Die Diensthunde der Bundespolizei Bremen tragen auf ihren Einsätzen ab sofort Hundeschuhe zum Schutz vor Verletzungen. Nach einer Testphase sollen weitere Städte mit dem Pfotenschutz ausgestattet werden.

Ein Pfotenschutz soll die Diensthunde der Bundespolizei Bremen auf ihren Einsätzen ab sofort vor Verletzungen schützen. Foto: Bundespolizeiinspektion Bremen
16.1.2013
Ein Pfotenschutz für die Diensthunde der Bundespolizei Bremen: Der holländische Herder "Rico" (4) und seine zwölf vierbeinigen Kollegen tragen in brisanten Einsätzen ab sofort Hundeschuhe.
Die Maßnahme hat einen konkreten Hintergrund: "Das ist kein modischer Firlefanz, sondern eine reine Schutzmaßnahme", sagt Thomas Schulte, Leiter der Diensthundführergruppe. "Im Einsatz haben wir oft Probleme mit weggeworfenen Flaschen, Unrat und anderen scharfkantigen Gegenständen, an denen sich die Tiere verletzen können. Die Hundeführer haben sich deshalb nach geeigneter "Schutzbesohlung" umgesehen." Neben dem Schutz vor Verletzungen ermöglichen die Schuhe den Diensthunden zudem das Suchen auf empfindlichen Gegenständen, die nicht zerkratzt werden dürfen.
Eingewöhnung dauert etwa ein bis zwei Wochen
Bevor die Diensthunde ihre Schuhe auf Einsätzen tragen, benötigen sie eine Eingewöhnungszeit von etwa ein bis zwei Wochen. Der Pfotenschutz soll dann jedoch nicht auf jedem Streifengang getragen werden, sondern nur in besonderen Fällen zum Einsatz kommen.
Die Bundespolizeiinspektion Bremen ist zwar noch in der Testphase unterschiedlicher Modelle, aber die Ergebnisse seien vielversprechend. Im nächsten Schritt soll der Pfotenschutz im gesamten Bereich der Bundespolizeidirektion Hannover, dazu gehören Hamburg, Bremen und Niedersachsen, eingesetzt werden.
Weitere Informationen:
www.bundespolizei.de