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Alt 24.01.2011, 22:04
Benutzerbild von evchen_682000
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Registriert seit: 25.11.2008
Beiträge: 36
Standard Auf der Jagd

nach dem großen Gefühl von Nadine Matthews

Nadin Matthews
Auf der Jagd nach dem großen Gefühl
Waren Sie schon mal verliebt? Erinnern Sie sich an das Gefühl der Euphorie? Wie Sie
dämlich grinsend durch die Welt liefen, kaum essen konnten, zu einem vernünftigen Gespräch
nicht in der Lage waren, dafür aber vor Energie fast geplatzt sind? Sie haben ihren Körper
noch nie in diesem Ausnahmezustand erlebt? Dann werden Sie auch nie einen jagenden Hund
verstehen!

:Im Rausch

Jedes Mal, wenn Sie versuchen Ihre beste Freundin anzurufen, antwortet sie mit
hoffnungsvoller Stimme. Doch sie erwartet nicht Ihren Anruf, sondern den eines anderen
Menschen. Sobald klar ist, dass es „nur“ Sie sind, schleicht sich eine kaum verhohlene
Enttäuschung in ihre Stimme. Ihre Freundin ist verliebt, ihr Fokus liegt jetzt ganz woanders.
Essengehen mit ihr ist ein Ding der Unmöglichkeit, sie bekommt keinen Bissen herunter.
Themen, die sich nicht um den von ihr begehrten Menschen drehen, sind völlig uninteressant.
Gemeinsame Pläne spielen keine Rolle mehr. Zu keinem klaren Gedanken fähig, zu keiner
Arbeit in der Lage, wartet sie nur auf den Moment, ihn wiederzusehen. Ihr ganzer Körper
spielt verrückt.

Vorübergehende Verrücktheit

Genau das ist es, was passiert, wenn Menschen sich verlieben. Eine italienische Psychologin
beschrieb das Verliebtsein einst als eine Form von „vorübergehender Verrücktheit“: beim
Anblick des geliebten Objekts weiten sich die Pupillen, das Herz schlägt schneller, der
Blutdruck steigt. Schuld daran sind Hormone, in erster Linie der Botenstoff Dopamin. In den
Hirnregionen, in denen die Motivations- und Belohnungszentren liegen, steigt der Spiegel des
Dopamin stark an. Bedürfnisse wie Hunger, Durst oder Schlaf werden unterdrückt. Kein
Wunder, dass manche Wissenschaftler die Ansicht vertreten, „verliebte Menschen sollten
krankgeschrieben werden“, weil sie nicht mehr in der Lage sind, ihren Job ordentlich zu
erledigen.
Hormoncocktail mit Suchtgefahr
Und jetzt stellen Sie sich Ihren Hund vor, der gerade jagt. Taub für ihr Gebrüll, Gepfeife oder
andere Versuche, ihn zu stoppen, rast er über das Feld, weil er am Waldrand ein Reh
gesichtet hat. Dabei haben Sie doch alles gegeben: besser als jeder Windhund scannen Sie die
Umgebung ein und lauschen auf jedes Knacken im Unterholz. An Stellen, an denen Ihnen
schon einmal Wild über den Weg gelaufen ist, versuchen Sie über immer neue Suchspiele den
Hund abzulenken. Sie rufen ihn häufig mit einem lockeren „Hier“ heran, um es nicht nur dann
zu tun, wenn es eine schwierige Situation gibt. Das mit der Schleppleine haben Sie bereits
aufgegeben, weil Sie sich vom letzten Jagdversuch ihres Hundes körperlich noch nicht
vollständig erholt haben. Und dann kommt es doch: das Reh - und aus Ihrem „Hier“ wird ein
hektisches „HIIIIIIER“, woraufhin Ihr Hund direkt den Kopf hochreißt und beim Erblicken
des Rehs auch schon loshetzt. Die Disc-Scheiben in Ihrer zitternden Hand erzielen diesmal
sogar einen Körpertreffer. Doch als wäre er aus Stahl, prallen die Scheiben am Hund ab.
Selbst die sonst so geliebte Fleischwurst, für die er normalerweise alles tut, halten Sie jetzt
wie eine abgewiesene Einladung in Ihrer Hand. Er hat sich entschieden: gegen die Wurst, für
das Reh. Während sie noch darüber nachdenken, was für ein treuloses Tier Sie seit Jahren
durchfüttern, sich ärgern, dass wir in Deutschland viel zu viel Wild haben, wütend am
Wegesrand stehen und sich schwören, ihn ab morgen (sollte er denn wiederkommen) nicht
mehr abzuleinen, passiert im Körper ihres Hundes etwas ganz anderes. Etwas, das dem
Verliebtsein des Menschen sehr ähnelt. Auch bei ihm wird ein Hormoncocktail
ausgeschüttet, der Suchtgefahr beinhaltet.

