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  #1 (permalink)  
Alt 09.01.2011, 21:29
Benutzerbild von redstar
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Standard Warum Euer Hund

Ich wollte mal fragen warum ihr euch für euren Hund bzw. diese Rasse oder nicht Rasse entschieden habt?

Was ihn so besonders macht und warum ihr ohne Sie/Ihn nicht sein wollen würdet?

Ich fange dann mal an.

3 Jahre nach dem Tod meiner 1. Hündin wollte ich wieder einen Hund, nach langem Suchen und kennen lernen haben wir uns für einen Neufundländer entschieden. Es sollte ein kompakter Hund sein der gerne draussen ist aber auch mal seine Ruhe geniesst. Und dann war es soweit wir sind dann zum Züchter gefahren und dort konnten wir aus 9 Wunderschönen Welpen einen aussuchen, aber nicht wir haben ihn ausgesucht, Heli hat uns rausgesucht er hing so penetrant an uns das uns auch nichts übrig blieb als ihn zu nehmen.

Ich liebe ihn deshalb weil er mich anlacht wenn ich traurig bin.
Weil es nie langweilig mit ihm wird,
er bringt einen immer zum Lachen.
z.B in dem er versucht mich aus der Badewanne zu retten

Weil ich durch ihn Geduld neu erlernt habe.
Auch wenn er mich gelegentlich noch in den Wahnsinn treiben kann.

Weil ihn nichts erschrecken kann und er die Ruhe selbst ist egal was um ihn herum passiert ...

Weil Ordnung eine ganz neue Bedeutung bekommen hat
__________________
"Ein gut erzogener Hund wird nicht drauf bestehen,
dass du die Mahlzeit mit ihm teilst,
er sorgt lediglich dafür,
dass dein Gewissen so schlecht ist,
dass sie dir nicht mehr schmeckt.
Helen Thomson"
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  #2 (permalink)  
Alt 09.01.2011, 22:15
Benutzerbild von Ibntulum
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Standard Mein Rusty und ich

Ich habe acht Jahre gebraucht bis ich den Tod meines ersten Hundes überwunden, ne falsches Wort, hmmmm wie soll ich das sagen? Bis die Zeit einfach reif war für einen neuen Hund. Ich habe damals viel auf den Vater meines Hundes aufgepasst und dann zog meine Freundin mit ihm von hier weg, vorher hatte er aber noch die Hündin im Nachbarstall gedeckt. Und meine Freundin schenkte mir "ihren" Welpen (ein Welpe steht wohl dem Deckrüdenbesitzer zu) die fünf Geschwister erblickten in der Nacht das Licht der Welt, bis ich abends die Welpen besuchen konnte waren schon alle bis auf zwei Stück vergeben. Es blieb der größte und der Kleinste aus dem Wurf zur Auswahl. Ich musste nicht lange überlegen, ich war auch immer die Kleinste und die Schwächste unter meinen Altersgenossen und mein erster Hund war auch der Kleinste aus dem Wurf also nahm ich mir auch jetzt wieder den Kleinsten und was soll ich sagen: Er ist der Beste aus dem Wurf geworden!

