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  #61 (permalink)  
Alt 02.02.2011, 16:50
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Zitat:
Zitat von anyachrissi Beitrag anzeigen

garmin ist total jeck auf Wasser! schon als Welpe: schwupps Kopf unter Wasser im Teich.
im Sommer ging er mit mir unter die Dusche und fand es toll.
sogar bei der Eiseskälte möchte er in den Teich, das lasse ich aber nicht zu, wegen der Erkältungsgefahr.
im Sommer/Herbst hat er im Bergsee richtig schwimmen gelernt: nicht planschen, sondern mit den Füßen IM Wasser.
das tier ist echt aus der Art/Rasse geschlagen; denn lt. Züchterin gehen die BGSse zwar ins Wasser, aber nur so, dass sie laufen können.
echt strange, unser Hund...
AnyaChrissi
Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen .
Auf der Jagd muss der Hund der Wildfährte ja folgen ,egal wo sie lang geht ,auch durch Wasser ( ja auch im Wasser gibt es Fährten )
__________________
Viele Grüsse von
Ingrid und Berry

http://www.dshini.net/de/spage/8aa4b...6-882926a9043a

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  #62 (permalink)  
Alt 04.02.2011, 09:04
Benutzerbild von anyachrissi
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Zitat:
Zitat von Berry Beitrag anzeigen
Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen .
Auf der Jagd muss der Hund der Wildfährte ja folgen ,egal wo sie lang geht ,auch durch Wasser ( ja auch im Wasser gibt es Fährten )
WAS kannst Du Dir nicht vorstellen?
dass diese Rasse normalerweise NICHT so gerne mit dem Kopf UNTER Wasser geht? sind ja keine Labbis
sie gehen ja ins Wasser.

Habt Ihr einen BGS? schon mal mit so einem Hund gearbeitet?
kennt Ihr unseren Hund?
kennt Ihr unseren Züchter? soll der etwa lügen?
LG
Anyachrissi
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  #63 (permalink)  
Alt 04.02.2011, 17:19
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Das nicht ins Wasser gehen meinte ich

Zum ersten : nein habe ich nicht
Zum 2. habe ich ja schon geschrieben ,wieso ich das anzweifel.
Und zum 3. zum Züchter .
Tja da grübel ich .Du hast mal geschrieben ,wenn ich das nicht falsch im Kopf habe ,deine Züchter hätten bei ihren BGS den Jagdtrieb weg gezüchtet .
Ich habe dir ja in einem anderen Tread bereits einen Textausschnitt eingestellt vom Zuchtverein der BGS ,bei diesem Zuchtverein steht auch die Zuchtordnung .
Die Zuchtordnung verlangt von den Hunden Arbeitsprüfungen ,also kann man da gar nichts weg züchten
Ich möchte deine Züchter nicht angreifen ,ich mache mir nur meine Gedanken .
Leider wissen selbst Züchter in anerkannten Zuchtverbänden nicht immer alles oder geben es nicht immer so ganz richtig wieder .
Ich kenne z.b. Labbizüchter aus dem VDH ,die behaupten Labradore wären keine Jagdhunde
__________________
Viele Grüsse von
Ingrid und Berry

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  #64 (permalink)  
Alt 04.02.2011, 20:49
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Zitat:
Zitat von Berry Beitrag anzeigen
Das nicht ins Wasser gehen meinte ich

