Also, zum eigenen und allgemeinen Verständnis fasse ich zusammen:
Emma ist 4 Jahre alt, seit 2,5 Jahren bei ihrem ‚Typ‘ und frisst vom Wegesrand
Kadde77 hat einen Schnuff der nicht die Vollwertkost der fürsorglichen Nachbarin fressen soll (passt doch in den Thread, oder?).
Mein Barney (13 Monate) ist schon gut dabei auszuspucken oder gar nicht erst zu fressen wenn ich NEIN sage, wobei meine Methoden als nicht so gut geachtet werden.
Nebenthemen sind der Schnauzgriff und die Nachbarin, die gute Seele.
Ich, für meinen Teil, will gerne mal die aufgezeigten Übungen angehen. Versucht haben wir es schon des Öfteren mal, direkt grad gestern mal. Ich habe Apportieren immer als genauso wichtig wie Pfötchen geben angesehen und bin überrascht über die doch größere Tragweite.
Gestern hat es ein paar Mal fast geklappt. Der Dummy wurde mir vor die Füße gelegt, na immerhin.
Wie es kommt dachte ich eben gerade es kommt zu dem schnellen Schlucken der Beute: Ein Ohrkneifer (eher sowas Ähnliches) joggte doch über unseren Fußboden und brachte beide Hunde in helle Aufregung. Barney brachte den erst mal vor Müsli (5 Monate) in Sicherheit und behielt ihn in der Schnauze. Mit NEIN gab er den frei und wir konnten ihn entsorgen (den Ohrkneifer!). Der Schnuff wurde gekuschelt und gelobt – kann sein, dass der Ohrkneifer ihm unangenehm im Maul war, aber ich nehme es mal positiv. Nüsse lässt er zu 99% im Garten einfach liegen, obwohl es früher seine Lieblingsbällchen waren.
Sollte er wirklich eine Nuss im Maul haben, dann lass ich sie auch liegen nachdem er sie freigab – ich will sie ihm nicht wegnehmen sondern er darf sie nicht haben. Aber ich denke, ich setze ich da in Zukunft auch auf das Tauschprinzip.
Ich würde ja keinen Schnauzgriff anwenden, wenn es nicht zwingend nötig wäre. Sollte der Schnuff jedoch mal etwas wirklich Zweifelhaftes fressen, dann würde ich es machen, wenn ich einen qualvollen Tod verhindern kann. Aber für den Fall der Fälle wird es hin und wieder erprobt und zwar zärtlich spielerisch (nicht unbedingt mit eindrücken der Lefzen und ohne ihm was wegzunehmen). Ein Blick in das Maul, wie auch in die Ohren oder den ‚Maschinenraum‘ sollten mir gestattet und geübt sein.
Die Nachbarin erinnert mich an eines unserer Ziele in Bezug auf unsere freundlichen Nachbarn, die auch hin und wieder ihren Hund vom Grill versorgen. Gibt es ein größeres Ziel(!), als den inneren Vorbeimarsch, wenn der Schnuff eine zugeworfene Grillwurst einfach liegen lässt und mich ansieht ob er darf. Nimm es als persönliche Herausforderung, Kadde.
LG
Stefan
Geändert von cadrat (21.07.2010 um 20:26 Uhr).
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