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  #1 (permalink)  
Alt 14.07.2010, 13:05
Benutzerbild von kadde77
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Standard Thüringen: Gesetzesinitiative bez. Hundehaltung

Hallo zusammen,

anbei ein Thema, das mich persönlich sehr bewegt und ggf. ernsthafte Konsequenzen für meine Familie und meinen Hund nach sich zieht.

Ihr habt sicher von dem tragischen Tod eines kleinen Mädchens in Oldisleben (Thüringen) gehört, der im Haus der Tante durch deren Hunde verursacht wurde. Angeblich waren dies Staffordshire Bullterrier, wobei die Aussage zweifelhaft ist. Lt. Presse haben die Tiere alle an die 40 kg gewogen...

Es gibt derzeit eine Gesetzesinitiative (Gesetz soll im August beschlossen werden), die lt. Innenminister Prof. Dr. Peter M. Huber "in einem Zeitraum von etwa zehn Jahren die Anzahl der legal gehaltenen Kampfhunde in Thüringen gegen Null reduziert". Siehe dazu Thüringer Innenministerium Medieninformation 21/10. Andere (Bundes-)Länder schaffen die Gesetzte ab, da sie nicht zielführend sind und Thüringen (das bisher eine vorbildliche Verordnung hatte) führt diese ein.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin entsetzt über diesen Todesfall. Ich betrachte mich als verantwortungsvollen Hundehalter. Mein Hund ist angemeldet, versichert, wir besuchen eine Hundeschule und er ist IMMER angeleint, wenn ausserhalb unseres Grundtücks andere Menschen oder Tiere in der Nähe sind. Das tue ich nicht, weil er eine Bestie ist, sondern aus Rücksicht auf andere. Und letztendlich ist es so: Besser man hat als man hätte... Mein Hund hat im übrigen noch nie jemanden (oder ein anderes Tier) verletzt, obwohl er selbst schon schwer am Hals durch die Bisse eines Nicht-Listenhundes verletzt wurde.

Ich bin für einen Sachkundenachweis, polizeiliches Führungszeugnis, eine Versicherungspflicht, auch eine Leinenpflicht in bestimmten Gebieten sowie die Kennzeichnung durch Chip o.ä. ist sinnvoll. Ein genormter Wesentest für auffällige Tiere ist ebenfalls wichtig. Aber bitte für alle Hunde... Jeder Hund kann und wird beissen, wenn man seine Reizschwelle überschreitet. Und jeder Hundehalter sollte sich dessen bewusst sein und entsprechend verantwortungsvoll handeln (schon bevor der Welpe/Hund ins Haus kommt).

Ich bin gegen Rasselisten, rote Warnschilder an Wohnungen und Grundstücken, Zwangskastrationen, generellen Maulkorbzwang und auch Tötungen nur aus der Begründung heraus, dass der Hund phänotypisch zu den Rassen auf einer willkürlichen Liste gerechnet werden kann.

Dazu passend ist auch die Dogs Petition - Die DOGS-Petition - [dogs Magazin].

Unter folgender URL wird die Bevölkerung aufgefordert, ihre Meinung in den Gesetzgebungsprozess einzubringen: Thüringer Innenministerium - Gefahrenhundeverordnung wird Gesetz.

Ich bitte euch, euch die Zeit zu nehmen, um das Thema zu durchdenken und ggf. eure Meinungen, Anregungen hier auf der DOGS-Seite oder auf den Seite des Innenministeriums in Thüringen (Link oben) abzugeben. Ich möchte auch weiterhin mit meiner Familie und meinem Ares hier in Thüringen wohnen und werde darum kämpfen. Bevor wir aber hier diskriminiert und mein Hund körperlich oder seelisch verstümmelt wird, werde ich das (Bundes)-Land verlassen.

Mit traurigen Grüßen

Kathrin mit Familie und dem Ares
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  #2 (permalink)  
Alt 14.07.2010, 14:06
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Ich warte eh nur noch auf den Link..

Welcher Rasse gehört Ares denn an?
American Bulldog?

Schöner Junge auf jeden Fall..

