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  #21 (permalink)  
Alt 13.03.2011, 10:24
Benutzerbild von Nicci78
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Zitat:
Ich glaube sogar recht häufig. Nur wird es nicht immer mit der Impfung in Verbindung gebracht. Außerdem gibt es auch unterschiedlich starke Impfreaktionen.
Wie schaut es diesbezüglich eigentlich bei einem Allergiker aus? Ich habe nämlich mal gelesen, dass eine der vielen möglichen Impfreaktionen sein kann, dass ein unterschwellig vorhandene Allergie durch eine Impfung verstärkt werden kann

Mein TA betont immer wieder, dass mein Hund für eine derart ausgeprägte Futtermittel-Allergie eigentlich viel zu jung sei. Ich bin diesbezüglich noch einmal in mich gegangen und habe genau überlegt, wann es angefangen hat extrem zu sein. Und zeitlich fällt das eigentlich, wenn ich ehrlich sein soll, mit dem Zeitpunkt der Impfung zusammen. Ziemlich zeitig danach fing es an, so extrem bergab zu gehen.
Muss dazu sagen, dass ich mit sowas bei meinem Doc wohl nicht landen könnte, denn der ist ein echter Impfbefürworter.

Könnte es da eine Parallele geben? Und wenn ja, wie sollte ich mich wohl in Zukunft mit dem Thema Impfen auseinanderhalten. Mein Hund ist jetz einmal durchgeimpft - inklusive Tollwut.
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Lieben Gruß, Nicole und Felltier

"Träume sind mehr als das IST, was vielleicht einmal wird!"
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  #22 (permalink)  
Alt 13.03.2011, 11:36
Benutzerbild von mausilla
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Dazu fällt mir noch ein, jährliches impfen, ob man das macht oder nicht, hängt ja auch sehr von den Lebensumständen des Hundes ab.

Ich habe meine jährlich impfen lassen, als wir noch ausgestellt haben (da wars ja eh Pflicht) und auch Cora, als wir noch regelmäßig zu den Hundetreffen gegangen sind.

Jetzt, wo wir auf dem Dorf wohnen, sind Hundekontakte eher selten, zu Ausstellungen fahren wir nicht mehr, also ist die Ansteckungsgefahr viel geringer.
Deswegen nur noch Tollwutimpfe und auch das nicht jedes Jahr.
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  #23 (permalink)  
Alt 13.03.2011, 11:43
Benutzerbild von redstar
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Es reich wenn du ihn alle 3 Jahre impfst.
Die EU verordnung 998/2003 rät das ja auch und du kannst dann auch ins EU Ausland Reisen ... wenn die Impfung vor 2 Jahren war...

Die Impfstoffe halten sogar bis zu 4 Jahren.
Auch beim Impfen solltest du drauf achten das es ohne Konservierungstoff ist.

Hier mal ein Link http://www.haustierimpfung.de/hunde.htm
http://www.welpen.de/service/bodein/impfungen.htm
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"Ein gut erzogener Hund wird nicht drauf bestehen,
dass du die Mahlzeit mit ihm teilst,
er sorgt lediglich dafür,
dass dein Gewissen so schlecht ist,
dass sie dir nicht mehr schmeckt.
Helen Thomson"

Geändert von redstar (13.03.2011 um 11:54 Uhr).
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  #24 (permalink)  
Alt 14.03.2011, 12:42
Benutzerbild von pfotenspur
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Ich finde, Du regst dich ein bißchen doll auf - das kommt vielleicht, weil dir die Person mit ihrer Gesamteinstellung auf den Zeiger geht, wer weiß ?
Es gibt üble Reaktionen auf Impfungen ( mein Pony ist an einer Impfreaktion kollabiert und fast gestorben) und man kann nie wissen, ob so etwas vorkommen wird. Mein erster Hund ( ich war neun Jahre alt, der Hund ein halbes Jahr) ist schwer an Parvo erkrankt, das war über Wochen eine Zitterpartie.
Ob und wie ein Mensch entscheidet liegt bei ihm. Deine Hunde sind geschützt , Du hast dein Möglichstes getan. Also ist doch alles ok?!
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Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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  #25 (permalink)  
Alt 14.03.2011, 13:14
Benutzerbild von Boxi
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Zitat:
Zitat von Nicci78 Beitrag anzeigen
Wie schaut es diesbezüglich eigentlich bei einem Allergiker aus? Ich habe nämlich mal gelesen, dass eine der vielen möglichen Impfreaktionen sein kann, dass ein unterschwellig vorhandene Allergie durch eine Impfung verstärkt werden kann
Das ist richtig! Um hier mal ein Beispiel aus dem Humanbereich anzuführen - eine Freundin von mir hat sich ein einziges Mal gegen Grippe impfen lassen wegen des Drucks durch ihren Arbeitgeber, und unmittelbar danach trat eine heftige Lebensmittel-Allergie auf (Weizen, Laktose, etc. etc.). Ein direkter Zusammenhang mit der Impfung stand hier außer Frage.


