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Alt 28.02.2010, 20:23
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Labbifreundin Labbifreundin ist offline
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Hallo liebe Foris!

Erstmal sehr, sehr herzlichen Dank für alle Eure Gedanken, guten Wünsche und das so schöne Gedicht auf der Seite zuvor.

Mein Alltag hat sich verändert. Statt Sorglosigkeit, beobachte ich jetzt. Gestern hatte Nori keinen so guten Tag. Beim Spaziergang trafen wir einige Hunde, Bekannte und es war viel los. Auf dem Heimweg blieb Nori dann immer wieder unvermittelt stehen und "blockte". Also in Ruhe warten und dann laaangsam weiter.

Sie hat dieses plötzliche Verharren seit einigen Monaten.

Vor noch einer Woche habe ich gegrinst und gesagt, dass langsam Altersstarrsinn einsetzt. Heute weiß ich, dass Nori dann müde ist und eine kleine Pause braucht.
Gestern war dann die Mundschleimhaut leicht blau verfärbt und sie japste ein wenig.

Also daheim "Körbchenzeit" und viel Ruhe.

Ich zwinge mich, sie nicht in Watte zu packen und vertraue jetzt einfach darauf, dass sie mir ihren eigenen Rhythmus vorgibt und ich sie verstehen werde.
Das Atemtagebuch zeigt noch normale Werte und das gibt wieder etwas Zeit.

Ist es normal, dass ich anfange darüber nachzudenken, was passiert, w e n n es passiert? Ich habe solche Angst, dass sie mal morgens tot in ihrer Kudde liegt und ich war nicht bei ihr.
Ich beginne, darüber nachzudenken, was nach ihrem Tode mit ihr passiert. Ist das normal?

Wir haben uns entschlossen, dass Nori dann eingeäschert wird. Ich kann sie dann heim holen und wenn ich mich trennen kann, möchte ich, dass sie auf den Flügeln des Windes auf den Bergen des Sauerlands verstreut wird. Sie ist dort gern gelaufen. Sie liebt Blumen, Wiesen und den Wind, der an ihren Öhrchen zerrt. Ich kann meine geliebten Hunde nicht "eingraben". Ich will einfach nicht, dass das herrliche Fell von Würmern gefressen wird. Ich möchte, dass sie ihren allerletzten Weg zur Regenbogenbrücke im Wind antritt.

Ich hoffe so sehr, dass wir noch etwas Zeit zusammen haben. Ich habe sie so sehr lieb!

Liebe Grüße
Daniela
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Um wirklich glücklich zu sein, muss man lernen, die universellen Prinzipien, die das Leben als solches aufstellt, zu respektieren und zu akzeptieren.
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