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Darf ich fragen, welcher Rasse Tuffi angehört, außer "Schoßhund"? Wie groß ist er? Wie laufen Hundebegegnungen bei euch normalerweise ab? Nimmst Du ihn häufig auf den Arm, wenn sich Hunde nähern?
Das Verhalten der Leute mit dem Berner ist natürlich nicht in Ordnung. Diese Unsitte, Hunde nicht anzuleinen, so das sie auf jeden Artgenossen zustürmen können, nervt mich auch. Woody lässt sich das nicht gefallen, er knurrt und kann auch mal schnappen, wenn " der will nur spielen..." Hund zu ignorant ist. Ich denke, das von Dir geschilderte Problem kann von hier aus nicht so einfach beantwortet werden. Ist Tuffi ängstlich, kann er sich durchsetzen? Wie verhältst Du Dich in solchen Situationen? Bist Du auch eher der ängstliche Typ? Eine Möglichkeit wäre, Dich dem Berner entgegen zu stellen und ihn mit viel Stimme und Gestik zu verscheuchen. Oder mit den Besitzern zu sprechen und sie bitten, ihn zukünftig anzuleinen, wenn ihr kommt. Leine loslassen finde ich eher gefährlich. Tuffi könnt in Panik flüchten und vor ein Auto laufen. Außerdem soll sie lernen, daß Du sie beschützt und die Sache regelst, wenn sie es nicht kann.
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LG, Karin |
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Was heißt das? Kannst Du die Situation genauer beschreiben?
Wobei die Antworten auf die Fragen von Karin auch wichtig sind, um ggfs. die Situation einschätzen zu können.
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Liebe Grüße Claudia mit Ayla Geändert von Claudia (16.04.2011 um 18:33 Uhr). |
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Das wichtigste ist bei sowas, nicht in Panik zu verfallen. Wenn der eigene Hund schon Angst hat, sich möglichst ruhig dazwischen zu stellen.
Bei Deiner Schilderung fallen mir mehrere Szenarien ein. Möglicherwiese wollte der Bernhardiner wirklich nur spielen? War vllt. auch noch ein junger Hund, noch etwas unerzogen? Oder grad im Flegelalter, der gern mal den "Breiten" raushängen läßt? Ist zwar keine Entschuldigung dafür, einen Hund (und auch noch von dem Kaliber) auf andre zustürmen zu lassen. Aber vllt. eine Erklärung, dass alles eigentlich garnicht so schlimm war, wie es für Dich aussah. Versuch doch mal mit den Leuten zu reden, erklär ihnen, dass Dein Hund Angst hatte. Wenn man zum Gespräch finder, klärt sich manches und Du kannst vllt. dann angstfrei spazieren gehen.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Tuffi ist mein Straßenhund aus Spanien. Verträgt sich eigentlich gut mit Artgenossen. Nein, ich nehme normalerweise nicht auf den Arm. In dem Moment war ich einfach so froh, dass alles so ausgegangen war....und er hat auch keine Anstalten gemacht, wieder vom Arm runter zu wollen.
Bin erst seit einem halben Jahr Hundebesitzer und noch ziemlich unerfahren. Ich selbst hab auch eigentlich keine Angst vor Hunden.... nur sowas ist mir noch nie passiert. Stand danach erstmal wie unter Schock. Der Bernhardiner hat ihn um mich rum gejagt und dabei gebellt. Da war keine Sekunde Zeit, sich irgendwo zwischen zu stellen. Tuffi ist von Anfang an vor ihm weggelaufen.... um mich herum, da er ja durch die Leine nicht die Wahl hatte, woanders hin zu laufen. Wie es nun genau aussah, als er sich auf ihn gestürzt hat, kann ich nicht mehr beschreiben. Hat halt versucht, ihn zu fangen. |
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Hallo,
ich ärgere mich gerade ungemein über die von Dir geschilderten ignoranten Hundebesitzer. Ob der Berhardiner mit Deinem Hund nur spielen wollte oder aggressiv ist, ist dabei völlig nebensächlich. Allein die Größenunterschiede der Hunde erfordert Rücksicht der Bernhardinerbesitzer und ein vorsichtiges "Kennenlernen" beider Hunde . Was der andere Hund auch im Schilde führte, egal,.. Du solltest Dich meiner Meinung nach in einer Situation, in der ein Hund in nicht erkennbarer Absicht auf Deinen Hund zustürmt vor Deinen Hund stellen, den anderen Hund blockieren und energisch in die Schranken weisen. Dabei möglichst ruhig und bestimmt bleiben , denn die meisten Hunde kommen nicht in böser Absicht, haben schlichtweg nur keine Manieren. Die Besitzer des Bernhardiners würde ich bei dem nächsten Treffen bitten ihren Hund anzuleinen und Rücksicht zu nehmen. Es bedarf schließlich nicht viel Einbildungskraft sich vorzustellen wie das Heranstürmen eines sehr großen Hundes auf einen kleinen Hund wirkt. Du solltst Deinem Hund Schutz bieten und die Situation ruhig händeln. Es wäre schade wenn Dein Hund aus solchen Erfahrungen Ängste entwickelt (wenn er sie nicht schon hat ) Lieben Gruß, |
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Grundsätzlich soll sich der Hund an der Leine in deiner Obhut befinden. Im positiven Sinne.
