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Alt 01.07.2010, 14:32
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Cassiopeia Cassiopeia ist offline
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Zitat:
Zitat von anyachrissi Beitrag anzeigen
willl spiiiiielen mit dem kleinen Fuchs, soofooort....
Na klar, der JAGDhund will mit dem Wild spielen. Hat das schon mal jemand gesehen?
Der Storch will ja auch nur mit dem Frosch auf dem Feld spielen, kann der ja nix dafür, dass der den langen Schnabel und Hals runterrutscht...


Zitat:
ich habe eine woche früher auch einen gesehen, allerdings eher als Garmin und ihn entsprechend abgelenkt. aber was ist, wenn mir das nicht gelingt, oder er den Fuchs samt Mutter als erstes sieht und ihm nachstellt?
Ablenkung und die gesamte hündsche Aufmerksamkeit auf dich lenken ist gut! Weiter so.
Es hilft nur: ARGUSAUGEN haben und vor allem solange, bis Hunde wirklich zuverlässig zu 110% von dir ablenkbar/abrufbar ist: LEINE DRAN LASSEN!
Zumindest in den Gebieten, wo Wild sicher auftreten kann und Garmin somit die Chance hätte, Jagderfahrung zu sammeln und seine Leidenschaft und damit Probleme zu entwickeln.
Prävention ist angesagt (aber das erzähl ich ja schon ne Weile...)

Zitat:
sollen wir ihn nun gar nicht mehr ableinen? ??
die anderen Hundehalten lassen auch angeleint laufen:
Nur, weil die anderen sich wie die Axt im Walde verhalten, müsst ihr das nicht auch machen.
Es ist euer Hund, der vieleicht Mutterfuchs zur Strecke bringt und zwei Fuchswelpen verhungern lässt.
Es ist euer Hund, der auf die Straße oder die Flinte eines Jägers rennt.
Was die anderen machen und damit riskieren, kann euch scheißegal sein, ihr müsst auf euch achten und auf euren Hund.
Wenn ihr keine Probleme mit einem triebigen Hund haben wollt, macht, was ihr sollt, nämlich Prävention betreiben und dem Hund beibringen auf einen Superschlachtruf für supertolles Futter und Spielchen mit Frauchen/Herrchen SOFORT und reflexartig zu euch zu spurten.
Bisdas klappt: Leine dran.



Zitat:
oder soviel Getöse machen, dass es jedes wildes tier in die flucht schlägt???
Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ist das dein Ernst?
Da legt man sich einen Hund zu, um mehr an der frischen Luft und näher an der Natur zu sein udn dann stört man sie durch Getöse und einen eventuell dann doch jagenden Hund.

Zitat:
die fuchsmutter wird ja ihre jungen verteidigen und da kommt der kleine doch gar nicht gegen an.
Schön, dass du dir um den Stres und die Angst, die die Wildtiere in dem Moment haben, überhaupt keine Sorgen machst.
Und was machst du, wenn Fuchsmutter tatsächlich gewinnt?
Deinem Garmin was passiert, er Verletzungen im Gesicht, vielleicht an den Augen hat? Das ist sehr wahrscheinlich...



Zitat:
was tun, wenn er knurrt?
Ihn knurren lassen. Ist sein Reich, seine Resourcen (packt bitte alle Spielsachen und Futter weg!!!), sein Zuhause.
Nicht jeder muss jeden mögen. Und diesen Anspruch sollte man auch an seinen Hund haben: er darf gern sagen, dass ihm was nicht passt, man sollte ihm die Freiheit geben, sich nicht mit jedem zu verstehen und diesen Unmut auch zu äußern.


Zitat:
habe ihn hergerufen und Aus gerufen .
Du isst die Schokolade deines Mannes.
Er ruft dich daraufhin, du gehst zu ihm stehst, dir keienr Schuld bewusst, vor ihm und er schimpft "Lass das!".
Was wirst du wohl tun?
Du gehst weg, denkst "blöder Affe, komm ich das nächste Mal eben nicht" und machst dich im nächsten unbeobachteten Moment wieder über die Schokolade her.

Wenn du ein Abbruchsignal unbedingt verwenden willst, dann darfst du es auch nur dann verwenden, wenn
- du dir sicher bist, das der Hund damit sein Verhalten beendet.
- klar ist WELCHES Verhalten genau beendet werden soll.
- und esauch als solches aufgebaut und konditioniert wird.

Besser fand ich das Angebot des Alternativverhaltens: Du hast Garmin zu dir gerufen, er kam. Er hat damit also erfolgreich das unerwünschte Verhalten beendet und sogar noch was richtrig gemacht. Dafür hat er ein Lob verdient.
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger."
[Jiddisch]
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