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  #51 (permalink)  
Alt 20.08.2010, 09:48
Benutzerbild von RussianCosmic
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OK!
Dann haben die Menschen mit kleinen Hunden wohl ein anderes Programm laufen ....!?

Trotzdem finde ich es nett, wenn Menschen Hunde moegen und auch mal anfassen. Wie wuerdet Ihr Klein(st)hundbesitzer Euch denn (anders) verhalten, wenn Euer Hund nicht nett reagiert, wenn fremde Menschen ihn anfassen?

RussianCosmic
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  #52 (permalink)  
Alt 20.08.2010, 10:11
Benutzerbild von Doggystyle
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Zitat:
OK!
Dann haben die Menschen mit kleinen Hunden wohl ein anderes Programm laufen ....!?
Ja, stimmt! Weil die Menschen beim Anblick eines kleinen Hundes wohl auch ein anderes Programm laufen haben..

Ich hätte nicht lieber einen Hund, der den Menschen Angst macht, beide Extreme sind nervig..

Zitat:
Wie wuerdet Ihr Klein(st)hundbesitzer Euch denn (anders) verhalten, wenn Euer Hund nicht nett reagiert, wenn fremde Menschen ihn anfassen?
Meinst du dem Hund oder den fremden Menschen, die anfassen wollen, gegenüber?
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  #53 (permalink)  
Alt 20.08.2010, 10:14
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Guten Morgen,

bei uns ist es mit dem ewigen "Streicheln wollen" auch so ein Thema.
Egal wo wir auftauchen, Paul wird regelrecht "begrapscht", nur müssen sich die Leute nicht zu ihm runterbücken, sondern streicheln ihm einfach mal so im vorbeigehen über den Rücken.
Oder so etwas kurioses (bzw. dummes) gab´s auch schon : Ich stehe an der Kasse von Kaiser´s und habe meinen Hund im Blick, der draußen angebunden am Baum sitzt. Daneben ein älterer gebrechlicher Herr, der irgendwie versucht das der Hund ihn doch mal beachtet. Nachdem Paul ihn aber keines Blickes würdigt, setzt sich dieser Senior in Bewegung und geht ganz unauffällig immer näher an Paul ran bis er letztendlich direkt neben ihm steht. Paul ( ganz souverän wie er ist ) schaut immer noch nicht hin, da nimmt Senior ihn einfach am Halsband ( vielleicht war er auch grad etwas schwach auch den Beinen und wollte sich festhalten) und fängt an ihn am Kopf zu kraulen ( wobei Paul mich die ganze Zeit nicht aus den Augen gelassen hat ). Ich dann raus, Paul steht auf ( Senior hält sich immer noch fest ) und sage zu ihm : Na sie sind aber mutig, was wäre denn gewesen wenn mein Hund zugebissen hätte? Senior daraufhin : Näh, dat tut der nich. Ich kenn mich aus und so Hunde wie der da beißen nich (" O-Ton" ).
Da fällt einem doch nichts mehr zu ein!
Auch passiert es immer wieder das Kinder ( egal welchen Alters ) sich förmlich auf ihn stürzen ( wobei er ein ausgesprochener Kinderhund ist ), so daß ich immer wieder erklären muß wie das richtig funktioniert und man niemals fremde Hunde einfach anfassen darf. Es gibt tatsächlich Mütter, die mir dann erklären ihr Kind sei noch zu klein um das zu verstehen, wobei ich meiner eigenen Tochter (mittlerweile fast 5 Jahre) das "seltsamerweise" schon von klein auf vermitteln konnte.
Genauso weiß meine Tochter, daß sie nicht an fremden Hunden schnell vorbei laufen darf, geschweige denn dabei hüpfen oder quietschen und wenn unangeleinte Hunde kommen, nehme ich Lilly an die Hand.
Wobei ich sagen muß, daß mich noch nicht mal mehr die "ewigen streicheln-wollen-Menschen" aufregen, sondern vielmehr die Hundehalter, die ihre unangeleinten Hunde nicht ranrufen bzw. festhalten wenn Kinder kommen. Und dann immer der Spruch "mein Hund liebt Kinder o. der tut nix" - da könnt ich jedesmal ausrasten. Ich find´s nunmal nicht witzig, wenn fremde Hunde auf Augenhöhe vor meinem Kind stehen, sie anspringen das sie umfällt (wie letztens geschehen bei einer englischen Bulldogge) oder ihr durch´s Gesicht schlabbern bzw. man sich den Weg durch eine Horde spielender Hunde suchen muß.
Paul liebt Kinder auch ohne Ende (wenn er z.B. im Wald unangeleint läuft u. Lilly dabei ist, weicht er ihr keinen Zentimeter von der Seite, in dieser Zeit ist er für mich auch nicht abrufbar sondern hört nur auf die Kommando´s meiner Tochter) , trotzdem halte ich ihn bei jedem Kind oder Kinderwagen der uns entgegenkommt fest.
Vielleicht hat das entgegenkommende Kind ja auch Angst vor Hunden weil es schon mal gebissen wurde o. es ist beispielsweise autistisch, erschrickt fürchterlich und läuft laut schreiend davon (ist uns z.B. kürzlich passiert) - daran denken viele Hundehalter einfach nicht und das ärgert mich maßlos!
Lieben Gruß,
Stephanie
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  #54 (permalink)  
Alt 20.08.2010, 10:57
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@ Stephanie