Zitat:
Zitat von Nicci78 Beitrag anzeigen
Mein TA betont immer wieder, dass mein Hund für eine derart ausgeprägte Futtermittel-Allergie eigentlich viel zu jung sei.
Und zeitlich fällt das eigentlich, wenn ich ehrlich sein soll, mit dem Zeitpunkt der Impfung zusammen. Ziemlich zeitig danach fing es an, so extrem bergab zu gehen.

Könnte es da eine Parallele geben? Und wenn ja, wie sollte ich mich wohl in Zukunft mit dem Thema Impfen auseinanderhalten. Mein Hund ist jetz einmal durchgeimpft - inklusive Tollwut.
Wenn es tatsächlich, ich sage mal bis zu 2 Wochen nach der Impfung losging, ist ein Zusammenhang absolut wahrscheinlich. Du musst dir mal überlegen, wie wahnsinnig belastend so eine Mehrfach-Impfung für das junge Immunsystem ist. Und dein TA hat in der Hinsicht recht, dass so eine krasse Futtermittelallergie von heute auf morgen in dem Alter unwahrscheinlich ist.

ich würde mich an deiner Stelle richtig gut mit dem Thema Impfungen bei Hunden auseinandersetzen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass er bei jeder neuen Impfung wieder so heftig reagiert. Wenn er jetzt Antikörper entwickelt hat (was nicht gewährleistet ist, da auch Impfungen keinen 100%igen Schutz bieten - siehe z.B. Zwingerhusten!), kannst du davon ausgehen, dass er die in 10 Jahren auch noch hat. Antikörper bauen sich nicht mal eben so ab, und beim Menschen impft man sinnvollerweise ja auch nur alle 10 Jahre nach - es gibt keinen Hinweis darauf, dass das Immunsystem von Hunden irgendwie anders funktioniert.

Du musst ihn z.B. auch nicht immer gleich gegen das ganze Paket impfen lassen, sondern kannst dir raussuchen, was du für sinnvoll erachtest. Unbedingt verzichten würde ich auf Leptospirose, Zwingerhusten, Influenza. Die Impfungen sind kaum zuverlässig, zudem sind die Erkrankungen absolut gut behandelbar. Gegen Parvo und Staupe würde ich junge Hunde impfen lassen, danach allerdings nicht mehr. Zum einen sind das absolute Kinderkrankheiten, die in der Regel nur Welpen treffen, und zum anderen kannst du, wie schon geschrieben, davon ausgehen dass der Impfschutz ein Leben lang hält.

Du kannst bei einigen dieser Krankheiten anstatt einer Nachimpfung auch darauf bestehen, eine Titer-Bestimmung zu machen, dann hast du es schwarz auf weiß, dass dein Hund geschützt ist. Das schlimmste was man machen kann, ist immer wieder in einen vorhandenen Titer reinzuimpfen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass impf-freundliche Tierärzte hier oft ungerne mitspielen, aber das ist mir im Endeffekt egal wenn es um meinen Hund geht...
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  #26 (permalink)  
Alt 14.03.2011, 22:20
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@Nicci78:
Ja, ich könnte mir schon gut vorstellen, dass es da einen Zusammenhang gibt. Nur hören das die meisten Tierärzte nicht so gerne.
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  #27 (permalink)  
Alt 15.03.2011, 08:02
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Zitat:
das kommt vielleicht, weil dir die Person mit ihrer Gesamteinstellung auf den Zeiger geht, wer weiß ?
Ja, das stimmt wohl. Da ergibt sich ein gewisses Gesamtbild, was mir definitiv auf den Zeiger geht. Wohl recht

Zitat:
Deine Hunde sind geschützt , Du hast dein Möglichstes getan. Also ist doch alles ok?!
Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann z.B. -->>
Zitat:
Wenn er jetzt Antikörper entwickelt hat (was nicht gewährleistet ist, da auch Impfungen keinen 100%igen Schutz bieten - siehe z.B. Zwingerhusten!)
Also hängt es doch nicht wirklich allein von mir ab, oder? Das mal als ehrlich neutrale Frage gestellt!

@ Boxi
Werde ich wohl machen müssen. Wenn wer wo noch gute Links und Infos hat, dann immer her damit.

Zitat:
Du kannst bei einigen dieser Krankheiten anstatt einer Nachimpfung auch darauf bestehen, eine Titer-Bestimmung zu machen, dann hast du es schwarz auf weiß, dass dein Hund geschützt ist.
Wusste ich gar nicht, dass es sowas gibt!

