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Hallo liebe Hundefreunde,
es geht nicht um mich, da ich schon länger einen Hund habe. Die Tochter von meinen Bekannten wünscht sich ein Hund. Wir wissen allerdings nicht so recht, ob sie dafür nicht noch zu klein ist. Sie ist gerade mal 10 Jahre alt. Sie soll dann schon die Verantwortung für den Hund tragen...mit ihm Gassi gehen, ihm zum Tierarzt bringen, Futter besorgenn, ihn erziehen und so weiter. Meine Bekannten wollen sich so weit wie möglich aus allem raushalten. Habt ihr Erfahrungen, ab wann Kinder selber für einen Hund sorgen können? Sollen meine Bekannten lieber noch warten bis sie den Wunsch ihrer Tochter erfüllen? Vielleicht ändert sie ja auch bald wieder ihre Meinung und dann ist ihr der Hund nicht mehr so wichtig. Kinder in dem Alter haben ja fast täglich neue Interessen. Vielen Dank schonmal für eure Ratschläge. Liebe Grüße Mommo |
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Also ich finde das auch sehr gewagt.
Ich denke nur an die Zeit als ich in die Pupertät kam, ich hatte ein pony und war immer da Trotz Pupertät aber alle meine Freundinnen mit Pferd sah ich nicht mehr, weil die eben andere Interessen entwickelt hatten und das ist für ein Pferd jetzt nicht soooo schlimm wie für einen Hund. Wie wäre es wenn sich das Kinder erstmal eine gewisse Zeit mit deinem Pflegehund den sie zum Gassi gehen ausführen kann bewehren muss, egal was für ein wetter und so.??? |
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Würden sich diese Eltern auch versuchen rauszuhalten, wenn die 10jährige einen neuen Sport beginnen möchte?
Würde sie dann mit Bus und Bahn quer durch die Stadt zu Training fahren, ihre Sportsachen selbst kaufen, waschen, ausbessern? Würde sie zu den Tunieren laufen, sich eine Mitfahrgelegenheit organisieren? Würde sie bei einer Verletzung allein zu Arzt humpeln? Würde sie ein ernsthaftes Gespräch mit dem Trainer führen, wenn sie sich unfair behandelt fühlt oder Versagensängste hätte? Würde sie für sich im Supermarkt die passenden Lebensmittel kaufen, nachdem sie die entsprechenden Rezepte im Internet recherchiert hätte? Wenn die Antwort darauf ja lautet, dann ist dieses Kind auch in der Lage allein für einen Hund, ein Lebewesen, dass jeden Tag, jede Stunde ihre Aufmerksamkeit braucht zu sorgen. Und sie sollte sich mit 12 auf jeden Fall für geschäftsfähig erklären lassen. Lautet die Antwort nein, dann plädiere ich für ein Steifftier zum nächsten Geburtstag. Und den Eltern würde ich einen Erziehungskurs nahelegen. |
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Uhhh da krausen sich bei mir die Fußnägel.
In der heutigen Zeit wo schon Schulkinder unter Depressionen und Stress leiden weil sie Gott weiß was für ein Pensum schaffen müssen und dann einen Hund in Eigenverantwortung für ein Kind geht gar nicht!! Da muß ein Elternteil und möglichst zwei mit hinter stehen. Die Tochter (14 Jahre) meiner Freundin hat einen Welpen bekommen, sie Kleene ist jetzt ein gutes Halbes Jahr alt, aber die Tochter alleine kann die Kleene nicht versorgen erziehen usw. da muß Mama schon helfen und der erst Hund der Familie. |
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Gaby, CH-Krause Versuche dein Hund zu verstehen, er wird es dir mit bedingungsloser Freundschaft danken |
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Zitat:
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Herzlichst, Susann |
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In einigen Bundesländern dürfen Kinder mit einem Hund bestimmter Größe (40 cm/20 kg) nicht alleine spazieren gehen. Das regelt eine Verordnung.
