Zitat:
Zitat von Susi53
Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass wir hier den "Gehorsam" an den überexakten Bewegungsabläufen festmachen und einige das als Robotertum ablehnen und als "übererzogen". Aber machen wir denn mit unseren Hunden nicht alle ähnliches? Was ist den "schlimmer" für einen Hund- exakt für ein paar Minuten neben uns zu laufen oder zeitlebens nicht auf die Jagd gehen zu dürfen? Oder ein Apportel sauber über eine Steilwand zu bringen oder niemalsnie ein Kaninchen apportieren zu dürfen? Wo wird er mehr eingeschränkt in seinem eigentlichen Lebensziel? Ist es wirklich so viel unnatürlicher, auf Kommando ins Fuß zu springen als mit in der überfüllten Straßenbahn zu fahren?
Nur mal so ein paar Gedanken.....
LG Ingrid
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Eine interessante Fragestellung ... Nicht den korrekt ausgeführten Apport oder das gut sitzende Fuß finde ich unnatürlich. Ich versuche in den Augen des Hundes sein Wesen, seine Freude am Dasein zu erkennen. Wenn der Mali die zehnte Rolle seitwärts schlägt und ein Programm aus vorwärts, rückwärts, Fuß und Sitz abspult in einer Geschwindigkeit, die an reinen Drill erinnert ... Dann finde ich das unnatürlich. Und in seinen Augen erkenne ich nicht viel.
