Zitat:
Zitat von mamamia
( finger weg von büchern in denen empfohlen wird welpen zu schütteln, demütigen oder zu ängstigen...)
ein besuch in der hundeschule wäre auch sehr angebracht
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Hallo Windhundliebe, hallo Mamamia und die Anderen,
zum Glück hat bei der Erziehung des Hundes ein Umdenken stattgefunden und ich finde es richtig, dass die Literatur mit dem Geist der Zeit geht.
Uns hat man noch die "alten" Methoden (Zuckerbrot und Peitsche - von Hundetrainer, Literatur) beigebracht, welche wir so nicht mehr anwenden. Dennoch strafe ich meinen Hund auch körperlich (Schnauzengriff, Hinunterdrücken - Hunde/Wölfe tuen dies bei der Erziehung ihrers Nachwuchses in ihrer Familie auch) zielgerichtet. Allerdings setze ich diese nur dann ein, wenn ich mit "psychischer Härte" (Konsequenz) situationsbezogen nicht zum gewünschten Erfolg komme, da mir keine Zeit bleibt.
Beispiel: Unser "Baby" ist jetzt im pupertierenden Alter und stellt so Einiges in Frage, und somit auch immer wieder stark unsere Autorität. Was nützt es mir dann, wenn er unterwegs auf taub stellt (Kopf durch die Wand) und uns begegnende Hunde durch aggressives "Anpöpeln" herausfordert? Letztendlich bewahre ich ihn vor körperlichem Schaden, den ein weitaus größerer Hund potenziell dann darstellt. Er muss lernen, dass man seine Familie nicht grundlos in einen "Kampf" verwickelt/führt.
Ausdrückliche Anmerkung: Von Schlägen und anderen Sachen halte ich überhaupt nichts, und auch nicht davon, seinen Hund aus Unkenntnis grundlos zu misshandeln.
Man denkt es nicht, aber Hunde haben erstaunlicher Weise ein sehr hohes Schlafbedürfnis und manche verschlafen bis zu 16 Stunden des Tages. Ist er in der restlichen Zeit gesund und munter gibt es keinen Grund sich Sorgen zu machen. Es ist richtig, einen Welpen nicht zu überfordern, dennoch spielt für mich auch die Rasse für die Zeit der Beschäftigung eine Rolle. So hat schon ein Hüte- und Jagdhundwelpe ein ganz anderes Temperament als ein Herdenschutzhundwelpe. Hier sollte man seinen Welpen genau beobachten und ihm mitteilen "jetzt ist Schluss", wenn man einschätzt, dass es zuviel für den Hund ist (auch Hinterherlaufen und Aufpassen strengt an). Ein fester Ruheplatz ist ganz wichtig und sorgt für Sicherheit (egal ob Welpe oder erwachsener Hund).