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Mal wieder ist ein Kind von einem sogenannten Kampfhund gebissen worden.
Laut Zeitungsberichten sei der Hund, der zu Besuch war, einfach so und plötzlich auf das Kind losgegangen, nur weil es aus dem Sessel aufgestanden war. Solche Geschichten glaube ich erstmal nicht.. Wenn ich mir dieses Video anschaue, wird mir einiges klar.. Kampfhund beißt Florian (5) ins Gesicht - RTL.de Hoffentlich bleiben dem armen Kind keine Narben und keine Angst vor Hunden zurück! |
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Doggy, ich konnte jetzt das Video nicht sehen - nur den Kommentar lesen und das hörte sich ja so an, als hätte der Hund sein Baby verteidigt.
Ich hatte letztens eine kurze Diskussion beim Tierarzt mit einer Frau. Die konnte ihre Dalmatinerhündin kaum unter Kontrolle halten und erklärte mir, dass wäre nur so, weil sie das Baby dabei hätte, das würde sie halt verteidigen. Da sie das wohl für völlig in Ordnung hielt, habe ich ihr kurz gesagt, dass ich das für potenziell wirklich gefährlich hielte und sie dringend an der Kontrolle arbeiten solle. Ich hatte nicht das Gefühl, als würde sie meinen Rat annehmen. Aber es ist natürlich immer so eine Sache, wenn einen jemand irgendwo anquatscht. Das kann ich auch verstehen. Ist auch schnell doof und übergriffig. |
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So schlimm wie das für den Kleinen ist, muß ich trotzdem sagen, wieder gut für Schlagzeilen. War ja ein "Kampfhund".
Als der Husky letztes Jahr das Baby totgebissen hat, war das nur ne Kurzmeldung wert. Und eigentlich wundert mich nur, dass nicht mehr passiert. Wann man bei youtube oder anderswo mal die Videos sieht, wie leichtfertig da Eltern mit Kind und Hund umgehen, dass ist teilweise unfaßbar.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Ja, genau, Varghona.
Der Junge stand auf und umarmte das 2 Wochen alte Baby der Besucherin Jenny C.. Darauf hin hat der Hund angegriffen. So hart es klingt: für mich ist das eine nachvollziehbare und nicht abnormal aggressive Handlung eines Hundes. Das ist ein TIER! Für mich schließt dieses Verhalten auch nicht den bestanden Wesenstest, der in diesem Fall nach dem Motto "Obwohl der Hund den Test bestanden hat, ist es passiert." erwähnt wird, aus. Ein Tier, das nicht rechtzeitig in seine Schranken gewiesen wurde und dessen Tendenz nicht erkannt wurde. Ganz sicher gab es vor dieser schrecklichen Situation tausend andere, bei denen alle Alarmglocken der Halterin hätten schrillen müssen. Und für Varghona, die das Video nicht sehen kann: Die Eltern des verletzten Kindes sind extrem ungepflegt. Dem Vater fehlen vorne alle Zähne und die Mutter erscheint mit fettigen Haaren in Adidasjogginghose und Tennissocken in Adiletten zum Filmdreh im Krankenhaus. Leider passt das auch gut ins Bild. |
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Für mich revidiert dieses den Wensenstest.
Denn der ist von Hund und Hundehalter ab zu legen. Ich erinnere mich an einen Wesenstest der im TV gezeigt wurde. Bei dem wurde mir schlecht. Es ging um einen Rottweiler (lange ein Wunschhund von mir ), der im Tierheim saß und mit seinen zukünftigen Besitzern eben besagten Test absolvieren sollte. Im Vorfeld war mir schon klar, dass die Frau nicht körperlich in der Lage war den erwachsenen Hund zu führen. Während des bedrängens im Test knurrte der Hund und zeigte Zähne. Nun wird mancher sagen: Das ist sein gutes Recht. Lassen wir die Frage mal weg. Meiner Meinung nach: Ein Hund der dieses Verhalten zeigt hat ihn nicht bestanden und muss halt savety geführt werden. Mit laschen Wesentest kommen wir ncht weiter. Und mit Prüfern, die meinen Rasseunterschiede in diesem Fall zu machen auch nicht. Ich weiss ist hart, aber für mich wäre es so. Der Hund und vor allem zukünftige Besitzerin zeigten bereits im Vorfeld, dass es nicht gut gehen würde. Der Hund endete wieder im Tierheim, da er Herrchen nicht an Frauchen ließ. Das hätte nicht sein müssen. Wieder ein Schlag ins Gesicht für diese tolle Rasse. (Ich mag sie wirklich denn mein Lüc hat einen großteil seiner Erziehung von einer Rottidame erhalten.)
