und man musste eben den anderen eigentlich gar nicht wirklich geeigneten Rüden die Hündin belegen lassen… weil sonst die eigene familiäre Urlaubsplanung über´m Haufen gewesen wär´… Dass der Wurf aus lebenslang an Leib und Wesen kranken Hunden bestand, hat übrigens beim Zuchtverband – soweit ich weiß – niemand hören wollen…. 2. Gerade bei Rassen mit einem sehr kleinen Genpool gibt es – aus meiner Sicht – merkwürdige „Einschränkungen“ für die Auswahl der zur Zucht zugelassenen Hunde. Rein optische Kriterien entscheiden, ob ein – nach ärztlichem Ermessen – kerngesunder Hund den kleinen Genpool bereichern darf… oder eben nicht, denn man muss sich ja an diese Vorgaben und Regularien halten, sonst verfälscht das die Reinheit des Rasse-Standards (!?!) 3. Interessenten für eine Hunderasse die - gerade als Ersthundebesitzer – meist leider immer noch sehr naiv daherkommen, gehen gar nicht mal sooo selten mit einem VDH-Zucht-Exemplar nach Hause, wo man sich fragt: wie konnte dieser Züchter diesen Leuten guten Gewissens diesen Hund geben (verkaufen) ? …..ich glaub´, mir würde noch mehr einfallen…………………………………………………………. Und für mich bleibt auch die Frage, warum sich der VDH als Verband nicht dafür einsetzt, dass jeder potentielle Käufer eines "seiner" Hunde nicht einen Sachkundenachweis erbringen MUSS, bevor er mit dem süßen Fellknäul auf´m Arm nach Hause darf... das würde unter Umständen doch viel Leid auf beiden Seiten - Mensch und Hund - ersparen... Diesen Vorschlag hab´ ich übrigens in den letzten Tagen schon mal irgendwo gelesen
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Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gern hätten. (Suzanne Clothier) |
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Mein guter Vorsatz für 2012:
ich les hier besser nicht *mantraaufsag*
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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind. Marian Anderson http://co-bold.jimdo.com http://kepri.jimdo.com/ |
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Bestimmt total OT, aber ich versuch es trotzdem:
Kann ein (Rasse)hund aus den Niederlanden mit FCI-Papieren hier auch die VDH Papiere bekommen? Es ist eine Rasse, die hier auch vom VDH vertreten wird. LG Ingrid
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www.hilfe-fuer-hundehalter.de |
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Zitat:
Also die Antwort auf deine Frage - meiner Meinung nach : Ja.
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Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gern hätten. (Suzanne Clothier) |
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