Ich möchte ihn nicht missen, er geht mit mir durch dick und dünn, er hat die Hosen oft gestrichen voll und steht trotzdem immer hinter mir, ich kann ihn überall mit hinnehmen, er fährt mit Straßenbahn, sitzt im Fahrradkorb wie Graf Rotz, liebt Autofahren alles egal hauptsachte ich bin da. er haßt warme Temperaturen ab 25 Grad schmeißen wir uns gemeinsam weg, ich am liebsten ins Wasser, er paßt vom Ufer aus auf das die "Alte" nicht ertrinkt. Er blüht auf wie ich wenn wir in Urlaub an die Ostsee fahren oder Urlaub auf dem Lande machen. Er hat Verantwortung übernommen als meine Mum und ich völlig neben der Spur waren als mein Vater so krank war und starb. Er hat die Rolle lange tragen müssen, dafür möchte ich mich heute noch entschuldigen, es war viel zu viel für den kleinen doch sehr misstrauischen und ängstlichen kleinen Kerl. Aber es ging mir einfach zu schlecht um es zu merken. er ist einfach ich auf vier Pfoten.
Mein zweiter Hund kam ins Spiel als ich gemerkt habe, dass mein Hund vergessen hat wie Hundsein eigentlich geht. Ich habe als Pflegestelle gearbeitet, ich dachte die Lebensfrohen südländischen Hunde bringen ihn auf andere Gedanken. Tja er hat sie alle ins Gebet genommen, und so standen sie alle stramm, mein Plan ging nicht auf bis Parche zu mir in die Pflegestelle kam, mein Hund wurde in klein wenig lockerer, er meckerte nicht mehr wenn es ums Futter oder Spielzeug ging im Gegenteil Hund spielte miteinander. Ich war entsetzt, denn Parche ist so gar nicht die Rasse Hund die sonst mag. Ich liebe diese Terrierverschnitte, tja mein Hund aber nicht, er will der einzige Terrier Mix im Hause sein und hat gesagt: Parche oder keinen! So kam mein Hund zu seinem eigenen Hund, nur die Erziehung überlässt er großzügig mir ;-) und ich beiße mir nun die Zähne an dem Jagdtrieb meines Mini Pondeco´s aus.
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Alt 10.01.2011, 00:22
Benutzerbild von mausilla
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Nachdem mein erster Hund sich seiner Herkunft und teilweise auch Rasse bedingt als nicht familientauglich erwies, und wir ihm ein kinderloses neues Zuhause gesucht haben, wollte ich beim 2. alles richtig machen.

Ein mittelgroßer Hund sollte es sein. Nervenstark, mit hoher Reizschwelle, kurzhaarig, freundlich, ohne großen Wach- und Schutztrieb. Von kräftiger Statur, nicht zu agil und eine Rasse ohne viele Erkrankungen.

So kam ich auf den Amstaff, suchte nach den Züchtern, die Welpen aufzogen, wie ich es mir vorstellte und wurde zur Welpenbesichtigung eingeladen. Mit Kind und Kegel
Die Auswahl war schwierig, mein Angetrauter sprach schließlich das letzte Wort (und ich bekam nicht die Hündin, die ich mir ausgesucht hatte).

Nach stürmischen Anfangszeiten ist Lea aber genau der Hund geworden, den ich wollte. Mein Herzenshund.
Anhänglich, alles mitmachend, fast immer und überall gelassen, zuverlässig und überaus freundlich in der Familie und auch sonst zu allen netten Menschen.
Ich könnte nicht mal sagen, warum sie für mich so besonders ist. Aber wenn sie mich mit ihren bernsteinfarbenen Augen intensiv und vertrauensvoll anschaut, ist sie eben MEIN Hund.
Trotzdem sie mich mit ihrer Sturheit manchmal fast in den Wahnsinn getrieben hat, mich in pubertären Phasen in der Öffentlichkeit blamiert bis auf die Knochen und sie Ausraster bei der Sichtung jeder fremden Katze bekam.

Aber auch die andern beiden Hunde sind jeder was Besonderes. Hero, der fast immer die Ruhe weg hat, manchmal aber ein grobmotorischer ungeschickter Depp ist. Bei dem ich mich über jeden Erfolg gefreut habe, wenn er aus sich raus ging und sich benimmt wie ein Hund. Der lief nämlich anfangs nur stur gradeaus oder hat gepennt, weder schnuffeln, noch buddeln oder spielen,was Hunde halt so tun, schien er zu kennen.

Cora bleibt mein Baby, das ich mit der Flasche aufgezogen habe. Mein großohriger, gesprächiger langer Hund.
Leicht zu belustigen, zu begeistern und überschwenglich in ihren Freudenausbrüchen. Mein Cörchen.

Und auch der nächste Hund, der irgendwann mal einzieht, wird wieder was Besonderes sein.
__________________
LG Verena und die Rentnergang


Hundebändigerin und Katzensklavin
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Alt 10.01.2011, 09:41
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So, jetzt wird's weniger romantisch!

Lilli hat meine Mutter regelrecht "angeschleppt".. Sie war Welpe im Wurf eines befreundeten Züchters und der Rest der Familie hatte gar keine Lust auf einen Zweithund..

Wir haben versucht meine Mutter mit "Wir haben doch gar keine Zeit!", "So ein kleiner Hund.. Kannst du dir nicht was anderes raussuchen?" usw. abzuwimmeln, aber sie beschloss Lilli "zur Pflege" zu nehmen, wir bräuchten uns auch gaaaaar nicht um Lilli kümmern, es sei ganz allein ihr Hund..

