
Ausdauertraining - der Beagle braucht viel Bewegung.
Alles Peanuts? Wo Beagle Probleme machen können.
Beagle sind verfressen
Sie klauen Futter, wo sie es finden können. In einer halben Minute schlingen sie den Napf leer. Das Verhalten ist für den Meutehund artgerecht. Wer zu langsam ist, verhungert. Die Konsequenz: Essen darf nicht offen herumliegen. Das Futter für den Familien-Beagle muss streng rationiert werden. Dabei gilt nicht immer die Packungsempfehlung, sondern das Augenmaß. Das Positive: Beagle sind in ihrer Fressgier nicht wählerisch. Und: Sie lassen sich über das Futter erziehen.
Beagle randalieren
Sie nagen Türen, Tapeten, Stühle an, verwüsten den Kühlschrank. Aber nur, wenn sie nicht ausgelastet sind und zu lange allein gelassen werden. Grundregel: Beagle brauchen ihre Meute und die körperliche und geistige Auslastung. Sie dürfen nicht länger als vier Stunden allein bleiben.
Beagle hauen ab
Lässt man sie von der Leine, sind sie weg. Auch das entspricht ihrer Art. Beagle sollen laufen, laufen, laufen, der Fährte des Hasen folgen. Zwei bis drei Stunden täglich braucht der Jagdhund Auslauf. Spazierengehen reicht nicht, Fahrradfahren ist besser. Dabei gilt: Auch Beagle lernen Freilauf. Mit Leckerchen in der Tasche und permanentem Üben der Grundbefehle fragen die Hunde sich bald: "Lohnt sich das Abhauen, wenn Frauchen ein Würstchen in der Tasche hat?" Einer frischen Fährte widersteht allerdings kein Beagle. Daraus folgt: Für den Freilauf Wege weitab von gefährlichen Straßen wählen. Das Positive: Der Beagle läuft stets auf seiner Spur zurück. Wenn das Warten zu lange dauert, Jacke zurücklassen und später mit dem Auto kommen. In der Regel liegt der Ausreißer dann da und wartet.