Zitat:
Bevor wir aber hier diskriminiert und mein Hund körperlich oder seelisch verstümmelt wird, werde ich das (Bundes)-Land verlassen.
Wie meinst du das mit dem "körperlich verstümmelt"? Was plant Thüringen denn???
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  #3 (permalink)  
Alt 14.07.2010, 16:29
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@Doggystyle:

Rasseraten für alle *g* Stimmt, die Ähnlichkeit mit American Bulldog ist mir auch schon aufgefallen. Vielleicht kann man sich das zunutze machen, denn die Rasse steht nicht auf der Liste. Da man aber ohnehin noch Phänotyp gehen will, um zu entscheiden, welcher Hund gefährlich ist, ist das wohl auch hinfällig.

Nein, leider wissen wir nichts genaues. Beides sind Mischlinge, soviel steht fest. Aus was, hat bis jetzt keinen interessiert und uns ist es egal. Es wird wohl auf ein Rassegutachten herauslaufen. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen.

Mit körperlich verstümmelt meine ich die Auflage der Zwangskastration/-sterilisation für alle Tiere, die so aussehen als ob. Ganz egal, ob die jemals in irgendwelche Vorfälle verwickelt waren oder z.B. einen Wesentest nicht bestanden haben. Ich persönlich - ich weiss, das ist ein Streitthema - bin Kastrationsgegner (ausser aus medizinischen Gründen). Es ist ein schwerwiegender Eingriff - siehe Kastration ? Wikipedia. Daher kommt er für meinen Hund nicht in Frage, obwohl ich ihn definitiv nicht für "Nachzuchten" zur Verfügung stellen werde. Und das obwohls ein Lieber und Süsser ist, danke! Es ist einfach eine riessige Verantwortung, die passenden Familien für so einen Hund zu finden. Und wer möchte schon "seinen Welpen" auf dem Titel der B**D-Zeitung sehen, nachdem ihn die neuen Besitzer durch Unwissen oder Absicht zur Waffe gemacht haben. Leider gibt es neben einer Menge verantwortungsvoller Halter ein ganz spezielles Clientel, dass durch solche Hunde angezogen wird. Einer reicht, und schon müssen wieder alle dafür büßen.

Sorry, ich schreib schon wieder Romane. Bin echt besorgt und aufgewühlt.

Ganz herzlichen Dank für dein Interesse und die Unterstützung.

Kadde + Familie und der Ares

Geändert von kadde77 (12.01.2012 um 21:37 Uhr).
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  #4 (permalink)  
Alt 14.07.2010, 20:09
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Ich bin entsetzt - das kann doch nicht wahr sein. Waren die Hunde, die das kleine Mädchen getötet haben, nicht sowieso unangemeldet?

Ich frage mich immer ob Politiker, die soetwas durchsetzen wollen wirklich so dumm sind, und glauben das gäbe irgendeine Sicherheit oder ob sie bewusst nur die Bevölkerung beruhigen wollen um damit Wählerstimmen zu gewinnen.
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  #5 (permalink)  
Alt 14.07.2010, 20:42
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Zitat:
Zitat von Margit Beitrag anzeigen
Ich bin entsetzt - das kann doch nicht wahr sein. Waren die Hunde, die das kleine Mädchen getötet haben, nicht sowieso unangemeldet?
So sagen es jedenfalls diverse Medienberichte. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das zuständige Ordnungsamt für Oldisleben eine spezielle Meldepflicht für SoKas hat, aber steuerlich müssen die Hunde ja ohnehin gemeldet werden. Es gab wohl auch - wieder lt. Medienberichten - schon einige Anzeige von Nachbarn, weil Zäune von den Hunden beschädigt worden sind. Offensichtlich hat aber auch da das Ordnungsamt nicht gemerkt, dass da vier Hunde leben, von denen sie nichts wissen. Und der Ort ist wirklich klein...

