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  #1 (permalink)  
Alt 18.02.2011, 23:06
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Beiträge: 6
Standard Hundefreund trifft Hundehasser

Vor ein paar Tagen.....

ich war zum Morgengassi unterwegs und uns kam ein Ehepaar entgegen. 2 von 4 Hunden laufen frei. Das war ersteinmal der Grund für den Mann sich ordentlich aufzuregen. (Hundeverordnung im Feld und so). Ich liebe Leute die keine Ahnung haben. Es wurde laut und hitzig diskutiert und endete mit dem Satz "die Köter gehören an die Leine" und "Menschen haben sowieso mehr Rechte". Ich habe Ihn dann gefragt, welche Menschen er denn meint? Die, die meine Hündin in Spanien fast tot geprügelt haben, oder die Menschen die sich an kleinen Kindern vergehen, oder die Menschen, die aus lauter Habgier irgendwann dafür sorgen das diese Welt nicht mehr existiert?

LG Marina
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Alt 19.02.2011, 00:29
Benutzerbild von Tierheldin87
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Wie kann man nur so Verbittert sein!!! Hauptsache die können rummekern.
Mach Dir nix drauß
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  #3 (permalink)  
Alt 19.02.2011, 10:10
Benutzerbild von Doggystyle
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Ich frage mich nur immer was diese Menschen in der Natur machen, wenn sie sie nicht mögen!
Angst hatten die ja scheinbar keine vor deinen Hunden..

Allerdings muss ich auch sagen, dass "wir" dafür auch zu einem guten Teil selbst verantwortlich sind..

Hundekacke, die nicht aufgehoben wird..
Hunde, die ungebremst in Jogger reinrasen, weil sie sich nicht ordentlich abrufen lassen oder gerade nicht aufgepasst wird (Am Besten noch mit dem Ruf: "Keine Angst, der macht nix! Der freut sich nur Sie zu sehen!")..

Meine Taktik, auch wenn ich mal mit mehreren Hunden unterwegs bin:

- freundlich Grüßen
- Hunde anleinen wenn viel Gegenverkehr kommt
- Haufen aufheben
- wenn Jogger kommen Hunde ranrufen und absitzen lassen (genauso wenn Kinder entgegen kommen)

Mir ist sowas wie du beschreibst bisher erst zweimal passiert. Meistens bedanken sich die Jogger und nicht wenige sind richtig erstaunt!

Wenn sich alle dran halten würde, gäbe es sicherlich weniger Leute, die sich so arg über Hunde ärgern..
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  #4 (permalink)  
Alt 19.02.2011, 12:18
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@ doggystyle....geb dir absolut recht. die jogger bedanken sich bei uns auch, dass wir unsere hunde anleinen. auch bei spaziergängern werden meine angeleint. ist oft lästig, aber naja. manchmal, demnach wo ich bin, bin ich mehr am an und ableinen wie sonst was. ich selbst mags auch nicht, wenn jemand mir entgegen kommt und sien hund ist nicht angeleint...kostet ja nix. ich bitte die dann auch immer ihre hunde anzuleinen.

lg blue
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Alt 19.02.2011, 13:30
Benutzerbild von Ibntulum
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Ich würde mehr Toleranz von allen Seiten begrüßen. Da ich meist im selben Wald laufe kennt man "seine Pappenheimer", sowohl die 2 als auch die 4- beinigen. Im Großen und Ganzen halte ich es wie Doggystyle, an schmalen Stellen rufe ich die Jungs zu mir und lasse sie sitzen oder schmeiße eine paar Leckerchen ins Laub da können die Jungs suchen. Leider sind die wenigsten Jogger bei uns freundlich, für die meisten ist es selbstverständlich, dass die Hunde ran gerufen werden und absitzen, aber ein Danke kommt von den wenigsten und da ich weiß, dass meinen Jungs Jogger egal sind und der Kerl zum wiederholten mal nicht danke sagen kann lasse ich meine Hunde laufen!