da stimme ich dir voll und ganz zu.

Roxi z. B. ist kein Kinder-Hund. Kinder sind ihr unheimlich, kennt sie halt nicht, da ich selber keine habe.
Wenn uns Kinder begegnen ist es auch meistens leichter den Kinder den richtigen Umgang mit Roxi zu erklären als den Eltern
__________________
Liebe Grüße
Eva

www.tierphysio-allgaeu.de
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  #55 (permalink)  
Alt 20.08.2010, 11:08
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Doggystyle

Zitat:
Meinst du dem Hund oder den fremden Menschen, die anfassen wollen, gegenüber?
Naja, wem gegenueber wuerdest Du Dich denn anders verhalten?

RC
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Mensch mit Hund
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  #56 (permalink)  
Alt 20.08.2010, 11:48
Benutzerbild von stebo
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Henry ist auch so ein Streichelopfer. Manchmal kann ich gar nicht so schnell gucken, wie da eine Hand über den Kopf fährt... Gut, er ist freundlich aber ich möchte das einfach nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kinder ordnungsgemäß fragen, während die Erwachsenen einfach quietschen, locken und anfassen.

Ich habe schon das ein oder andere Mal deutlich gemacht, dass ich nicht möchte, dass der Hund einfach angefasst wird, aber das können diese unverbesserlichen Leute einfach nicht verstehen. Meine vorherigen beiden Rüden haben auf Leute, die versucht haben, Kontakt aufzunehmen, einfach ignoriert und woanders hingeschaut. Der dicke Wackellabbi kann sich allerdings vor Freude kaum mehr halten, wenn jemand ihn anspricht, quietscht oder lockt und möchte am liebsten gleich hinrennen und mit den liiiiiiiiiiiiieben Menschen Kontakt aufnehmen. Es erfordert viel Arbeit, ihn dann wieder herunterzufahren und zum hinsetzen oder -legen zu bringen.
__________________
LG Steffi und Henry
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Alt 20.08.2010, 14:39
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Also, ich finde, dass sich doch schon viele Menschen "gebessert" haben: ich erlebe es hier in der Stadt wirklich oft, dass Eltern zu ihren Kindern sagen, dass sie erst fragen sollen, ob man meinen Hund streicheln darf. Das ist wirklich positiv.
Mag sein, dass es daran liegt, dass Filou groß und schwarz ist, sie also eher "misstrauisch" sind, er ist nicht von vornherein ein "potentielles Streichelopfer" , geht auch nicht von allein auf fremde Menschen zu. Dennoch: ich hab das subjektive Gefühl, dass die Leute dazugelernt haben.
__________________
Liebe Grüße Uta & Filou
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  #58 (permalink)  
Alt 20.08.2010, 21:57
Benutzerbild von Margit
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Zitat:
Dennoch: ich hab das subjektive Gefühl, dass die Leute dazugelernt haben.
Da ich die größten Probleme mit sturköpfigen Rentnern habe, habe ich auch Hoffnung daß das mit der Zeit von ganz alleine besser werden wird
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  #59 (permalink)  
Alt 20.08.2010, 22:23
Benutzerbild von raul2008
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Hallo...

