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Alt 18.03.2010, 22:51
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Labbifreundin Labbifreundin ist offline
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Hallo Ihr sehr lieben mitfühlenden Seelen hier!

Erstmal sehr lieben Dank für den vielen Trost und die endlos lieben Worte.

Ich versuche gerade, mit dieser Situation umzugehen. Wie so oft im Leben ist es so, dass ich mir innerlich sage: Ich kann es nicht immer sehen und also ist es nicht da!

Es ist aber da und sehendes Auges kann ich es auch erkennen.
Mein Bärchen verändert sich. Sie braucht jetzt viele Ruhepausen und ihr Blick ruht oft sehr lange und nachdenklich auf mir.

Sie fordert plötzlich sehr, sehr heftig Aufmerksamkeit und Liebe ein.

Sie kuschelt mit geschlossenen Augen in meinen Armen. Früher hatte sie immer den wachen "Panik-Rundum-Blick". Sie läßt sich fallen und genießt nun langsam zum Schluss hin hingebungsvoll Liebe, Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit. Sie vertraut so offensichtlich und so doll, dass mein Herz sich verkrampft. Sie lebt so intensiv, dass mir angst wird.

Sie liegt in der Sonne und schnuffelt leise die erste Frühlingsluft ein. Auf den Spaziergängen kämpft sie mit Müdigkeit und doch hat sie heute im Rest Schnee nochmal ihre tollen "5-Minuten" genommen, um hinterher völlig ausgepumpt einfach für 5 Minuten nur leise zu stehen.

Ihre Augen folgen mir immer und wenn ich abends an ihrem Körbchen sitze und die Atmung zähle, fragen mich ihre Augen so viel.

Sie wird nicht leiden. Vielleicht hat der Gott der Tiere ein Einsehen und läßt sie irgendwann sanft vom Schlaf in das Regenbogenland gleiten. Vielleicht habe aber auch ich die letzte Aufgabe, ihren Kopf zu halten und zu küssen, während sie mich verlassen wird.

Wie aber auch immer es geschehen wird: Die Lücke, die diese so außergewöhnliche Hündin bei mir lassen wird, wird niemals zu schließen sein.

Jeden Tag und in meinen Nächten sind die Bilder meiner damals so furchtbar verschreckten und ängstlichen Hündin.

Das Gesäuge tief hängend. Die unteren Augenlieder entzündet und ebenfalls hängend. Vor jeder Hand zurück zuckend. Männer nur hassend. Türen niemals durchgehend, sondern nur immer auf dem Bauch kriechend. In ihrer Angst immer sofort in die Offensive gehend. Groß und mit ihrem wahrlich riesigen Gebiss einfach nur Furcht einflößend. Aber: Auf mich von der ersten Sekunde an vertrauend.

Heute eine in sich ruhende Persönlichkeit. Zuweilen ein lustiger Clown, wenn sie in den für sie ungewohnten Bewegungen auf dem Rücken kugelt und gekrault werden möchte.
Eine souveräne Begleiterin, die immer verläßlich ist und deren Augen draußen immer auf mir ruhen. Bis heute meistens hinter mit laufend, damit sie mich im Blick haben kann. Mich schon einmal heftig verteidigend. Auf tonlose Kommandos sofort hörend. Eine leise Handbewegung von mir und sie tut, was erwünscht ist.
Draußen von den Menschen bestaunt. Keiner kennt ihre Geschichte - meine Geschichte mit ihr.

Meine Bärin wird nicht unnötig leiden - niemals. Ich werde leiden. Ich weiß, dass mein Kummer und die Not meines Herzens unstillbar sein werden.
Aber eins ist ganz, ganz fest in meinem Herzen: Wir werden uns niemals verlieren. Es gibt ein Wiedersehen und es wird der Tag da sein, wo ich dieses Wiedersehen kaum noch werde erwarten können.
Ich liebe sie so sehr. Alles würde ich geben wenn ich ihr helfen könnte und ich wünsche mir nur eins: Dass uns noch ein wenig Zeit bleibt.

Meine alte ausrangierte Zuchthündin ist eine Kämpferin! Halte noch ein wenig durch. Für mich - für uns meine Nori!

Ich liebe Dich so sehr...
Daniela
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Um wirklich glücklich zu sein, muss man lernen, die universellen Prinzipien, die das Leben als solches aufstellt, zu respektieren und zu akzeptieren.
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