Zitat:
Zitat von Margit Beitrag anzeigen
Ich frage mich immer ob Politiker, die soetwas durchsetzen wollen wirklich so dumm sind, und glauben das gäbe irgendeine Sicherheit oder ob sie bewusst nur die Bevölkerung beruhigen wollen um damit Wählerstimmen zu gewinnen.
Es macht leider den Eindruck. Wir diskriminieren mal schnell eine Minderheit, um die Öffentlichkeit in Sicherheit zu wiegen. SoKas haben so gut wie keine Lobby, mit denen kann man es ja machen.
Wie mit dem schönen neuen Gesetz verhindert werden soll, dass nicht angemeldete Hunde auf Privatgelände zubeissen (noch dazu, wenn das Ordnungsamt schläft), entzieht sich meiner Kenntniss. Selbst in 10 Jahren, wenn alle gut erzogenen SoKas endgültig verstorben sind, sind die nicht angemeldeten immer noch da.

Ich bekomme schon wieder so nen Hals *wutschnaub*

Nochmals meine Aufforderung (auch wenns euch nervt):

Statement unter Thüringer Innenministerium - Gefahrenhundeverordnung wird Gesetz abgeben

und sobald die DOGS-Petition online ist, bitte unterschreiben.

Ich danke euch!
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  #6 (permalink)  
Alt 14.07.2010, 22:15
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Hab mal was geschrieben und abgeschickt..

Hoffentlich bringt diese Aktion etwas..

Zitat:
Ich bin entsetzt, dass Thüringen nach diesem schrecklichen Beißvorfall nun auch nachziehen will und diesen Gesetzesentwurf verabschieden möchte.

Ich selbst halte seit 20 Jahren Hunde und beschäftige mich viel mit deren Erziehung und Psychologie. Aktuell halte ich, nach dem Tod meiner Hündin im Oktober letzten Jahres, eine 2,5 kg Bologneserhündin. Ich habe also im Grunde kein persönliches Interesse, habe aber genug Ahnung von Hunden um zu wissen, dass es definitiv keine gefährlichen Rassen gibt.

Ich frage mich wer Sie bezüglich dieser Problematik beraten hat, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein einziger Sachverständiger finden lässt (unabhängig davon, ob er die betreffenden Rassen mag oder nicht), der einzelnen Rassen eine generelle Gefährlichkeit unterstellt.

Ich war jahrelang im Tierheim aktiv, habe einen Sachkundenachweis für sogenannte Listenhunde und daher viel mit American Staffordshire Terriern, Pitbulls und Co. zu tun gehabt und ich bin entsetzt über die Diskriminierung und Massenhetze, die durch die Presse und die aus reiner Hilflosigkeit entstandenen Gesetze gefördert werden.

Wie kann die Rasseliste mit der Anzahl der Beißvorfälle gerechtfertigt werden, obwohl hinreichend bekannt ist, dass an den meisten Beißvorfällen in Deutschland der Deutsche Schäferhund und seine Mixe beteiligt sind? Dies ist wissenschaftlich belegbar, im Gegensatz zu der Gefährlichkeit der Kampfhund-Rassen. Offensichtlich hat der Schäferhund eine zu große Lobby um aufgeführt zu werden oder sieht einfach nicht gefährlich genug aus.
Verstehen Sie mich nicht falsch, es wäre ebenso unangebracht den DSH den willkürlichen Gesetzen zu unterwerfen, denn auch bei dieser Rasse kommt es auf die Sozialisation, Erziehung, körperliche und geistige Auslastung und damit auf das "obere Ende" der Leine an!

Ich bin einfach wütend darüber, dass in Deutschland willkürlich fehlbegründete Gesetze erlassen werden können, die verantwortungsbewussten Hundehaltern und Tierschützern derart Steine in den Weg legen. Obwohl die angenommene Gefährlichkeit der Rassen zweifelsfrei widerlegbar ist, kann man sich nicht dagegen wehren. Das macht mich krank und macht mir auch deutlich, welche Macht und Willkür der Staat bzw. die Länder besitzen.