Komische Menschen gibt es bei uns leider auch genug... Am schlimmsten sind bei uns in den Feldern die Radfahrer...

So waren wir einen Nachmittag mit den Hunden unterwegs (Meine Freundin mit ihrer Hündin, einer Labi-Schäfer-Mix und ich mit meinen beiden Mischlingen aus Spanien)... da kommt uns ein Radfahrer entgegen, den wir schon weit vorher gesehen haben... Wir gehen dann immer an die linke Wegseite mit den Hunden auf der linken Seite, allerdings nicht angeleint, weil die drei wirklich gut bei uns bleiben... Der blöde Radler fährt stur auf uns zu...meckert uns an, dass wir die Hunde anleinen sollen... OK, kein Ding, haben wir immer Verständnis für, also angeleint... dann meinte er in einem wahnsinnigen Befehlston, dass wir doch gefälligst an die rechte Wegseite gehören, damit Leute wie er gefahrlos vorbei können... Nachdem wir ihm versucht haben zu erklären, dass es für Leute sicherer wäre, wenn die jeweiligen Hundehalter zwischen den Hunden und den Leuten sind, war er der Meinung wir haben keine Ahnung von Hunden und sollten sie besser ins Tierheim geben...dann radelte er weiter, und wie zu erwarten war, fingen die Hunde nervös zu werden...
Als wir ein paar Meter weiter im Feld mit den Hunden diverse Übungen gemacht habe, kam eine Hundehalterin vorbei, die uns erstmal fragte, ob die drei die Bestien wären, die radfahrer angreifen...
Ich dachte mich kriegen se...wäre am liebsten auf die Suche nach dem blöden Idioten gegangen...

Unglaublich... Zum Glück sind wirklich nicht alle so...
Es gibt wirklich viele die sich schon im Vorfeld bemerkbar machen, damit man dafür Sorge tragen kann, dass die Hunde keine Dummheiten machen...
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  #60 (permalink)  
Alt 21.08.2010, 14:38
Benutzerbild von kepri
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Ich habe gestern Abend im Biergarten, beim Zwischenstopp im Wald mit Kepri, einen Mann getroffen der mal wieder alle Kriterien erfüllte, zunächst fragte er recht höflich den Klassiker:

"Entschuldigen Sie, kann es sein das ihr Hund zu wenig Futter bekommt?"

Gut, in diesem Tonfall antworte ich nat. auch höflich und erkläre was das für ein Hund ist. Dann gings aber weiter:

"Ich beobachte Sie schon länger, Sie lassen den Hund frei laufen, das dürfen Sie aber nicht!"

Langsam komme ich mir komisch vor, woher kennt der Mann mich? Ich antworte ihm korrekt:

ich weiss das wir Leinenzwang haben, den kann die Stadt aber nur allumfassend verhängen wenn sie parallel dazu Freilaufflächen für Hunde anbietet, da die Stadt dies nicht plant ist der Passus hinfällig, wir HH klagen bereits dagegen.

Er:

"Dann muss ihr Hund erschossen werden!"

Ich: nix mehr, habe ausgetrunken und bin weiter mit Kepri durch den Wald geschlufft.
__________________
Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

Marian Anderson

http://co-bold.jimdo.com

http://kepri.jimdo.com/
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