Zitat:
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass impf-freundliche Tierärzte hier oft ungerne mitspielen
Ich gehe mal stark davon aus, dass ich mich dann nächstes Jahr wohl vor genau so einer Situation wiederfinden werde.

Zitat:
Nur hören das die meisten Tierärzte nicht so gerne.
Wohl wahr, wohl wahr Aber ganz ehrlich. Letztlich reicht es mir auch, um die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Zusammenhanges zu wissen. Damit kann ich für nächstes Jahr dann besser mit dem Thema impfen umgehen.Wie das Impfen dann nächstes Jahr allerdings aussieht?
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  #28 (permalink)  
Alt 15.03.2011, 11:20
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Zitat:
Zitat von Nicci78 Beitrag anzeigen
Wenn wer wo noch gute Links und Infos hat, dann immer her damit.
Schau mal hier:
Impfungen – ein kritischer Blick
Impfungen
Impfen wir zuviel?

Zitat:
Zitat von Nicci78 Beitrag anzeigen
Ich gehe mal stark davon aus, dass ich mich dann nächstes Jahr wohl vor genau so einer Situation wiederfinden werde.

Letztlich reicht es mir auch, um die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Zusammenhanges zu wissen. Damit kann ich für nächstes Jahr dann besser mit dem Thema impfen umgehen.Wie das Impfen dann nächstes Jahr allerdings aussieht?
Wie gesagt, hier musst du ganz selbstbewusst auftreten (sehe ich kein Problem bei dir ) und darauf bestehen, wenn du z.B. nur die ein oder andere Impfung haben möchtest oder ggf. nur eine Titerbestimmung machen willst. Die meisten Impfstoffe sind ja eh schon für 3 Jahre zugelassen, hier hat sich immerhin ein bisschen was getan, so dass jährliche Nachimpfung absolut überflüssig ist.
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  #29 (permalink)  
Alt 15.03.2011, 13:50
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@ boxi
danke für die Links
habe mich grad da durchgeblättert und gelesen. Ich verstehe das wie folgt. Bitte korrigiere mich, wenn falsch!
Also. Mein Hund ist mittlerweile grundimmunisiert und in der 12 Woche aufgefrischt. Er hat gegen S,H,P somit laut Info-Link einen ca 7 jährigen Schut. Gegen Tollwut nach Hersteller für 3 Jahre. Ich lebe zwar in einer Gegend mit Füchsen, aber keine tollwutgefährdete Gegend. Also reicht es, wenn ich etwa alle 2-3 Jahre nachimpfe gegen TW. Gegen SHP dann alle 7 Jahre. Oder ggf eine Impftiterbestimmung machen lassen.
Wie beziehe ich das auf die Zukunft, bsplweise nächstes Jahr? Nix impfen, oder erst Impftiter und dann ggf nachimpfen? Habe ich das nun richtig verstanden? Schätze schon, oder? Im Prinzip müsste ich ja den "Impfo"-Links zufolge eigentlich nüscht impfen die nächsten Jahre

Hat jemand eine Ahnung, wo man sich speziell über das Thema "Impfen von Allergikern" informieren kann? Hab da ja nu doch ein bissl --- beeep ---
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Lieben Gruß, Nicole und Felltier

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  #30 (permalink)  
Alt 15.03.2011, 17:51
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Zitat:
Zitat von mausilla Beitrag anzeigen
Dazu fällt mir noch ein, jährliches impfen, ob man das macht oder nicht, hängt ja auch sehr von den Lebensumständen des Hundes ab.

Ich habe meine jährlich impfen lassen, als wir noch ausgestellt haben (da wars ja eh Pflicht) und auch Cora, als wir noch regelmäßig zu den Hundetreffen gegangen sind.

Jetzt, wo wir auf dem Dorf wohnen, sind Hundekontakte eher selten, zu Ausstellungen fahren wir nicht mehr, also ist die Ansteckungsgefahr viel geringer.
Deswegen nur noch Tollwutimpfe und auch das nicht jedes Jahr.
Dazu kommt auch, wenn man viel reist!

Denn gerade die skandinavischen Länder sind ja strenger. Die wollen z,B. nicht nur eine regelmäßige Tollwutimpfung sehen sondern wollen auch eine Titerbescheinigung.

Weil meine Hunde immer dabei sind, müssen sie immer die Auflagen erfüllen.

Seitdem habe ich z.B. einen Maulkorb, weil es vor ein paar Jahren in Italien Pflicht war, dass man eine Maulkorb vorweisen kann - es ging da wohl um bestimmte Innenstädte oder alle Städte?? Kann mich nicht mehr genau erinnern.
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