Ich selbst wollte einen erblindeten American Staffordshire Terrier aus dem Tierheim zu mir holen. Dieser Hund hatte sich nie etwas zu Schulden kommen lassen, seine Wesenstests mit Bravour bestanden, war vorbildlich sozialisiert und erzogen, mit Kindern, Katzen und allen anderen Hunden (egal welchen Geschlechts) verträglich und es war mir nicht möglich ihn zu mir zu nehmen, da das zuständige Ordnungsamt mir keine Sondergenehmigung zum Führen dieses lammfrommen behinderten Hundes gemeinsam mit meinem 2,5 kg Hund erteilen wollte.
Da ich meine Hunde artgerecht auslaste (geistig und körperlich) habe ich nicht ausreichend Zeit im Alltag mit beiden Hunden getrennt spazieren zu gehen, daher scheiterte die Aufnahme des Hundes, der nun mit stressbedingtem Haarausfall und blutigem Durchfall wieder im Tierheim sitzt!
Wie kann es sein, dass ich mit 10 "scharfen" Schäferhunden spazieren gehen darf (solange nichts passiert), aber die Öffentlichkeit in Gefahr sein soll, wenn ich mit einem perfekt erzogenen, blinden 30 kg Hund plus Schoßhündchen unterwegs bin, das ebenfalls zuverlässig gehorcht?

Bitte überdenken Sie diese Entscheidung!
Die Tierheime sind voll von unschuldigen Opfern der Rassenhetze..
Allein die erhöhten Steuern machen es für viele zuverlässige Hundehalter unmöglich so ein Wesen aufzunehmen!

Und glauben Sie mir: Das "Klientel", das sich sogenannte Kampfhunde als Statussymbol hält, nicht artgerecht hält und vielleicht sogar durch Gewalt und Einschüchterung zu tatsächlich gefährlichen Hunden macht, wird auch nach dem Verabschieden des Gesetzesentwurfs weiterhin diese Hunde halten. So wie es auch der Besitzer des American Staffordshire Terriers getan hat, der 2000 den kleinen Volkan auf dem Spielplatz getötet hat. Dieser Mann stammte aus dem "Milieu", sein Hund war mehrfach durch abnorme inadäquate Aggression aufgefallen. U.a. hat dieser Herr seinen Hund auf einen Geschäftspartner gehetzt. Der Hundehalter hatte eigentlich Auflagen zu erfüllen, die ihm die Hundehaltung (egal welcher Rasse) verboten. Dies wurde nicht hinreichend vom verantwortlichen Amt überprüft, sonst hätte der furchtbare Tod des kleinen Jungen vermieden werden können und die Rassenpolitik wäre nicht aus purer Hilflosigkeit entstanden um die aufgebrachte und verängstige Gesellschaft zu beruhigen.
Oder glauben Sie, dass sich dieser mehrfach vorbestrafte und verurteilte Herr an die neuen Auflagen gehalten hätte?
Die ganze Geschichte ist im Bericht von Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen, die als Sachverständige den Fall untersucht hat, nachzulesen.

Vielleicht sprechen Sie einfach mal mit Sachverständigen. Ich muss leider davon ausgehen, dass Sie dies bisher versäumt haben.

Was halten Sie denn von einem "Hundeführerschein" für jeden (neuen) Hundehalter? Auflagen, dass jeder Hundehalter eine Hundeschule besuchen muss? Meinetwegen sogar Wesenstests für alle Hunde, aber bitte keine wissenschaftlich völlig unbegründeten und irrationalen Rassenlisten, die verantwortungsbewussten und fähigen Hundehaltern das Leben schwer und Hilfe für einen Tierschutzhund unmöglich machen.

Falls der generelle Wesenstest eingeführt werden sollte, bin ich schon sehr gespannt auf eine representative Studie bezüglich der auffälligen Rassen.
Es wird nämlich so kommen, dass unter anderem Dackel, Jack Russell-Terrier und Australian Shepherds diese Statistik anführen werden. Nicht, weil die Rassen gefährlich oder von Grund auf aggressiv sind, sondern weil eben diese Rassen oft unterfordert und gelangweilt als unterschätzter Familien- /Rentnerhund gehalten werden. Schuld ist eben doch immer das obere Ende der Leine!
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  #7 (permalink)  
Alt 14.07.2010, 23:14
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Zitat:
Zitat von Doggystyle Beitrag anzeigen
Hab mal was geschrieben und abgeschickt..