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Meine Ausbilderin darf auch Wesenstest abnehmen und sie meinte mal zu mir, dass sie findet, dass man nicht einfach 0 - 8 - 15 prüfen dürfe - zeigt der Hund Zähne, sondern auch: geht er eher drauf oder sucht er sein Heil in der Flucht und vor allem - wie geht der Besitzer damit um. Kann der seinen Hund lesen? Weiß der, was gefährlich werden könnte oder nicht? Sieht der, dass sein Hund Stress hat und gleich in Flucht oder Kampf geht?
Doggy, natürlich gibt es diesen Teil der Aggression. Es gehört wohl in den Bereich Rudel schützen und Ressourcen sichern. Aber es darf nicht sein. So ein Verhalten darf ein Hund nicht zeigen und der Besitzer hat dafür Sorge zu tragen, dass das Verhalten unter Kontrolle ist. Die Frau mit dem Dalmatiner schien mir stolz darauf zu sein, dass ihr Hund ihr Baby beschützt. Sie hielt den Hund so sehr am Halsband, dass die Vorderpfoten nicht mehr den Boden berührten. Ihr Hund knurrte, bellte, versuchte nach vorne zu schießen. Ich hatte an dem Tag Ben dabei. Der ja nur noch durch die Gegend wackelt und der null Gegenreaktion zeigte. Während sie also so ihren Hund hielt, laberte sie auf ihn ein, dass sie ja wüßte, dass er nur das Baby beschützen will und es wäre alles gut. Da kriegt man doch die Krise. Ihr Hund ist total agressiv und Frauchen bestätigt die ganze Zeit lobend sein Fehlverhalten. Mir geht es da wie Mausilla, mich wundert, dass nicht mehr passiert. |
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Zitat:
Das Verhalten fällt für mich einfach unter eine mögliche, aber natürliche Reaktion eines Hundes und das muss ein Halter wissen und dementsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Unfair wird es dann, wenn der Hund danach eingeschläfert werden soll oder (vielleicht noch schlimmer!) unvermittelbar im Tierheim dahin vegetiert.. Dabei hat er aus hündischer Sicht absolut keinen Fehler gemacht. Wir Halter müssen unsere Tiere als solche sehen und lernen sie zu lesen und verantwortungsvoll genug sein, damit so was nicht passiert. Beißvorfälle wird es immer geben, aber man könnte sie schon deutlich dezimieren, wenn sich Hundehalter richtig mit dem Wesen "Hund" auseinander setzen würden. Zitat:
Wenn ich an unseren ersten Hund zurück denke.. Die war lammfromm, meinen Eltern völlig ergeben, nix von "auf der Nase rumtanzen" oder Aggression gegenüber was auch immer. Hat gehört wie eine eins. Aber als meine kleine Schwester auf die Welt kam, stand sie auch knurrend und Zähne fletschend vor dem Kinderzimmer, wenn Besuch kam. Du hättest sie nicht wieder erkannt. (Allerdings haben meine Eltern instinktiv richtig reagiert und sowas nicht zugelassen.) |
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Ein sehr eindrucksvoller Artikel über Therapiehunde, die speziell für Kinder ausgebildet werden:
http://www.nytimes.com/2012/02/05/ma...general&src=me |
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Wir wussten es ja schon lange, jetzt ist es belegt:Wir werden von Hunden besser verstanden als von unseren nächsten Verwandten...
Primat im Hintertreffen In Ergänzung dazu: Konditionierung alleine macht niemanden glücklich, meint J.Kaminski Interview mit Dr. Juliane Kaminski Max-Planck-Institut Die offizielle Veröffentlichung in Englisch: PLOS online in Englisch
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Herzlichst, Susann |
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