Etwas mehr als zwei Monate wachsen Hunde-Föten geschützt im Bauch ihrer Mutter heran. Ein Mikrokosmos, zu dem wir bisher keinen Zugang hatten. Doch moderne 4D Ultraschall-Technik ermöglicht jetzt faszinierende Einblicke in die verborgene Welt.
Ein Hundeembryo im Mutterleib
Dieses Bild zeigt einen Bullmastiff Embryo am 45. Tag der Trächtigkeit. Sein Haarkleid ist noch schütter, Augenlider und Ohrmuscheln sind in diesem Stadium bereits vorhanden, sogar kleine Krallen wachsen schon an den Zehen. Auch das typische Faltengesicht des Mastiffs ist lange vor der Geburt zu erkennen. Hunde-Foeten sind übrigens wie menschliche Ungeborene bereits im Uterus ziemlich mobil und zeigen viele, uns vertraute Verhaltensweisen.
Die Winzlinge hecheln im Mutterleib, da ihnen Schweißdrüsen fehlen, schützen sie sich so schon vor der Geburt vor Überhitzung. Der Dottersack an der Nabelschnur ist eine Art Rucksack für die lange Reise ins Leben. Neben der Bildung von Blutzellen sichert er wie beim Menschen die Ernährung.
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