Erschreckend finde ich im Moment den Trend bei uns im Wald, dass die Hundeleute untereinander sich angehen: Großhunde Besitzer gegen die Fußhupenbesitzer oder umgekehrt oder Rüdenhalter und die Halter läufiger Hündinnen, wenn es schon "unter uns" hakt wie soll es dann erst zwischen Hundefreund und Hundefeind harmonisch ablaufen? Alles nicht so einfach, jeder sorgt in aller erster Linie nur für sich und dann kommt länger nix, so habe ich oft das Gefühl. Und das ist so gar nicht meine Welt
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  #6 (permalink)  
Alt 19.02.2011, 14:53
Benutzerbild von Hundenase
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Stimmt , wenn Hundeleute sich gegenseitig angiften ist es richtig schlimm. Ich begegne gelegentlich einen Mann mit Dackel , der jeden mit freilaufenden Hund anmacht , auch wenn der Hund exakt bei Fuß geht oder absitzt. Nicht mal in die Nähe seines Hundes darf ein ander Hund kommen .
Komisch , komisch , nicht mal sein Dackel sagt einen Mucks.
Er leidigt und bedroht und zeigt sogar an.
Ich denke , einige Hundeleute haben ernsthafte Probleme mit sich und der Welt.
__________________
Am Anfang schuf Gott den Menschen.Doch als er sah, wie schwach er war , gab er ihm den Hund.
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  #7 (permalink)  
Alt 19.02.2011, 14:58
Benutzerbild von benrich
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Beiträge: 73
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Hi!
Wir haben bisher immer unsere Hunde bei Begegnungen mit Fußgängern, Radfahrern und Joggern etc. an die Leine genommen.
Dadurch gabs eigentlich nie Probleme und wie
Doggystyle auch schreibt, kommt oft ein Danke dafür rüber.
Ich finde das da viele Hundehalter einfach zu locker drüber weggehen.
Schließlich gibts viele Menschen mit (eingebildeter) Hundeangst und iwr sollten daran arbeiten, denen die Argumente gegen Hunde zu nehmen....finde ich.
__________________
Alles wird gut...
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  #8 (permalink)  
Alt 19.02.2011, 17:44
Benutzerbild von Doggystyle
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Zitat:
Zitat von benrich Beitrag anzeigen
Hi!
Wir haben bisher immer unsere Hunde bei Begegnungen mit Fußgängern, Radfahrern und Joggern etc. an die Leine genommen.
Dadurch gabs eigentlich nie Probleme und wie
Doggystyle auch schreibt, kommt oft ein Danke dafür rüber.
Ich finde das da viele Hundehalter einfach zu locker drüber weggehen.
Schließlich gibts viele Menschen mit (eingebildeter) Hundeangst und iwr sollten daran arbeiten, denen die Argumente gegen Hunde zu nehmen....finde ich.
Das sehe ich ganz genau so!

Zitat:
Zitat von Ibntulum Beitrag anzeigen
Leider sind die wenigsten Jogger bei uns freundlich, für die meisten ist es selbstverständlich, dass die Hunde ran gerufen werden und absitzen,

Erschreckend finde ich im Moment den Trend bei uns im Wald, dass die Hundeleute untereinander sich angehen: Großhunde Besitzer gegen die Fußhupenbesitzer oder umgekehrt oder Rüdenhalter und die Halter läufiger Hündinnen, wenn es schon "unter uns" hakt wie soll es dann erst zwischen Hundefreund und Hundefeind harmonisch ablaufen? Alles nicht so einfach, jeder sorgt in aller erster Linie nur für sich und dann kommt länger nix, so habe ich oft das Gefühl. Und das ist so gar nicht meine Welt
Für mich IST es selbstverständlich, dass ich meine(n) Hund(e) heranrufe, wenn Jogger kommen.. Deswegen freue ich mich über ein "Danke", aber es muss keins kommen!

Ja, das ist schade, ibntulum.. Das stimmt!

Wo du gerade das Problem zwischen Großhundehalter und "Fußhupen "-Halter ansprichst..
Eben gerade haben Lilli und ich einen 6 Monate alten Border Collie getroffen.. Hunde dieser Altersgruppe sind für Lilli schlichtweg gefährlich, weil sie meistens sehr ungestüm, interessiert und spielfreudig sind, aber im Gegenzug kaum dazu in der Lage ihre Kraft einzuschätzen.. Erst Recht nicht beim Zusammentreffen mit so einem Minitier wie Lilli!
Der Hund ließ sich (wie erwartet) nicht abrufen und stürmte auf Lilli zu.. Die stand bewegungslos mit eingekniffener Rute und hat sich nicht mal zu mir getraut.. Der andere Hund ist dann zweimal regelrecht über sie drüber gebolzt, Lilli lag auf dem Boden.. Ich hab den Kerl dann am Halsband gepackt und den Besitzer gebeten seinen Hund abzuholen! Und was sagt der?!
"Ach, lassen se die doch mal spielen! Das macht auch nix, wenn der mal eine übergebraten kriegt, der muss das lernen! Dann ist er das nächste Mal vorsichtiger!"

Ich hab ihm gesagt, dass ICH diejenige wäre, die dem Hund eine "übergebraten" hätte, aber sicher nicht mein 2kg-Hund..