Wohin das geführt hat wisst ihr ja!

Lilli ist mein Ein und Alles.. Hängt an mir wie eine Klette.. Mittlerweile ist sie ganz allein mein Hund geworden.. Nur in Notfällen springt meine Familie ein und geht auch mal spazieren! Falls ich länger nicht daheim bin, holt meine Mutter sie ab und nimmt sie mit ins Büro..

Ich würde mich nicht wieder für einen Bologneser entscheiden.. Weil sooo kleine Hunde nach wie vor nicht meine 1. Wahl wären.. (Lilli, hör mal weg!)

Vielleicht irgendwann mal als Zweithund zu einem Großen dazu.. Denn eins muss man sagen:

Kleine Rassen werden definitiv unterschätzt! Lilli ist intelligent, sportlich, lustig, anhänglich, NICHT kläffend, NICHT haarend und einfach ein toller Hund! Will sie nicht mehr missen..
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Alt 10.01.2011, 12:27
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Komisch ich kannte die Story bisher nur andersherum: Kind bekommt Hund und Eltern haben ihn "am Bein" ich finde die Story gut. Große Hund, kleine Hunde, hat immer sein für und wieder. Meine fallen nun in die Kategorie: Fußhupe und zum Spielen und toben wünsche ich mir doch oft andere Fußhupen, doch meist trifft man nur auf größe Hunde. Tja mein Mimi Podi kläfft nun leider erst mal alles an, der muß im Refugio so unter anderen Hunden gelitten haben, er braucht erst mal immer Zeit sie kennen zu lernen und bis dahin wirdgekläfft, wenn Kennenlernphase vorbei ist wird auch mit großen Hunden gespielt.
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  #6 (permalink)  
Alt 10.01.2011, 12:45
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Zitat:
Komisch ich kannte die Story bisher nur andersherum: Kind bekommt Hund und Eltern haben ihn "am Bein" ich finde die Story gut.
Wir lachen auch heute noch drüber..

Vor allem weil Lilli so gar keine Bindung zu meiner Mutter hat und sehr auf mich fixiert ist.. Sie vertraut ihr auch nicht und ich kann alles mit ihr machen!

Wenn meine Mutter keine Zeit hat mal auf Lilli aufzupassen sag ich immer: "Wer wollte denn den Hund damals???!" und imitiere ihre Stimme: "Ihr müsst euch auch gar nicht um den Hund kümmern! Ich mach das alles alleine!". Das sorgt immer wieder für Gelächter..
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  #7 (permalink)  
Alt 10.01.2011, 18:45
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Tom ist eine Geschichte für sich.

Vorgeschichte: ich hatte als ich noch bei meinen Eltern wohnte eine Bernerhündin. Als ich auszog, ließ ich sie da, da ich weder zeit noch Geld gehabt hätte, sie artgerecht zu versorgen. Für mich stand aber immer fest: sobald es ginge würde ich auch einen Hund haben: Hündin, langhaarig, ruhig und ausgeglichen, 30 kg und mehr, Couchpotatoe.

Nun arbeite ich ehrenamtlich im Tierheim. Eines Tages gab eine Frau einen 4 Monate alten Welpen ab, der bei ihr schon in der 3. Hand war. Der Erstbesitzer/Züchter hat ihn nur mit Essensresten ernährt und konnte ihn und seinen Bruder nicht verkaufen. Sie verschenkten beide. Da die neue Besitzerin beide nur kopiert haben wollte, wurde kurzerhand die Gartenschere zu Hilfe genommen (sie waren 2 1/2 Monate alt).
Beide Hunde lebten von da an in einer Flugbox. 10 Minuten am Tag durften sie raus. Futter gab es keins, nur eingeweichtes Brot in Milch, Wasser oder Kaffee, was eben so da war. Dies bekam eine Bekannte mit und kaufte beide für jeweils 100.- € frei. Toms Bruder konnte sie schnell weiter verkaufen. Mit Tom ging das nicht. So kam er ins Tierheim.