Wenn Naya an der Leine ist und andere Hunde kommen an, dann dränge ich sie auch schon mal weg - die anderen. Aber ganz ehrlich? - Ich traue mich das auch nicht bei jedem Hund. Und gerade wenn ein anderer Hund so auf einen zugeschossen kommt, dann habe ich oft selber Angst und alles geht so schnell, dass ich gar nicht weiß, wie ich am besten reagiere. Da ist man dann hinterher schlauer. Ich war manchmal schon so wütend, dass ich mir wirklich mal überlegt habe, mir ein Pfefferspray oder ähnliches anzuschaffen. Vll. werden die Leute wach, wenn ihr Hund mal was abbekommt?! |
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Also ich kenne diese Situationen und bei mir gibt's zwei Lösungsmöglichkeiten..
Entweder geh ich in die Hocke und lass Lilli zwischen meinen Beinen sitzen (knurren und bellen ist von hier aus NICHT erlaubt!) und schirme den Hund mit den Armen ab bis der Besitzer da ist. Wenn das nicht klappt, weil der Hund zu groß ist und mich umschmeißen würde/könnte oder ich Angst hätte, dass er mich beißt, lasse ich Lilli von der Leine und schnappe mir den Hund am Halsband.. Da bin ich relativ angstfrei! Wenn du den Hund früh genug siehst, ist es tatsächlich oft gut machbar den fremden Hund durch in den Weg stellen und deiner Stimme sowie Körperhaltung zu stoppen oder zu verscheuchen.. Entgegen der Meinung von woodyfan finde ich die Variante "Leine festhalten" gefährlicher als "ableinen".. Wenn ich Lilli ableine hat sie die Möglichkeit frei zu agieren und sich zur Not unter ein Gebüsch oder sonstwohin zu flüchten! Wenn das ganze tatsächlich in unmittelbarer Umgebung zu einer Straße passiert, ist es natürlich schlecht, aber dass einem ein abgeleinter Hund (ohne Halter) entgegen kommt, ist doch eher in Feld und Wald wahrscheinlich.. |
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Ja, ich kenne das gut , zumal viele Hunde die auf meinen Jacky zugelaufen kommen es nicht in guter Absicht tun,
da sie sich durch sein mieses Gebelle provoziert fühlen. Andere, meist gut sozialisierte Hunde, drehen sofort ab weil sie keine Lust auf Streß haben. Ich habe das "wegschicken" mit einer Trainerin geübt und dabei die Erfahrung gemacht das die meisten Hunde abstoppen und umdrehen wenn sie mit "Geh" o. ä. gestoppt werden. Nur sollte man dabei nicht selbst aggressiv werden (der schwierige Teil). Die meisten Hunde sind, vorallem wenn sie nicht angeleint sind, gut zu überzeugen und ganz selten wirklich aggressiv. Da Jacky auch nicht zu den "großen" Hunden gehört bleibt mir auch garnichts anderes übrig, damit er nicht irgendwann einmal zu Hackfleisch verarbeitet wird ;-) Wenn der Hund nicht abläßt, was auch schon vorgekommen ist, konnte ich mir mit drehen (Hund dabei hinter mir) zum fremden Hund hin, zumindest etwas Zeit verschaffen bis der Besitzer eingriff. Diese Situationen sind sehr streßig für alle Beteiligten. Wirklich ärgerlich das es immer noch Hundebesitzer gibt die das nicht sehen wollen. Einen so großen Hund wie einen Bernhardiner einfach auf einen so kleinen Chihuawa loszulassen, auch wenn er nur spielen will ist eine Sauerei, denn es reicht schon wenn der kleine Hund einfach umgestoßen oder überrannt wird um ihn zu ängstigen. Eventuell, auch wenn es nicht gewünscht ist, würde ich in diesem Fall auch meinen kleinen Hund auf den Arm nehmen und unter die Jacke stecken bis ich mit den Besitzern gesprochen habe und man die Hunde miteinander etwas ruhiger bekannt machen kann. Das natürlich nur wie in dieser geschilderten Situation und nicht bei "normalen" Hundebegegnungen. Auf jeden Fall würde ich mit den Bernhardinerbesitzer reden und auf Verständnis hoffen. Ist ja leider so das kleine Hunde (samt Besitzer) von anderen Hundebesitzer oft nicht ernst genug genommen werden. |
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Ich rufe einmal anleinen.
dann gibt es bei mir zwei Möglichkeiten. Der Hund bekommt eine Wurfkette an den Latz. Oder ich lasse dir Ursel los und dann wird der Kommende Hund gehetzt. Das geht bei dir nicht. Mitlerweile rede ich nicht mehr viel. Ein nettes "Hau ab" mit Kette hat bisher immer Eindruck hinterlassen. Die anderen HH werden dich allerdings zum Teufel schicken. In einem solchen falle würde ich den Hund auch gegebennfalls auf dem Arm nehmen.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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