Zum ersten : nein habe ich nicht
Zum 2. habe ich ja schon geschrieben ,wieso ich das anzweifel.
Und zum 3. zum Züchter .
Tja da grübel ich .Du hast mal geschrieben ,wenn ich das nicht falsch im Kopf habe ,deine Züchter hätten bei ihren BGS den Jagdtrieb weg gezüchtet .
Ich habe dir ja in einem anderen Tread bereits einen Textausschnitt eingestellt vom Zuchtverein der BGS ,bei diesem Zuchtverein steht auch die Zuchtordnung .
Die Zuchtordnung verlangt von den Hunden Arbeitsprüfungen ,also kann man da gar nichts weg züchten
Ich möchte deine Züchter nicht angreifen ,ich mache mir nur meine Gedanken .
Leider wissen selbst Züchter in anerkannten Zuchtverbänden nicht immer alles oder geben es nicht immer so ganz richtig wieder .
Ich kenne z.b. Labbizüchter aus dem VDH ,die behaupten Labradore wären keine Jagdhunde
Berry, auch für mich waren LABBIS BISHER KEINE Jagdhunde...
grübel grübel...mit dem zÜCHTER haben wir sehr guten Kontakt. er ist jäger und weiß ziemlich genau was er tut.
du bist engagiert anscheinend bei Bretonen in Not. DAS sind Jagdhunde, also weisst #Du anscheinend wovon Du sprichst.
Entschuldige, falls ich irgendwie sauer reagiert habe. aber ich finde immer noch nicht, dass der Jagdtrieb unseres Hundes so sehr ausgeprägt ist...
wieder grübel.
seufz. ich halte Euch auf dem laufenden.
AC
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  #65 (permalink)  
Alt 04.02.2011, 21:23
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Alle Retriever sind Jagdhunde.
Jagdtrieb kann man NICHT wegzüchten, man kann höchstens jagdlich nicht sehr ambitionierte Hunde verpaaren und hoffen, dass die Nachkommen auch andere Dinge im Kopf haben als die Jagd- dazu gehört sehr viel Kenntnisse und der Erfolg ist unsicher. Auch finde ich es zweifelhaft, warum man Jagdhunden überhaupt den Jagdtrieb ab"züchten" will/soll. Wer keinen Jagdhund halten/führen möchte, kann sich doch aus der Vielfalt der Rassen einen Hund mit wenig Ambition aussuchen. Warum muss man als Züchter immer alle Wünsche erfüllen? Irgendwann kommt man auf den Gedanken, Windhunden das Rennen weg zu züchten, weil menschliche Couchpotatoes den Habitus so toll finden aber sich nicht die Mühe machen wollen, solchen Hunden ein artgerechtes Leben zu bieten.
LG Ingrid
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  #66 (permalink)  
Alt 04.02.2011, 22:56
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Anya ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Jagdtrieb bei euren Garminito nicht so ausgeprägt ist!
Vielleicht nimmst du ihn einfach noch nicht wahr?
Rennt er Blättern hinterher die von Winde in die Lüfte zaubern?
Der Stock ist doch interessant, oder?
Das Näschen ist oft unten?
Der Hund verschwinden "plötzlich" ins Gehölz?

Alles kleine Anzeichen, dass da was intressanteres ist.
Der Trieb ist gezündet.
Bei meinem Golden Retriever fing es mit Blättern im Herbst an.
Dann kamen die Enten und letztendlich die Rehe.
Heute zeigt er mir interessante Dinge
( Jagdbares) an und ist mit einem Abbruchsignal sehr zuverlässig.
Ich erinnere mich, dass im letzten Jahr Lucan einen in Gefangenschaft verletzten
( hinter Gittern ) Goldfasan mit solch einer Extase anzeigte...
... und ich habe nie mit ihm auf dem Jagdschein hin gearbeitet.
Es liegt ihm in Blut.
So wie meine Schäferhündin um Gruppen kreist und meinen Lucan ranholt wenn er rummdödelt.
Es ist so manifestiert da braucht es irgendwann nur mal im passenden Moment ein rennenden Hase und ab geht die Post.
Hinter Raben ist er doch auch schon hinterher?
Es hat einiges an Geduld gekostet...
...aber es lohnt sich.
Good luck und ein nettes Frustventil wünsche ich dir.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #67 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 06:54
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Es ist auch toll ,das ihr guten Kontakt zum Züchter habt .Ich finde das auch wichtig .
Aber auch Züchter sind nur Menschen und manchmal sehen sie ihre eigenen Hunde nicht neutral .Es ist zum Beispiel eigentlich üblich das gerade die Jäger ihre Welpen bereits " testen " was den Jagdtrieb angeht
Du kennst wahrscheinlich wie so viele die Retriever nur als gemütliche Coach Potatos .
Eigentlich sind es aber richtig Leistungsstarke Jagdhunde .Spätestens ,wenn man sich die Trainings oder WTs mal angesehen hat ,wird dieses Bild völlig umgeworfen .
Ich bin absoluter Jagdhundefan ,wobei ich insbesondere die sensiblen ohne Schutztrieb bevorzuge.,wie Labbi,Golden, Flat (alle drei aus Leistungszucht ) ,Viszla ,Bretonen so in der Art halt .
Ich bin mit Berry auf sehr vielen Seminaren gewesen und bei unterschiedlichen Trainern .Da waren in erster Linie zwar Retriever ,aber nicht nur .
Ich habe immer meine Augen offen gehalten und versucht so viel wie Möglich mit zu bekommen .
So habe ich gelernt meinen Labbi eher wie einen Flat zu erziehen ,Berry hat da irgendwie das falsche Fell an
Heute würde ich wahrscheinlich mit ihm sogar zur Kreisjägerschaft gehen ,mich selbst überwinden ,da ich gelernt habe ,das mein Hund super anzeigt ,noch dazu je nach Wildart unterschiedlich
Ach ja Labbi und Jagdtrieb .
Den schlimmsten Fall von Jagdtrieb und Labbi den ich kenne ,ist ein schwarzer Labbi ,eindeutig Sichtjäger .Sobald er ein Kaninchen sieht ist er völlig weggetreten ,nicht mehr ansprechbar .Er jagd mit Spurlaut unhaltbar .
Und als Beispiel wie sehr es in der Natur liegt :
dieser Labbi lebt zusammen mit einer eher gemütlichen Labbidame .Der Rüde hat ein Kaninchen gesehen und jagd es ,er treibt es vor sich her und zwar genau in die Richtung der Hündin .Wenn man sie gelassen hätte ,hätte die das Kaninchen dann am Zaun gepackt .Keiner hat es ihnen beigebracht und trotzdem haben die Beiden perfekt als Rudel gejagd
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Viele Grüsse von
Ingrid und Berry