Hoffentlich bringt diese Aktion etwas..
Ich danke dir für die Zeit, die du dir für diese tolle Statement genommen hast. Ich hoffe mit... und versuche, in "meinem kleinen Teich" die Wellen so hoch wie möglich schlagen zu lassen, damit das Thema die nötige Aufmerksamkeit erhält und eine vernüftige Entscheidung getroffen wird, mit der wir ALLE leben können.
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  #8 (permalink)  
Alt 15.07.2010, 00:30
Benutzerbild von mausilla
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Ich habe nicht viel Hoffnung, dass für Thüringens Listenhunde noch was zu retten ist.

Populistische Entscheidungen zur Wahrung einer scheinbaren Sicherheit der Bevölkerung wurden schon in anderen BL erfolgreich durchgesetzt.

Und da interessieren weder nachgewiesen Fakten zur Gefährlichkeit von Hunden, noch Statistiken über die Vorfälle mit Hunden.
Keine Expertenmeinungen.
Und auch keine noch so emotional anrührenden Schreiben einzelner Bürger.

Wobei ich nichts gegen Dein Schreiben habe doggystyle, ich finde es wirklich sehr bewegend.
Aber das sind meine Erfahrungen aus einem anderen BL als betroffene Halterin, die im Jahr 2000 von solchen Gesetzen auch eiskalt erwischt wurde.

Es interessiert einfach nicht.

Weil wir eine Minderheit sind als Halter bestimmter Rassen und ja noch nicht mal alle HH zusammenhalten können und eine gemeinsame Lobby bilden.

Resignierte Grüße
__________________
LG Verena und die Rentnergang


Ich bin die Sklavin meiner Katzen! (Aber nicht weitersagen)
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  #9 (permalink)  
Alt 15.07.2010, 00:30
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Oh, Deine Wut kann ich gut verstehen!
Meinst Du, so lange Statements werden gelesen - oder viele kurze "ich-bin-dagegen"- Äußerungen tun es auch ?
Ich meine, wenn da ganz viele ausführliche Emails eingehen wie von Doggystyle, liest das jemand ?
Vielleicht sag ich nur kurz, daß ich das unklug finde...
__________________
Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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  #10 (permalink)  
Alt 15.07.2010, 01:29
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@mausilla: Ja, man kann schon verzweifeln. Ich habe schon gesehen, dass auch du SoKas hältst und das auch bei der Wahl deines Wohnortes berücksichtigt hast. Ist das nicht eine Farce: Hier erlaubt, da verboten - mit irgendwelchen fadenscheinigen Gründen.

Noch hat Thüringen keine Listenhunde.
2000 war ein schlimmes Jahr. Gestern habe ich ein Buch gelesen, das in dieser Zeit entstanden ist: Dr. Dieter Feig, u.a.; "Die grosse Kampfhundelüge". Das schlimmste waren die Geschichte über "Baxter" und das sich seit 10 Jahren nicht das geringste geändert hat. Im Abschluss des Buches wird eine vernüftige Hundeverordnung dargestellt. Ist ähnlich dem, was die DOGS-Petition heute fordert. Bis heute hat dies keiner umgesetzt.

Mir fällt es aber schwerer, nur rumzusitzen. Also versuche ich soviel zu bewegen, wie ich kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

@pfotenspur: Offensichtlich werden die Einträge im Blog gelesen. Er wird "moderiert", ein Artikel mit dem Tenor "alle Halter und deren Hunde vergasen" wurde entfernt. Es gibt auch einen Eintrag des Pressesprechers der Landesregierung (gut, kann jeder schreiben, dass er das ist, aber es macht den Eindruck, dass es echt ist). Ich denke, hier zählt auch die Masse. Und natürlich Sachlichkeit.

Danke an alle...

Geändert von kadde77 (15.07.2010 um 01:36 Uhr). Grund: Erweiterung
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