Neben dem Zuhause gibt es kaum einen Ort, an dem sich Hunde sicherer fühlen als im eigenen Auto. Worauf kommt es an, wenn der Vierbeiner es während der Fahrt bequem haben soll?

Hunde sollten während der Autofahrt richtig gesichert werden und ausreichend Platz zur Verfügung haben
Gut sichern
Während eines Aufpralls wird das 30-fache des Körpergewichts eines Hundes nach vorn geschleudert. Bei einem Schäferhund wäre dieses das Gewicht von einem kleinen Elefanten! Hinter einem Trenngitter, am Brustgeschirr angegurtet oder in der Transportbox fahren Hunde sicher. Achten Sie bei dem Kauf unbedingt auf Qualität!
Gesetze beherzigen
Hunde dürfen im Auto nur gesichert mitfahren. Verstöße werden mit 35 Euro Bußgeld geahndet, bei Gefährdung sogar mit 50 Euro und drei Punkten. Übrigens: In Deutschland muss die Kaskoversicherung im Schadensfall mit einem ungesicherten Hund nicht zahlen.
Privatsphäre wahren
Benutzen Sie möglichst eigene Transportboxen. Hunde brauchen ihre vertraute Umgebung, die bietet auch z.B. die eigene Decke. Gemietete Boxen haben Fremdgerüche, können Stress und Unwohlsein erzeugen.
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Für den Notfall vorsorgen
Hunde sollten identifizierbar sein, da sie z.B. beim Verkehrsunfall das Weite suchen können. An fremden Orten fehlt dann die Orientierung.
Stress-Killer besorgen
Ein paar Tropfen Rescue-Bachblüten (Apotheke) ins Trinkwasser gegeben, helfen Sensibelchen über die Aufregung beim Autofahren hinweg. Und auch wenn es selbstverständlich klingt: denken Sie bei längeren Fahrten an genügend Wasser für den Hund. Ein unvorhehsehbarer Stau kann die Reisezeit in die Länge ziehen.

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Hüften schonen
Die Ladekante von Kombis ist deutlich niedriger als die von Geländewagen, was den Ein- und Ausstieg u.a. für ältere Hunde erleichtert. Nützlich sind Rampen. Kleine Rassen und Welpen sollten ohnehin diese benutzen oder ins Auto gehoben werden.
Luft zum Atmen lassen
Erst Recht im bepackten Auto! Das Luftvolumen im PKW sollte mindestens das 10-fache des Hundeumfangs betragen. Je mehr Luftvolumen, desto weniger Aufheizung. Für das ideale Innenmaß rechnet man die absolute Höhe des Hundes plus einige Zentimeter Luft hinzu.
Sinnvoll im Hundeauto, damit die Fahrt nicht zur Strapaze wird:
- Eine nicht zu weiche Federung, um die Seitenneigung in Kurven sowie das Nicken beim Bremsen zu vermeiden.
- Ein sportliches Fahrwerk bietet weniger Komfort, besonders auf holprigen Waldwegen. Eher darauf verzichten.
Damit das Klima stimmt
- Achten Sie auf eine möglichst steil stehende Heckklappe. Senkrechte Scheiben mindern die Aufheizung im Innnern.
- Seitliche Ausstellfenster fördern die Be- und Entlüftung.
- Eine Klimaanlage sorgt für richtige Temperaturen und reguliert die Luftfeuchtigkeit, gut bei nassem Hund im Auto.
Weil Hunde Platz brauchen
- Der Laderaum sollte geräumig und glattflächig sein - kein Hund hält es lang aus, eingepfercht und auf Kanten zu sitzen.
- Die Lehnen der Rücksitze sollten separat umklappbar sein.
- Je nach Tier auf passende Deckenhöhe im Laderaum achten.
- Niedrige Ladekantenhöhe für bequemen Ein- und Ausstieg - wichtig für alle Hunde, nicht nur für Welpen, Alte und Kranke.