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Alt 19.05.2010, 10:52
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Cassiopeia Cassiopeia ist offline
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Coolo,
vielen Dank für deine Zusammenfassung! Sehr interessant und informativ.

Ich möchte aber gern noch etwas "ergänzen"...
Zitat:
Zitat von Bernerfreundin Beitrag anzeigen

6. Schlegel

Er konditioniert jedenfalls mit Schläuchen einen Zischlaut, der dem Hund bedeutet bei Dir zu bleiben, daß ganze 9 X etc.
Es hat was von Voodoo.
IMO ist es kein Voodoo, sondern positive Strafe.
Der Hund lernt, Angst zu haben, wenn er sich mehr als x Meter von seiner Bezugsperson entfernt.
Klar, Resultat ist, dass der Hund keinen anderen angreift, das aber nur, weil Angst hat, Schläuche zwischen die Beine zu bekommen.
Das kann nicht die richtige Lösung sein, finde ich.
Das einzig positive an der Sache ist, dass der Zischlaut als Warnlaut benutzt werden und der Hund so wenigstens vorgewarnt werden kann.

Sicher kann man nicht immer "mit Wattebauschen werfen", aber mein Hund ist mein Partner und nicht mein Feind. Wenn ich es nicht schaffe, mich im Alltag klar auszudrücken und zu zeigen, was ich von meinem Hund will und nicht will, dann nützen mir auch Schläuche, die ich werfe udn den Hund damit bedrohe nichts. So einen Hund will man nicht Zuhause haben, echt nicht.

Zitat:
Das Resultat war jedenfalls beeindruckend:
Dieser Hund lief frei bei Frauchen und sein Schäferhundrüde rannte frei um diesen Hund herum und immer wieder hin und her.
Und das ist das gefährliche an der Sache: Über Strafe bekommt man recht schnell Ergebnisse, die beeindrucken. DAS wollen die Leute von heute: Fastfood in der Hundeerziehung.
Langfristig anhaltende Resultate sind das jedoch oft nicht. Aber dann hat Herr Hundetrainer ja schon sein Geld.
Zitat:
Schlegel meinte, alles was die Frau jetzt noch an Problemen hätte bzw. kriegen würde, könne man am Telefon klären...
Wir werden es nicht erfahren.
Ich könnte mir vorstellen, dass ihr Problem jetzt Trennungsstress werden könnte. Ein Hund, der bestraft wird, sucht noch mehr nach Zuwendung und Trost. Er bindet sich also mehr an seine Bezugsperson. Durch für den Hund unvorhergesehene Strafen wird der Hund unsicher und mag nur noch in der Nähe seiner Bezugsperson sein (alles andere wurde ja auch abgestraft).

Den Schlauch als "Beute" zu bezeichnen, halte ich für gewagt. Sicher würde auch ich das, was mich immer erschreckt oder gar weh tut eher ausschalten (zerbeißen) wollen, als den Hundegegener.
Aber gut, nun genug mit der negativen Energie hier


Spannend, dass sich die Referenten im Konsens eigentlich einig waren. Und man sieht da mal wieder: viele Wege führen nach Rom

Danke Bernerfreundin!
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger."
[Jiddisch]
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