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Mein Hund lahmt

Warum humpelt mein Hund?

Lahmen kann viele Ursachen haben.
Die häufigste Ursache für dreibeiniges Laufen sind Verletzungen, eine eingetretene Glasscherbe oder ein Dorn. Im Winter brennt das Streusalz zwischen den Ballen. Lahmen kann auch das Ergebnis wilden Herumtollens sein, bei dem sich Bello verstaucht oder verzerrt hat. Ernsthafte Verletzungen wie Knochenbrüche erkennt man daran, dass das betroffene Bein kein Gewicht mehr tragen kann.

Die Ursache für plötzliches Lahmen der Hinterbeine kann ein Kreuzbandriss im Kniegelenk sein. Besonders anfällig hierfür sind Boxer und Golden Retriever. Bei manchen Pudeln und Yorkshireterriern springt regelmäßig die Kniescheibe aus dem Gelenk und nach ein paar Hinkeschritten wieder zurück. Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenks- oder Ellbogendysplasie können aber auch vererbt werden oder erworben sein wie degenerative Gelenkerkrankung oder Gelenkentzündung durch Bakterien. Die Erkrankungen äußern sichdurch eine auffällige Steifheit, die nach intensiver Bewegung auftritt.

So helfen Sie Ihrem Hund: Untersuchen Sie das Bein Ihres Hundes von unten nach oben. Sehen Sie zwischen Zehen und Ballen nach, achten Sie auf Schnittverletzungen oder Fremdkörper, die sich in die Haut bohren. Sollte dies der Fall sein, entfernen Sie die Fremdkörper und desinfizieren Sie die Pfote mit Jodlösung. Wenn der Hund zu lecken beginnt, bekommt er einen Halskragen.

Wann zum Tierarzt? Knochenbrüche müssen unbedingt fachmännisch behandelt werden. Verbinden Sie offene Frakturen für den Transport zum Tierarzt mit einem sterilen Verband und fixieren Sie das Bein, ohne den gebrochenen Knochen zu richten.
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