Als ich an dem Tag eher zufällig nach der Arbeit noch ins Tierheim kam, sagte die damalige Leiterin, ich solle mal in die Personalküche gehen. Als ich das kleine zitternde und knurrende Bündel Angst in der Ecke sah, trieb es mir die Tränen in die Augen. Ich hob den bis auf die Knochen abgemagerten Hund hoch und begann den angststarren Körper zu kraulen. Nach ca. 1 Stunde entspannte er sich langsam. So verabredete ich, dass Tom zu mir zur Pflege ziehen dürfe, damit er lernt, dass Menschen nicht nur negativ sind.
Nachts nahm er erstmals von sich Kontakt auf. Er wollte ins Bett unter die Bettdecke. Er durfte, obwohl ich NIE einen Hund wollte, der im Bett schläft. Aber er sollte ja auch wieder ausziehen, so dass es ja nicht auf Dauer ein Problem von mir sein würde.
Tom erwies sich als ein absoluter Problemhund: er konnte nicht alleine bleiben, panische Angst vor Männern, panische Angst vor Kindern, Angst vor Regen und Wasser sowie Plastiktüten und Regenschirmen, er war nicht stubenrein und machte sogar ins Bett, chronischer Durchfall (inzwischen weiß ich, dass er eine massive Futtermittelallergie hat).

Ich war kurz vor dem Ende meiner Ausbildung. Ich wusste nicht, würde ich danach Arbeit finden oder nicht. Lange habe ich mit mir gerungen, aber Tom entschied immer mehr, er wollte bleiben. Und ich entschied, noch einen Besitzerwechsel wollte ich ihm nicht zumuten. Und ich hatte mich verguckt.So blieb er also.

Heute ist er ein überglücklicher, quitschvergnügter Hund. Er tobt mit meinen Pfadfinderkids um die Wette und freut sich sehr über meine männlichen Freunde. Letzten Sommer ging er erstmals freiwillig im See schwimmen. Er bleibt bis zu 2 Stunden alleine. Er ist einfach mein Traumhund: Rüde, kurzhaarig, aufgeweckt und ballverrückt, 5 1/2 kg, Rennsemmel...
__________________
Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
Louis Armstrong

Geändert von asti (10.01.2011 um 18:51 Uhr).
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  #8 (permalink)  
Alt 10.01.2011, 20:45
Benutzerbild von saluki87w
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wenn, muss ich 2 storys (wenn mans denn so nennen kann) erzählen...

meine erste hündin, cora, mein seelenhund, bekam ich von meinem onkel
wir sind damals in ein haus gezogen, und endlich sollte mein traum vom eigenen hund wahr werden...in die engere auswahl kamen damals berner senne, collie, und schäfer...
eine woche vor meinem geburtstag rief mein onkel an, seine hündin hatte gejungt...5 welpen...4 waren bereits versprochen...nur der eine...tja...wenn ihn keiner will...(leider gehörte mein onkel damals noch zu dieser sorte...ihr könnts euch sicher denken...)

also, damit war die entscheidung getroffen..ein schäfer von meinem onkel sollte es werden...
ab hin, die welpen waren noch keine 2 wochen alt, da durfte ich mir einen aussuchen...
mein onkel gab meiner mutter, meinem cousin und mir die drei weiblichen welpen jeweils auf den arm...
ich bekam die kleinste (des gesamten wurfes)...und ohne langes überlegen...die sollte es sein...

sie war am ende für mich die größte, und hat mich 9 wundervolle jahre begleitet...

als sie letztes jahr gehen musste, war für mich klar...ich brauche einen neuen hund an meiner seite...
schon als wir sie nach dem sie eingeschlafen war (und ich noch bis zum einbruch der dunkelheit mit ihr draußen gelegen hab) in die garage brachten...(haben ihr grab erst am nächsten tag gegraben) da fehlt was...
da war eine riesige lücke in mein leben gerissen worden...und die konnte keines der noch vorhandenen tiere ausfüllen...

ich konnte meine eltern überzeugen, mich zu unterstützen, wenn ich mir einen neuen hund hole...und ich wollte ihn so schnell wie möglich...
2 wochen nach coras tod zog jaimy bei mir ein...
eine große münsterländerin...
ich wollte einen neuen begleiter, aber auf keinen fall gleich wieder einen schäferhund...denn wenn schäfer, dann wie cora...und das wäre mir wie ein ersetzen vorgekommen...
das kam nicht in frage...
also sollte es eine andere rasse sein...
da ich gern tiergestützte therapie machen möchte, sollte der hund sowohl optik als auch wesen(vor allem wesen) betreffend dazu passen...und mir natürlich auch noch gefallen...
so wurde es ein großer münsterländer...