Davon abgesehen: Die Aufnahme eines Hundes in eine Familie ist Sache der gesamten Familie. In der Realität bleibt dann meist nur eine Person, die den Hauptpart für den Hund einnimmt. Dass dies aber jetzt ein 10-jähriges Kind sein soll, halte ich für ausgeschlossen. Metaxa |
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Na, ganz so heftig würde ich das nicht sehen.
Um mal bei Euren Beispielen zu bleiben: ich hab mit 10 Jahren mit Reiten und Handball angefangen und ja, ich musste selber sehen, wie ich dort und zu Turnieren hinkomme (Fahrrad, Mitfahren). Meine Eltern hatten 4 Kinder und waren beide berufstätig. Wie sollten sie bitte (mit 1 Auto) alle zum jeweiligen Hobby kutschieren? Ehrlich gesagt halte ich auch nicht viel davon, dass Kinder heute keine 1000 m mehr zur Schule gehen/ radeln können, sondern jeden Morgen von den Eltern im Auto gebracht werden. Und ja, meine Schwester und ich sind mit unseren Meerschweinchen, Hamstern, Katzen allein zum Tierarzt gegangen und meine Mutter hat die Käfige nicht saubergemacht und das Futter nicht eingekauft... ABER: sie hat kontrolliert, ob die Tiere Futter/ Wasser hatten und ob die Ställe sauber waren. Und wenn nicht, gab es ganz schön Ärger und dann wurde das gemacht. Ich finde es wichtig, dass Kinder auch lernen, was Verantwortung ist und diese auch für ein Tier übernehmen. 10 Jahre finde ich abei (für einen kleinen Hund, den sie auch halten können) nicht zu früh, wenn das Kind sich auch sonst verantwortungsbewusst zeigt. NUR: den Eltern MUSS klar sein, dass schlussendlich auch sie Verantwortung haben, dass es dem Tier gutgeht, dass es ein Lebewesen ist, um das man sich kümmern muss. Und wenn das Kind sich nicht kümmert, müssen sie dafür sorgen oder sich selbst kümmern. Wenn das Kind auszieht, ist der Hund ggf. immer noch da. Was soll dann passieren? So etwas müssen sie vorher überlegen! Nein, aus allem raushalten geht als Eltern nicht, aber Verantwortungsgefühl sollte man auch bei Kindern fördern!
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Liebe Grüße Uta & Filou |
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Frisbee, ich bin bei dir was das Thema "Lernen von Eigenverantwortung" angeht.
Ganz und gar. Vielleicht sollte sich die Frage auf eine andere Art und Weise stellen: ab welchem Kindesalter kann man einen Familienhund anschaffen für den die Kinder Mitverantwortung tragen können? Die Sichtweise Familienhund könnte ja heißen, dass jeder eine definierte und dem Alter entsprechende Verantwortung trägt. Und diese Verantwortung kann ja mit dem Alter des Kindes gezielt zunehmen. Oder mit dem Erfahrungsschatz. In der Hundeschule sind häufiger Kinder mit dabei und übernehmen auch mit dem Familienhund die Übungen. Bisher habe ich da immer beobachtet, dass die Kinder um die 10 Jahre noch zu zögerlich und vorsichtig sind. In den Kommandos, in dem Einfordern von Gehorsam beim Hund und oftmals eher unsicher mit dieser Rolle daher kommen. Das finde ich auch normal für das Alter. Es ist eben ein Ausbprobieren. Boxi und ich haben aber neulich ein Mädchen, so zwischen 10 und 12 getroffen, die sehr souverän mit ihrem Labbi im Park unterwegs war. Sie wirkte sehr gefestigt und klar in ihrer Aufgabe und strahlte große Freude daran aus mit ihrem Hund unterwegs zu sein. Insofern kommt es wohl wirklich darauf an, in welcher Entwicklungsphase das Kind ist. Doch selbst wenn sie so souverän wie das Mädchen im Park ist, so ist sie trotzdem noch den unfähigen Hundebesitzern mit tutnix Hunden ausgesetzt und könnte in Situationen kommen, die sie überfordern. |
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