Er meinte dann, dass Lilli wohl ziemlich ängstlich sei und ich hab ihm dann mal gesteckt, dass sie im Welpenalter von meiner Großen im (wirklich vorsichtigen) Spiel mal den Kiefer gebrochen bekommen hat und sich seitdem ihrer körperlichen Unterlegenheit sehr deutlich bewusst ist und sein Hund für sie einfach nur gefährlich sei..

Das hat er nicht verstanden und ist kopfschüttelnd weg!

DAS ärgert mich wirklich! Das so wenig Verständnis für die Gegenseite da ist..
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Alt 19.02.2011, 18:58
Benutzerbild von miss.noah
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Ich rufe Noah immer ran, egal wer oder was da kommt. Bei Radfahrern oder größeren Menschengruppen gehe ich einen Schritt zur Seite und lassen Noah sitzen oder sich ablegen. Bei einzelnen Leuten muss er nur ins Fuß und dann gehen wir ruhig weiter. Ich hatte noch nie Probleme, weil irgendwer genervt war, weil ich nicht angeleint habe.
Das finde ich auch selbstverständlich, dass man den Hund zu sich holt.
Erstens kann ich nicht garantieren, dass der Hund nicht doch mal das Hinterherrennen lustig findet (hat Noah vor nem 3/4 Jahr auch noch mal gemacht, weil ich ihn zu früh und in die falsche Richting wieder freigegeben hatte *stirnklatsch*). Da entschuldige ich mich 1000x und muss damit leben, dass mein Gegenüber sauer ist. Und ich ärger mich 3 Tage über mich selbst.
Zweitens habe ich keine Lust auf noch mehr Einschränkungen mit Hund und noch mehr Leute, die beim Anblick eines Hundes nervös werden. Noah ist ja noch nicht mal groß, und trotzdem sind manche schon unsicher. Muss nicht sein. Ich will ja auch nicht, dass mir ein wildfremder Hund entgegenrennt.

Über manche Hundebesitzer muss man echt nicht diskutieren... Hab mich neulich in eine Diskussion mit einem Hundehalter eingelassen.
Fazit des Ganzen: "Ich mach meinen nie an die Leine, die Leute bemuttern ihre Hunde eh viel zu sehr, die machen das schon unter sich aus."
Aha. Ich hatte Mitleid mit dem armen Tier, der war nämlich auch schon 14.

Ansonsten ständig Hunde, die schon auf 100 Meter fixieren, aber nein, der will nur spielen. Besitzer, die nicht mal reagieren, wenn ihr Hund geifernd auf meinen losstürmt, mich statt dessen dumm angrinsen. Minihunde, die sich heiser kläffen, weil sie doch bitte endlich mal Hundekontakt haben wollen, aber nie zu dem bösen Hund da drüben dürfen. Das sind so die Highlights hier...

Aber es gibt auch viele nette Hundebegegnungen, man muss nur wissen, wo man hingehen muss und wann
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  #10 (permalink)  
Alt 19.02.2011, 20:34
Benutzerbild von Ibntulum
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Ich habe hier leider auch so jemanden im Wald, eine Mischung aus dem was Doggystyle beschreibt und Miss Noah.
Mein kleiner Jäger hat zwar 7 Kilo und ich bin bestimmt nicht zimperlich so lang eich weiß. daß die Hunde wirklich spielen. Aber mein kleines weißes Untier wurde eine Zeit lang gerne als Spielzeug gebucht von jemanden der sich eine junge weiße Schweizer Schäferhündin zugelegt hat und diese so ganz anders ist als der ältere weiße schäferhundrüde. Mein Zwerg spielt ja gerne Jagdspiele, ich bin ja selber heil froh wenn er das mit anderen Hunden macht und nicht mit Rehen und er so auch mal richtig rennen und toben kann. Aber diese besagte Hündin ist jetzt acht Monate und findet es ganz toll ihm ewig von oben am Hals zu nehmen (also nicht reinbeißen aber sie führt ihn) oder sie nimmt das Ende der Schleppleine und geht förmlich mit ihm spazieren. Frauchen wird meistens erst aufmerksam wenn ich ihre Hündin anmecker, dann kommt oft noch: Ja nur wehr dich doch mal Parche (mein Mini Podenco) sie muß lernen, daß sie das mit dir nicht machen kann, nu beiß sie doch mal. Stöhn rauf Haare, ich habe schon gar keine Lust mehr mit denen zu laufen, Parche ist zwar müde wenn er nach Hause kommt, aber ehr genervt als wohlig entspannt.
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