Unerreichbar dank Dopamin

Dieser Cocktail, bei dem auch wieder das Dopamin eine entscheidende Rolle spielt, bewirkt
ein Hochgefühl, körpereigene Opiate machen dabei schmerzunempfindlich. Es ist ein
Feuerwerk der Hormone und lässt den Hund wie besessen erscheinen. Der Herzschlag
beschleunigt sich, der Blutdruck steigt, durch die Vergrößerung des Lungenvolumens und
durch die starke Durchblutung wird der Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgt, um die
maximale Leistungsfähigkeit zu erreichen. Nichts anderes mehr wahrnehmend, erinnert selbst
der Blick an den eines Verliebten.
Unterschiedlicher können die Empfindungen zwischen Hund und Halter in diesem Moment
nicht sein: der eine im Taumel der Glückseligkeit, der andere voller Sorge. Denn Sie warten ja
noch immer, er ist mittlerweile außer Sicht und ausgerechnet jetzt hören Sie einen Schuss und
das Quietschen von Autoreifen. Von dieser Sorge getrieben senden Sie wie ein Radargerät
alle dreißig Sekunden ein „Hier“ als Information für den Hund, dass Sie noch da sind. Falls er
überhaupt irgendetwas hört, kann er sich sicher also sein, dass Sie auf ihn warten. Einfach ins
Auto steigen und wegfahren wäre sicherlich sinnvoller, wenn da nicht die Straßen wären und
die Angst, dass ihm etwas passieren könnte.
Menschen sind schlechte Jagdbegleiter
Minuten vergehen (gefühlt sind es Stunden) und dann sehen Sie ihn: abgekämpft trabt er auf
Sie zu, während Sie eine schnelle Gefühlswandlung durchleben. Die Sorge weicht der
Erleichterung, direkt gefolgt von Wut. Leider sind Hunde sind neben ihren jagdlichen
Fähigkeiten sehr talentiert im Deuten menschlicher Körpersprache. Ihre hervorspringende
Halsschlagader erkennt Ihr Hund auf mindestens fünfzehn Meter und antwortet mit
Demutsverhalten. Auf den Brustwarzen kriechend und mit angelegten Ohren kommt er auf
Sie zu. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, er wüsste, dass er etwas falsch gemacht hat.
Eigentlich ist es aber nur ein Indiz dafür, dass er sich nicht mehr im Jagen befindet, zur
normalen Kommunikation fähig ist und dadurch Ihre drohenden Signale richtig interpretiert.
Ansonsten würde er wild hechelnd und mit leicht irrem Blick auf Sie zu und dann an Ihnen
vorbeilaufen, um weiterzujagen. Sie konzentrieren sich ein letztes Mal und zwingen sich die
mittlerweile übel riechende Fleischwurst aus der Tasche zu ziehen, mit zusammengepressten
Zähne quetschen Sie sich ein „So ist fein“ heraus und belohnen ihn für sein Zurückkommen.
Warum auch immer, schließlich ist er erst gekommen, als er fertig war und das nur, weil er
nicht allein im Wald leben möchte. Sie wundern sich, warum er Ihnen das immer wieder
antut. Er fragt sich, warum Sie sein Hobby nicht teilen.
Nicht nur eine Frage der Erziehung
Eventuell haben Sie trotz aller Wut auch Verständnis für Ihren jagenden Hund. Schließlich
jagt er nicht, um Sie zu ärgern oder weil er Sie nicht ernst nimmt. Jagen ist nicht unbedingt
ein soziales Problem und lässt auch keine Rückschlüsse auf die Erziehung zu. Da können
Hunde noch so gut im Alltag kooperieren, stundenlang vor dem Supermarkt ohne Leine
liegen und warten, zuhause unauffällig und ruhig sein, mit Kindern lieb und auf dem Agility-
Platz ein As sein: wenn eine jagdliche Situation entsteht, läuft bei manchen Vierbeinern das
genetisch fixierte Programm ab. Hormongesteuert sind sie gar nicht in der Lage, anders zu
reagieren. Wissenschaftlich lässt sich das ganz einfach erklären. Der körpereigene Cocktail
versetzt den Hund in eine geradezu zwanghafte Situation, hinterherhetzen zu müssen und
belohnt ihn mit einem rauschähnlichen Zustand. Aber man muss gar nicht einmal die
Wissenschaft bemühen, um das Verhalten ihres Hundes zu erklären. Manchmal reicht es auch,
einem von der Hatz gerade zurückkehrenden Hund ins Gesicht zu schauen. Dieser Ausdruck
in den Augen, die langgezogenen Mundwinkel: das pure Glück schäumt Ihnen da entgegen.

