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Meine Frau ist am Mittwoch auf ihrer abendlichen Gassirunde mit Max und Sia von einem Nachbarhund gebissen worden und wir haben den Abend im Krankenhaus und auf der Polizeiwache verbringen dürfen.
Sie war in einer unserer Nebenstraßen zurück auf dem weg nach Hause und hat dabei auf der gegenüberliegenden Straßenseite das Grundstück der Nachbarn passiert. Die Straße ist eine der Spielstraßen hier in unsere Wohnanlage. Unsere beiden Hunden waren wie immer angeleint. Als meine Frau bereits einige Grundstücke von diesem Nachbarn entfernt war, kam von hinten hechelnd und knurrend der Hunde angerannt und hat sich sofort auf Max gestürzt. Bei dem Versuch unsere Hunde zu schützen schnappte der Hund der Nachbarn um sich und es kam zu dem Biss in den Oberschenkel meiner Frau. http://img651.imageshack.us/img651/7933/12102011086.jpg Danach erfolgten dann noch weitere Angriffe gegen Max und weitere Abwehrversuche von meiner Frau. Erst jetzt („...gefühlte Ewigkeit...“) kam der Nachbar aufgrund des lauten Rufens und Schreines von meiner Frau aus seinem Grundstück von der anderen Straßenseite und versuchte seinen Hund einzufangen, was ihm erst nach mehreren missglückten Versuchen gelang. Meine Frau hat ihn 'angeschriehen', dass sie von seinem Hund gebissen worden sei. Er hat darauf nicht reagiert und seinem Hund am Halsband, ohne Leine, zurück auf sein Grundstück gebracht. Er ist auch nicht noch einmal zurückgekehrt, um sich nach dem Befinden meiner Frau oder dem der Hunde zu erkundigen. Diese Beissattacke am Mittwoch war bereits der dritte Vorfall mit diesem Hund in diesem Jahr. Beim ersten Mal wurde meine Frau mit Max im Frühjahr in der Mittagszeit in gleicher Weise von dem Hund aus dem ungesicherten Grundstück heraus angegriffen was aber glimpflich ablief. Ein zweiter Vorfall ereignete sich Mitte des Jahres. Dieses Mal war ich mit Max und Sia unterwegs. Wieder das identische Szenario. Bei dem Vorfall kamen die Nachbarin und ihre Tochter angerannt, um ihren Hund einzufangen. Ich habe ihr damals ziemlich lautsstark klargemacht, dass dieser Angriff von ihrem Hund bereits zum widerholten Mal passiert und sie bitte künftig in adäquater Weise dafür Sorge tragen solle, dass sie Ihren Halterpflichten nachkommt, so dass von ihrem Hund keine Gefahr mehr für andere ausgeht. Ich habe ihr damals auch angekündig, falls so etwas noch einmal vorkommen würde, würde ich nicht zögern, den bezirklichen Ordnungsdienst einzuschalten. Ich bedauere sehr, dass ich das damals aus Nachbarschaftlicher Rücksichtnahme nicht gemacht habe. Schön blöd von mir Der Hund ist in der Nachbarschaft 'gelitten', weil er wohl häufiger unbeaufsichtigt durch die Gegend streunt, dabei natürlich auch auf andere Grundstücke geht und sie verschmutzt. An sich scheint der Hund gegenüber Menschen nicht generell aggressiv zu sein. Er zeigt aber eine stark ausgeprägte terretoriale Aggressivität gegenüber anderen Rüden, was mir im übrigen die Halterin bei dem Vorfall Mitte des Jahres auch ausdrücklich bestätigt hat. So wie ich den Hund im Sommer erlebt habe, scheint er in solchen Situationen dann auch völlig atypisch zu reagieren, und sofort mit einem Beschädigungskampf zu beginnen. Meine Frau hat Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet. Ein Ermittlungsverfahren wegen unterlassener Hilfeleistung kommt von Amts wegen noch hinzu. Der Hund scheint nicht angemeldet und nicht versichert zu sein. Neben den Strafverfahren kommt jetzt noch ein Ordnungswidrigskeitsverfahren und ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung auf die Halter zu, dann unsere Zivilklage, die Forderung des Arbeitgebers meiner Frau nach Ersatz für die Tage der Krankschreibung, die Forderung der Krankenkasse auf Ersatz der Behandlungskosten und die Forderung Unfallversicherung auf Erstattung des Krankentagegeldes. Das Ordnungsamt prüft, ob denen die Haltung von Hunden überhaupt noch gestattet wird. Gestern stand die Nachbarin vor der Tür und hat sich entschuldigt. Ob man die Sache nicht irgendwie noch 'so' regeln können und ob das mit der Anzeige nur wirklich hätte sein müssen. Das macht man doch nicht unter Nachbarn. Im gleichen Atemzug meinte Sie dann aber, ihr Hunde würde sowas eigentlich nie tun und nie einen Menschen beißen und es hätte ja auch sein können dass einer unserer Hunde meine Frau gebissen hätte und unser Hund sei ja auch überall als aggressiv bekannt und meine Frau hätte da ja auch nicht längs gehen müssen. Sie hat NICHTS begriffen!
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Gruß aus Hamburg Ralf "Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!" Geändert von Nett-Man (16.10.2011 um 12:36 Uhr). |
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Ich wartete schon auf eine genauere "Berichterstattung" und es tut mir leid das deine liebe Frau dieses Erfahren musst.
Ich bin bestürtzt und umarme sie. Auch bin ich entsetzt über die Art und weise wie sich dort Menschen um ihr Wesen und um das Wesen anderer kümmern. Bestätigt mir aber leider meine Erfahrungen.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Das sieht ja übel aus. Liebe Grüße an Deine Frau und gute Besserung
LG Ingrid
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www.hilfe-fuer-hundehalter.de |
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*zitat*
Ich bedauere sehr, dass ich das damals aus Nachbarschaftlicher Rücksichtnahme nicht gemacht habe. Schön blöd von mir *Zitat Ende* Hallo Nett-Man, der passende Spruch von meiner Omma: "Gutheit ist Dummheit"?! Zwar extrem pessimistisch aber leider manchmal doch wahr - Du bzw. Ihr habt doch schon "Gnade vor Recht" ergehen lassen und es ist natürlich schlimm, dass es trotzdem nichts gefruchtet hat und Deine Frau jetzt verletzt worden ist. Hoffentlich geht alles gut mit dieser Bisswunde...! Die uneinsichtigen Nachbarn können sich glücklich schätzen, dass es ein hoffentlich "nur kleiner" Personenschaden ist und auch bleibt (toitoitoi), wenn der Hund nicht angemeldet ist wird er ja wohl auch nicht versichert sein, die können schon mal überlegen was sie jetzt alles bezahlen müssen! Gute Besserung für Deine Frau - Erika! |
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Das ist ja wirklich übel.
Mit so uneinsichtigen Nachbarn seid ihr echt gestraft. Da hätte ich auch Anzeige erstattet. Gute Besserung an Deine Frau.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Nicht zu fassen. Deine Nachbarn haben anscheinend nichts verstanden. Wäre es z.B. ein kleines Kind gewesen, möchte ich mir nicht vorstellen, wie das ausgegangen wäre. Die Bisswunde sieht schon übel aus.. Gute Besserung an deine Frau! Lg Maria
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Auch Wolkenkratzer haben mal als Keller angefangen. |
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