als wir beim züchter waren, trug er mir die einzige noch übrige schwarze/weiße hündin raus...(es war sonst nur noch eine braune übrig)...und ich war verliebt...
sie war dunkel, geschimmelt (also bitte von der färbung, nich die haltbarkeit betreffend ^^)
sie hatte einen so süssen "trotteldoof"-blick drauf...meins!

tja...und so ist sie heute noch...dunkel, geschimmelt, und trotteldoof...mein kleiner dusselfussel...
sie ist zu meinem ganz persönlichen therapiehund geworden...und hilft mir, den verlust von cora auszuhalten...
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Alt 11.01.2011, 15:35
Benutzerbild von pfotenspur
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In Irland traf ich als 16 jährige auf Hunde, deren kluge Blicke alles übertrafen, was ich an Hundeblicken bisher erlebt hatte. Und ich hatte wirklich viele verschiedene Rassen in unserer Familie erlebt, von Bernhardiner bis Dackel.
Diese Hunde lagen vor Pubs und mitten auf der Dorfstrasse und waren soo cool und selbstsicher. Sie liefen mit Herden von Schafen, waren im rechten Moment da wo sie gebraucht wurden, spielten mit wilden Terriern und waren auf fast jedem Hof wo wir wohnten ein herzlicher aber nie distanzloser Gästebegrüßer.
Klar, ich rede von Bordercollies.
Hier in Deutschland sind die meinsten BC nicht so abgeklärt .
Trotzdem, ich kann mir keinen anderen Hund als meinen Tomte vorstellen. Der ist , trotz jugendlichem Leichtsinn, MEIN HUND.
Und ich habe lange gesucht , nachdem mein alter Ritter und Held in die ewigen Jagdgründe gezogen war.
__________________
Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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  #10 (permalink)  
Alt 11.01.2011, 16:19
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Ich hatte nie einen Hund als Kind, auch in der Verwandtschaft gab es keinen. Aber mit dem Tag als ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, war mir klar, dass ich, sobald es möglich ist, einen haben muss. Als ich dann nach dem Studium einen Job bekam mit der Möglichkeit, einen Hund mit ins Büro zu nehmen, gab es kein Halten mehr. Ich habe mir noch ca. ein halbes Jahr Zeit gelassen, mich informiert, tausend Bücher gelesen, Hundehalter auf der Straße angequatscht, bis wir anfingen, Züchter zu besuchen. Es sollte ein mittelgroßer bis großer Hund werden, kurzhaarig, der sich mit einem Leben in der Stadt und eher wenig Platz arrangieren kann. Einer, den man auch als Hundeanfänger handeln kann, der einen auf Schritt und Tritt begleitet und jeden Unsinn mitmacht.

Dass ein Boxer sich hier vom Wesen absolut anbietet, hatte ich schon mal gedacht, aber ich war kein ausgesprochener Fan der Optik...mein Traumhund war ursprünglich der Riesenschnauzer Mein Freund gab dann den Ausschlag, dass wir begannen, uns Boxerzüchter anzusehen, und als ich die Mutter von Hedda sah war es um mich geschehen - die hätte ich sofort eingepackt weil sie ein so wunderbares Wesen hat Genau so sollte für mich ein Hund sein, und so ist auch meine Hedda.
Sie ist enorm leichtführig, von Dickkopf oder Sturheit keine Spur, ganz im Gegenteil, sie liest mir praktisch jeden Wunsch von den Augen ab und himmelt mich förmlich den ganzen Tag an Sie ist mein Schatten der mich überall hin begleitet, ins Büro, ins Einkaufszentrum, in der Bahn; eine Leine brauchen wir auch hier in der Stadt so gut wie nie. Ich möchte fast sagen, dass sie unkomplizierter ist als ich mir jemals einen Hund vorgestellt hätte. Für mich der perfekte Hund, und ich bin jetzt schon sicher, dass ich so einen nie wieder bekomme
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