Auf der Jagd

Vielleicht hatten Sie ja schon ein- oder zweimal die Chance, das Reh früher als ihr Hund zu
sehen, ihn anzuleinen und damit das Schlimmste zu verhindern. Doch das hechelnde Wesen
am anderen Ende der Leine dann noch dazu zu bringen, sich auf Sie zu konzentrieren und das
Wild keines Blickes zu würdigen, ist eine ganz andere Sache. Denn wenn ihn die Hormone
schon durchströmen, dann ist er für Ihre Anliegen kaum noch zugänglich. Oder haben Sie mal
versucht, einen verliebten Menschen von der Notwendigkeit einer nur dreitägigen Reise zu
überzeugen, die ihn oder sie vierhundert Kilometer weg vom geliebten Objekt führen würde?
Keines ihrer Argumente, die teuren Stornokosten, die Vorfreude, die man monatelang über
das bald anstehende verlängerte Wochenende teilte, der Hinweis auf die Freundschaft, die
bei einer Absage schwer geschädigt werden würde… Nichts wird den von Dopamin
durchfluteten Menschen dazu bringen, doch noch mitzufahren. Nicht einmal, wenn noch gar
nicht klar ist, dass das ganze ein glückliches Ende nehmen wird, der oder die Verliebte
möglicherweise drei Tage unverrichteter Dinge nur seine leere Mailbox abhören kann, nichts
wird ihn von der Nähe des begehrten Menschen entfernen. Und nun erklären Sie ihrem Hund
mal, dass das mit dem Reh keine gute Idee ist. Dass es im Falle einer Hatz zwei Tage kein
Futter und fünf Tage keinen langen Spaziergang mehr gibt. All das wird ihn nicht vom Jagen
abhalten. Er kann nicht anders, er ist auf der Jagd, nicht nach Nahrung, sondern nach dem
großen Gefühl. So wie wir alle.
Leidenschaft lässt sich nicht abstellen
Das ist der Grund dafür, dass die meisten Erziehungs- und Unterbrechungsmethoden bei
einem jagenden Hund nicht dazu führen, dass er nicht mehr jagen will. Sie können niemanden
ausreden, verliebt zu sein. Denn es ist keine vom Verstand zu steuernde Entscheidung, die da
gefallen ist. Wir kriegen das Jagdverhalten nicht aus einem Hund heraus, schließlich haben
wir es auch nicht hineingetan. Was bleibt, klingt nüchtern: Jagdverhalten lässt sich allenfalls
kontrollieren, aber der Wunsch danach nicht abstellen. Realistisch ist der Anspruch auf
Kontrolle über das Jagdverhalten, also ein lebenslanger Reibungsprozess mit dem Hund. Es
wird ein Kampf gegen seine Genetik und gegen die Hormone bleiben. Und gerade die werden
es Ihnen nicht leicht machen, mit einem Ruf noch in den Kopf Ihres Hundes zu kommen.
Dazu gehört einiges an Vorarbeit, das Trainieren in realistischen Situationen und ein gutes
Timing. Deshalb ein letzter Tipp: Wenn Sie gerade selbst verliebt sind, lassen Sie Ihren
jagenden Hund besser an der Leine. Es sei denn, Sie haben es auf den Förster abgesehen.
__________________
Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er muss.
Wenn er aber darf, wenn er will, dann kann er auch, wenn er muss.
Denn Hunde die können sollen, müssen wollen dürfen
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  #2 (permalink)  
Alt 24.01.2011, 22:24
Benutzerbild von Nett-Man
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?????
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
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  #3 (permalink)  
Alt 26.01.2011, 15:21
Benutzerbild von Hundenase
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Kann mich mit ???? nur anschließen
__________________
Am Anfang schuf Gott den Menschen.Doch als er sah, wie schwach er war , gab er ihm den Hund.
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  #4 (permalink)  
Alt 26.01.2011, 15:26
Benutzerbild von Cassiopeia
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Ort: Bärlin
Beiträge: 1.950
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Hab ich schon mal irgendwo gelesen, den Artikel und finde ich ganz gut - es stimmt ja auch und lässt uns Menschen etwas mehr Verständnis für unsere jangenden Vierbeiner aufbringen, finde ich.
__________________
"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger."
[Jiddisch]
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  #5 (permalink)  
Alt 26.01.2011, 16:48
Benutzerbild von anyachrissi
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ohja.
find ich auch gut.
aus gegebenem anlass... schluck
anyachrissi
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  #6 (permalink)  
Alt 26.01.2011, 16:50
Benutzerbild von miss.noah
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Ach komm Anya, das packst du schon *malaufdieschulterklopf*
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  #7 (permalink)  
Alt 26.01.2011, 18:28
Benutzerbild von tutnix
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Zitat:
Zitat von anyachrissi Beitrag anzeigen
ohja.
find ich auch gut.
aus gegebenem anlass... schluck
Kopf nicht hängen lassen, gelle. Ich kann da sehr gut mitfühlen. Ich bestreite mein Leben auch mit einem jagdgeilen Hund und der darf zwischendurch auch jagen gehen.
Glaube mir, die Instinkte wurden dadurch erst recht hervorgeholt.