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  #68 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 15:59
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Ja, das Gemeinsamjagen haben unsere vier Hunde im einsam gelegenen Ferienhaus am Strand auch betrieben:
Schautzer und Dackel haben die Kaninchen aus der Deckeung gescheucht, Spitz und Dackel&alles-mögliche- Mix haben im hohen Gras gelauert und gehetzt, Schnautzer hat verhindert, daß die Karnickel wieder in die Büsche flitzten.
Das war unglaublich!
Das Ganze spielte sich vor 35 Jahren auf einem großen Naturgrundstück ab.
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Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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  #69 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 16:13
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Zitat:
Zitat von jacqui Beitrag anzeigen
Anya ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Jagdtrieb bei euren Garminito nicht so ausgeprägt ist!
Vielleicht nimmst du ihn einfach noch nicht wahr?
Jacqui, da hast Du definitiv recht!!! ich habe es nicht so wahrgenommen und nicht für ausgeprägt gehalten. einfach als unvorstellbar angenommen. AAABER: ich habe ja auf Euch gehört!! Weil ich mir ja auch helfen lasse und nicht alles besser weiß, wie manche andere (NIcht hier im forum, sondern im Familienkreis...) und entsprechend vorgesorgt und mit ihm gearbeitet:
Raben und Blätter und auch Jogger sind schon lange nicht mehr Beute und nicht mehr interessant. dank den tollen Dingen, die ich in den Taschen habe, am Gürtel hängen habe... (kennt Ihr vin Diesels Gürtel in Babynator????) kann ich ihn stets abrufen. auch von einer Spur, er kommt zwar zögerlich,mit umdrehen, aber er kommt.


Rennt er Blättern hinterher die von Winde in die Lüfte zaubern?
nein, nicht mehr
Der Stock ist doch interessant, oder?

Das Näschen ist oft unten?
immer irgendwie, es sei denn, ich rufe ihn Fuss und er muss mich ansehen...
Der Hund verschwinden "plötzlich" ins Gehölz?
seufz. ja.jaja.

Alles kleine Anzeichen, dass da was intressanteres ist.
Der Trieb ist gezündet.
Bei meinem Golden Retriever fing es mit Blättern im Herbst an.
Dann kamen die Enten und letztendlich die Rehe.
Heute zeigt er mir interessante Dinge
( Jagdbares) an und ist mit einem Abbruchsignal sehr zuverlässig.
Ich erinnere mich, dass im letzten Jahr Lucan einen in Gefangenschaft verletzten
( hinter Gittern ) Goldfasan mit solch einer Extase anzeigte...
... und ich habe nie mit ihm auf dem Jagdschein hin gearbeitet.
Es liegt ihm in Blut.
So wie meine Schäferhündin um Gruppen kreist und meinen Lucan ranholt wenn er rummdödelt.
Es ist so manifestiert da braucht es irgendwann nur mal im passenden Moment ein rennenden Hase und ab geht die Post.
Hinter Raben ist er doch auch schon hinterher?
nicht mehr!!

Es hat einiges an Geduld gekostet...
...aber es lohnt sich.
Good luck und ein nettes Frustventil wünsche ich dir.
thanks my dear. mit dem golden retriever und dem Jagdtrieb finde ich immer noch faszinierend..
Anya
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  #70 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 16:19
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Ja, ein Jagdhund, ist ein Jagdhund, ist ein Jagdhund...und ein Labbi ist halt einer.
Wie bei allen Rassen, sind die typischen Verhaltensweisen sicherlich in verschiedenen Ausprägungen vorhanden - so findet man sicherlich auch Labbimäuse, die keine jagdlichen Ambitionen haben. Ich kenne da bei den Labbis von bis! Also solche, die Du z.T. nicht von der Leine lassen kannst, solche, die zwas Jagdtrieb haben, aber gut kontrollierbar sind und auch solche, die das nicht die Bohne interessiert, ob da nun Rehe sind oder nicht.

Vielfach unterschätzt man die jagdlichen Ambitionen auch, da es sich ja schleichend entwickelt und oft auch bloß einfach gut geht, weil monatelang/jahrelang kein Viecherl in der richtigen Entfernung langgelaufen ist.
__________________
LG Steffi und Henry
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