Die Initiative "Aktion Fair Play" ruft zu einer deutschlandweiten Demonstration am 11. Februar auf, um ein Zeichen gegen die Hundetötungen in der Ukraine zu setzen und den Straßentieren eine Stimme zu geben.
Die Initiative "Aktion Fair Play" fordert einen sofortigen Stopp der Hundetötungen und eine humane Lösung der Problematik vor Ort
Tierschützer weltweit sind entsetzt über die Geschehnisse, die sich in den vergangenen Monaten in der Ukraine abspielten. In Vorbereitung auf die Fußball-EM 2012 wurden landesweit tausende Straßenhunde und -katzen getötet, um dem Problem heimatloser Streuner Herr zu werden.
Unter dem Druck der Öffentlichkeit stoppte die ukrainische Regierung die "Säuberungsaktionen" Mitte November 2011 und kündigte an, die Tötung von Straßentieren per Gesetz zu verbieten. Tierschützer äußerten jedoch Zweifel am Stopp der Hundemorde. Bis in die Gegenwart erscheinen Berichte darüber, dass das Töten von Straßentieren in der Ukraine im Hintergrund weitergehe.
Um ein deutliches Zeichen gegen die Hundemorde zu setzen und den Straßentieren in der Ukraine eine Stimme zu geben, schloss sich in Deutschland die Initiative "Aktion Fair Play" zusammen. Die Mitglieder um Gruppengründerin Sonja Wende fordern unter dem gemeinsamen Motto "Fair Play - EM 2012 ohne Tiermorde" einen sofortigen Stopp der Hundetötungen in der Ukraine und eine nachhaltige Umsetzung des Tötungsverbots. Zudem müsse die Problematik der Straßentiere in Ländern wie der Ukraine durch langfristige Maßnahmen zur Populationskontrolle eine humane Lösung finden. Nur mit der Durchführung eines "neuter and release"-Programms, bei dem Straßentiere eingefangen, sterilisiert und danach wieder an ihren angestammten Orten freigelassen werden, könne dies dauerhaft gelingen.
Bilder vom ersten Aktionstag "Fair Play" am 17.12.2011
Mit einer landesweiten Demonstration am 11. Februar 2012 will die Gruppe eine breite Öffentlichkeit für die Problematik sensibilisieren und ihre Forderung nach einem sofortigen Tötungsstopp bekräftigen. In folgenden Städten sind bisher Demonstrationen geplant:
Augsburg: 14-19 Uhr, Martin-Luther-Platz
Dortmund: 11-18 Uhr, Reinoldikirche
Essen: 10-16 Uhr, Rüttenscheider Stern
Frankfurt: 13-17 Uhr, An der Hauptwache
Fulda: 15-18 Uhr, Uniplatz
Göppingen: 14-18 Uhr, Marktplatz Neue Mitte
Hannover: 16-19 Uhr, Kröpcke
Hof: 15-18:30 Uhr, Altstadt am Kugelbrunnen
Karlsruhe: 16-19 Uhr, Am Marktplatz
Kassel: 14:30-18:30 Uhr, Rathaus
Kiel: 15-18 Uhr, Holstenstraße
Köln: 14 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Lemgo: 10-13 Uhr, Mittelstraße vor der Sparkasse
Ludwigsburg: 14-17 Uhr, An der Stadtkirche, Kirchstraße
Neuburg a.d. Donau: 14-17:30 Uhr, Schrannenplatz
Regensburg: 15-18 Uhr, Neupfarrplatz
Stuttgart: 12-17 Uhr, Schlossplatz
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