Aaaaaber es ist machbar. Ziele nicht zu hoch stecken und jeden Tag so nehmen wie er kommt.
__________________
Gaby, CH-Krause

Versuche dein Hund zu verstehen, er wird es dir mit bedingungsloser Freundschaft danken
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  #8 (permalink)  
Alt 26.01.2011, 22:02
Benutzerbild von Nett-Man
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Zitat:
Zitat von tutnix Beitrag anzeigen
und der darf zwischendurch auch jagen gehen.
Glaube mir,
Wie ist das zu verstehen ?
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
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  #9 (permalink)  
Alt 27.01.2011, 00:39
Benutzerbild von tutnix
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Registriert seit: 21.09.2010
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Beiträge: 1.067
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Weil unser Hund von meinem Mann jagdlich geführt wird.
Dadurch wurde unserem Hund von klein an die Instinktveranlagung gefördert.
__________________
Gaby, CH-Krause

Versuche dein Hund zu verstehen, er wird es dir mit bedingungsloser Freundschaft danken
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  #10 (permalink)  
Alt 27.01.2011, 01:36
Benutzerbild von Germaine
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Registriert seit: 03.01.2011
Beiträge: 56
Standard

Ich habe den obigen Artikel erst gar nicht gelesen. Aber ich habe auch jagdgeile Hunde welche ihren Trieb aber auch ausleben dürfen.

Nicht etwa dass sie irgend ein Wild reissen würden, sie sind ja keine Jagdhunde. Aber nachrennen ist ja auch schon eine grosse Befriedigung für sie und Keiner stört sich hier daran.

Da sind die Jäger schon arger und mir tut es jedes mal weh, wenn sie auf angeschossene Vögel stossen welche dadurch nur noch hilflos am Boden umherflattern können.
__________________
Gruss aus dem (meist) sonnigen Südfrankreich
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